Samstag, 10. Dezember 2016


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Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium in Leipzig eröffnet

(lifePR) (Berlin, ) "Medizinische und berufliche Rehabilitationsleistungen haben insgesamt einen hohen Standard." Mit dieser Botschaft eröffnete Dr. Axel Reimann, Direktor der Deutschen Rentenversicherung Bund, heute das 19. Rehabilitationswissen-schaftliche Kolloquium im Congress Center in Leipzig. Rund 1.400 Wissenschaftler, Ärzte, Psychologen, Therapeuten und weitere Fachkräfte diskutieren von heute an bis Mittwoch über die "Qualität in der Rehabilitation - Management, Praxis, Forschung".

Als Vertreter des größten deutschen Reha-Leistungsträgers erläuterte Reimann, dass durch bewährte Verfahren der Qualitätssicherung Stärken und Schwachstellen frühzeitig erkennbar sind. Zwei Beispiele für eine umfassende Qualitätssicherung bei der Deutschen Rentenversicherung sind aus seiner Sicht die routinemäßige Befragung etwa jedes sechsten Rehabilitanden und die jährliche Auswertung von rund 10.000 ärztlichen Reha-Berichten. "Die Rehabilitation ist damit im deutschen Gesundheitswesen führend", so Reimann.

"Nur die beste Leistung hat Zukunft", stellte der Freiburger Rehaforscher Wilfried Jäckel als Hauptredner des ersten Tages fest. "Sicher, wirksam, patientenorientiert, angemessen, zeitgerecht und wirtschaftlich behandeln und das bestmöglich", so beschreibt der Wissenschaftler die Anforderungen, denen sich die Kliniken wie der gesamte Rehabereich gegenüber sehen. Dafür müsse der komplette Rehaprozess, von der Diagnose bis zur Nachsorge, noch stärker ineinandergreifen.

Von zunehmender Bedeutung sind aus Sicht der Experten auch die Bedürfnisse der Patienten. Diese hätten sehr differenzierte Vorstellungen von einer hochwertigen Versorgung. Man müsse davon ausgehen, dass persönliche Faktoren nicht nur die Behandlung selbst, sondern auch den langfristigen Erfolg beeinflussten. Auf dem Kongress werden etliche Studienergebnisse zu den Bedürfnissen von Patienten vorgestellt. Diese sollen dazu beitragen, die Rehabilitation auf die Patienten zuzuschneiden.

Bis Mittwoch bietet das Kolloquium rund 260 Vorträge zur Rehabilitation bei häufigen chronischen Krankheiten.

Veranstalter sind die Deutsche Rentenversicherung Bund, die Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften und die Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland.

Eine aktuelle Berichterstattung finden Sie täglich im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung.de/rehakolloquium. Zum Beispiel zu Themen, wie "Mit dem Joy-Stick gegen Alkoholabhängigkeit", "Rückenschmerzpatienten profitieren von berufsorientierter Behandlung" oder "Reha-Erfolge nach Herzinfarkt nachgewiesen".

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