Montag, 23. Januar 2017


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Gemeinsame Zertifikate von DOG und BVA

(lifePR) (München, ) Augenärztliche Zertifikate für Ophthalmopathologie und für spezielle plastisch-rekonstruktive und ästhetische Chirurgie vergibt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) zukünftig gemeinsam mit dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA).

Wie berichtet vergibt die DOG seit Juni 2009 Zertifikate, mit welchen besondere Qualifikationen in der Ophthalmopathologie oder der speziellen plastisch-rekonstruktiven Chirurgie ausgewiesen werden. Seit Anfang 2010 werden diese Zertifikate nun gemeinsam mit dem Berufsverband der Augenärzte (BVA) herausgegeben.

"Damit basieren ab sofort die beiden Zertifikate auf zwei jeweils fachlich breit aufgestellten Säulen - einer medizinisch-wissenschaftlichen und einer berufspolitischen", begründet Professor Dr. med. Anselm Kampik, Generalsekretär der DOG diesen Schritt. Beide Verbände verfolgen damit ihr gemeinsames Anliegen weiter, die verschiedenen Subspezialitäten der Augenheilkunde zu fördern und eine wissenschaftlich fundierte Qualitätssicherung zu gewährleisten. "Augenärzte, die sich hier hochqualifiziertes Wissen und Fertigkeiten angeeignet haben, sollen dies auch dokumentieren können.", so der Direktor der Universitäts-Augenklinik München. Ein entsprechendes Zertifikat belegt dies.

Die für die Zertifizierung notwendigen Qualitätsstandards definiert ein von DOG und BVA geführter Kriterienkatalog. Anhand dessen prüfen Fachgesellschaft und Berufsverband, ob die Voraussetzungen zum Erwerb des Zertifikates erfüllt sind. Dazu gehören in beiden Fällen der Besuch von Kursen und Fortbildungen. Für die Ophthalmopathologie sind zudem Nachweise über eine mindestens fünfjährige entsprechende Praxis und 200 Befunde jährlich gefordert. Das Zertifikat für plastisch-rekonstruktive und ästhetische Chirurgie in der Augenheilkunde bedingt unter anderem eine zweiwöchige chirurgische Hospitation und eine bestimmte Zahl selbst durchgeführter Operationen.

DOG und BVA knüpfen damit an ihre gemeinsamen Bestrebungen zur Förderung der Subspezialitäten in der Ophthalmologie an: In den letzten Jahren etablierten sie bereits eine wissenschaftlich fundierte Qualitätssicherung für die Refraktive Chirurgie. Fachärzte der Augenheilkunde richten ihre Anträge auf Erteilung der Zertifikate an die Geschäftsstellen der DOG richten. Weitere Informationen sowie Antragsformulare finden Interessierte im Internet unter www.dog.org/zertifikate/index.html

Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V.

Die DOG (Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft) ist die medizinisch-wissenschaftliche Fach­gesellschaft für Augenheilkunde in Deutschland. Sie vereint unter ihrem Dach mehr als 5.700 Ärzte und Wissenschaftler, die augenheilkundlich forschen, untersuchen und behandeln. Wesentliches Anliegen der DOG ist es, die Forschung in der Augenheilkunde zu fördern: Sie unterstützt wissenschaftliche Projekte und Studien, veranstaltet Kongresse und gibt wissenschaftliche Fachzeitschriften heraus. Darüber hinaus setzt sich die DOG für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Augenheilkunde ein, indem sie zum Beispiel Stipendien vor allem für junge Forscher vergibt. Gegründet im Jahr 1857 in Heidelberg, ist die DOG die älteste medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft der Welt.

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