Freitag, 20. Januar 2017


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Gefälschte Medikamente auf dem Vormarsch

Kennziffern sollen Arzneimittel in Europa sicherer machen

(lifePR) (Wiesbaden, ) Eine europaweit einheitliche Kennzeichnung von Arzneimitteln soll den Handel mit gefälschten Medikamenten eindämmen. Ärzte, Pharmazeuten und Arzneimittelhersteller werden das Konzept auf dem Herbstsymposium der Kooperativen Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) diskutieren. "Gefälschte Medikamente gefährden Menschen - schon jetzt ein lohnenderes Geschäft als der Handel mit Drogen?" lautet der Titel der anschließenden Pressekonferenz am 22. Oktober in Wiesbaden.

Die Anzahl der sichergestellten Fälschungen hat sich innerhalb von nur zwei Jahren vervielfacht. Ein Großteil der Plagiate wird illegal im Internet vertrieben. Im rechtmäßigen Handel tauchen Falschpräparate bisher nur selten auf. "Doch auch diese Gefahr dürfte wachsen", warnt Michael Dammann vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA). "Das Geschäft ist einfach zu lukrativ geworden."

Um die legalen Vertriebswege gegen Fälschungen zu sichern, will der Europäische Pharmaindustrieverband (EFPIA) nach und nach alle in Europa gehandelten verschreibungspflichtigen Arzneimittel einheitlich codieren. Beim Verkauf in der Apotheke werden die Angaben auf der Packung dann gescannt und mit einer Datenbank abgeglichen. Im nächsten Jahr will der EFPIA ein entsprechendes System in Deutschland testen. Verläuft der Test erfolgreich, wird ein Plan zur Umsetzung der Arzneimittelkennzeichnung in den einzelnen EU-Ländern erarbeitet. Details des Projekts und weitere Ergebnisse des Herbstsymposiums der Korporativen Mitglieder der DGIM werden die Experten auf der Pressekonferenz in Wiesbaden vorstellen.

Terminhinweis:
Gefälschte Medikamente gefährden Menschen - schon jetzt "lohnender" als der Handel mit Drogen?
Mittwoch, 22. Oktober 2008, 13.30 bis 14.30 Uhr
Dorint Hotel Pallas Wiesbaden; Raum Hamburg, Auguste-Viktoria-Straße 15; 65185 Wiesbaden

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