Dienstag, 17. Januar 2017


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Kuratoriums-Vorstand der DBU ist komplett: Jürgen Becker nun "Vize"

Oberstes Organ der größten Umweltstiftung der Welt tagte in Berlin - BMU-Staatssekretär gewählt

(lifePR) (Berlin, ) Hubert Weinzierl, Präsident des Deutschen Naturschutzrings (DNR), führt auch weiterhin die Geschicke der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU, Osnabrück).Dem Vorsitzenden steht allerdings seit gestern Abend ein neues Vertreter- Duo zur Seite: Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden des Kuratoriums gewählt wurde neben dem schon bisherigen "Vize" und mittelständischen Solarunternehmer Helmut Jäger (Solvis, Braunschweig) der neue Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jürgen Becker. Als Vorstand der Stiftung legt das Kuratorium unter anderem die Förderleitlinien fest, vergibt die Fördermittel für die großen Projekte und entscheidet auf Empfehlung einer unabhängigen Expertenjury über die Vergabe des mit 500.000 Euro höchstdotierten Umweltpreises Europas, des Deutschen Umweltpreises der DBU.

Die DBU war auf Initiative des damaligen Bundesfinanzminister Dr. Theo Waigel entstanden.Er hatte dem Bundeskabinett vorgeschlagen, den bei der Privatisierung des Salzgitter- Konzerns anfallenden Verkaufserlös zweckgebunden für den Umweltschutz als Kapital in eine Bundesstiftung einzubringen. Dafür wurde die DBU mit einem Stiftungskapital von ca. 1,28 Milliarden Euro aus dem Privatisierungserlös des ehemals bundeseigenen Konzerns ausgestattet und nahm am 1. März 1991 die Arbeit auf. Seitdem zählt die DBU zu den größten Stiftungen Deutschlands. Heute beläuft sich ihr Kapital auf über 1,8 Milliarden Euro. Zugleich hat die DBU über 7.500 umweltentlastende, innovative Modellprojekte mit über 1,3 Milliarden Euro unterstützt.

Die DBU will im Sinne eines produktionsintegrierten, vorbeugenden Umweltschutzes insbesondere bei kleinen und mittelständischen Unternehmen zu neuen Aktivitäten anstiften und ihnen über die Anfangshürden helfen. Durch die Fördermittel soll das finanzielle Risiko ökologischer Innovationen auf ein tragbares Maß verringert werden. Gleichzeitig unterstützt sie den Austausch von Wissen über die Umwelt zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und anderen öffentlichen oder privaten Stellen. Modellhaft werden auch national wertvolle Kulturgüter im Hinblick auf schädliche Umwelteinflüsse bewahrt und gesichert.Im Mai 2008 wurden der DBU vom Bund rund 45.000 Hektar für den Naturschutz besonders wertvoller Flächen übertragen. Die Stiftung wird sicherstellen, dass die ehemals militärisch genutzten Liegenschaften langfristig geschützt werden.

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