- Pressemitteilung BoxID 36778
Konsolidierter Ausweis des Eurosystems zum 28. März 2008
Einleitende Anmerkungen
Positionen, die nicht mit geldpolitischen Operationen zusammenhängen
In der Woche zum 28. März 2008 entsprach der Rückgang um 1 Mio EUR in Gold und Goldforderungen (Aktiva 1) der Veräußerung von Gold durch eine Zentralbank des Eurosystems (in Übereinstimmung mit der Vereinbarung der Zentralbanken über Goldbestände, die am 27. September 2004 in Kraft trat).
Die Nettoposition des Eurosystems in Fremdwährung (Aktiva 2 und 3 abzüglich Passiva 7, 8 und 9) erhöhte sich um 10,3 Mrd EUR auf 149,3 Mrd EUR. Grund hierfür waren ein liquiditätszuführendes Geschäft in US-Dollar, das am 27. März 2008 abgewickelt wurde (durchgeführt vom Eurosystem im Zusammenhang mit dem befristeten wechselseitigen Währungsabkommen (Swap-Vereinbarung) zwischen der EZB und dem Federal Reserve System), sowie Kunden- und Portfoliotransaktionen.
Die Bestände des Eurosystems an marktgängigen Wertpapieren in Euro von Ansässigen im Euro-Währungsgebiet (Aktiva 7) stiegen um 1 Mrd EUR auf 108,3 Mrd EUR. Der Banknotenumlauf (Passiva 1) ging um 4,7 Mrd EUR auf 661 Mrd EUR zurück. Die Einlagen von öffentlichen Haushalten (Passiva 5.1) nahmen um 4,2 Mrd EUR auf 77,1 Mrd EUR zu.
Positionen im Zusammenhang mit geldpolitischen Operationen
Die Nettoforderungen des Eurosystems an Kreditinstitute (Aktiva 5 abzüglich Passiva 2.2, 2.3, 2.4, 2.5 und 4) verringerten sich um 0,3 Mrd EUR auf 483,3 Mrd EUR. Am Mittwoch, dem 26. März 2008, wurde ein Hauptrefinanzierungsgeschäft in Höhe von 202 Mrd EUR fällig, und ein neues Geschäft in Höhe von 216 Mrd EUR wurde abgewickelt. Am Donnerstag, dem 27. März 2008, wurde ein längerfristiges Refinanzierungsgeschäft in Höhe von 48,5 Mrd EUR fällig, und ein neues Geschäft in Höhe von 50 Mrd EUR wurde abgewickelt. Am Dienstag, dem 25. März 2008, wurde eine liquiditätszuführende Feinsteuerungsoperation in Höhe von 15 Mrd EUR fällig.
Die Inanspruchnahme der Spitzenrefinanzierungsfazilität (Aktiva 5.5) betrug praktisch null (gegenüber 0,5 Mrd EUR in der Vorwoche). Die Inanspruchnahme der Einlagefazilität (Passiva 2.2) belief sich auf 1 Mrd EUR (gegenüber 0,7 Mrd EUR in der Vorwoche).
Einlagen der Kreditinstitute im Euro-Währungsgebiet auf Girokonten
Im Ergebnis aller Transaktionen erhöhten sich die Einlagen der Kreditinstitute auf Girokonten beim Eurosystem (Passiva 2.1) um 3,8 Mrd EUR auf 223,4 Mrd EUR.
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