Freitag, 09. Dezember 2016


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Schöne Bescherung: Geschenke im Business

(lifePR) (Stuttgart, ) Sekt, Kalender oder Kugelschreiber? Müssen Weihnachtskarten handschriftlich verfasst werden? Reicht es aus, auf ein Geschenk zu verzichten und stattdessen zu spenden? Vor diesen kniffligen Fragen steht man Jahr für Jahr aufs Neue wenn Geschäftspartner und Kunden zu Weihnachten beschenkt werden sollen.

"Wie Du mir, so ich Dir: Bei Weihnachts- und Neujahrspost gilt die Devise, dass man sich für erhaltene Karten nicht ausdrücklich bedanken muss", weiß Carolin Lüdemann, Business-Coach und Mitglied des deutschen Knigge-Rats. Doch jeder, der mit einer Karte zu den Feiertagen an einen gedacht hat, sollte ebenfalls einen entsprechenden Weihnachtsgruß erhalten. "Geschäftliche Weihnachtspost muss daher bis Mitte Dezember auf den Weg gebracht werden", ergänzt die Expertin für moderne Umgangsformen. Ansonsten bleibt dem anderen kaum noch Raum zur Reaktion beziehungsweise Kartenaktion. Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel: Liegt der erhaltenen Weihnachtskarte ein Geschenk bei, dann muss man sich dafür selbstverständlich ausdrücklich bedanken. Sei es persönlich, per Telefonanruf oder eben per Weihnachtskarte. Weihnachtliche Karten sind im optimalen Fall vollständig und vor allem leserlich per Füller handgeschrieben. Kniggelike sind jedoch auch vorgedruckte Karten, die handschriftlich unterschrieben und durch persönliche Anrede und Worte ergänzt werden. Bei der Wahl des Motivs ist man frei: Erlaubt ist, was gefällt und was den anderen nicht in irgendeiner Art und Weise brüskiert.

Geschenke im Business? "Wohltaten annehmen macht abhängig; man weiß nicht, wie weit das führen kann", sagte einst schon Freiherr Knigge.

Bei Geschenken im Business gilt, dass Sie nichts überreichen dürfen, was Sie nicht selbst auch jederzeit annehmen könnten, ohne in Erklärungsnot zu geraten. Geschenke bis 35 Euro sind steuerlich absetzbar und können von Geschäftspartnern bedenkenlos angenommen werden. In manchen Unternehmen existiert sogar eine Meldepflicht für Präsente: Jeder Mitarbeiter muss ein angenommenes Geschenk umgehend an- und abgeben. Die gesammelten Geschenke werden dann bei der betrieblichen Weihnachtsfeier per Zufallsprinzip reihum verteilt.

Kugelschreiber machen jedoch nur selten Freude: Als Geschenk überreicht man keinesfalls ein Werbepräsent. Kugelschreiber mit dem unternehmenseigenen Logo oder entsprechend geprägte Notizbücher sind als wohlmeinende Taten daher gänzlich ungeeignet.

Angesichts dieser Qual der Wahl des passenden Businesspräsents entscheidet sich so manches Unternehmen statt Geschenken für eine Spende und dafür, diese Wohltat auf der Weihnachtspost entsprechend zu vermerken. Aus Kniggesicht spricht nichts dagegen. Doch beim Empfänger der frohen Botschaft entsteht allzu leicht der Eindruck, man hätte sich günstig aus der Affäre gezogen. Daher empfiehlt Carolin Lüdemann, in diesen Fällen konkret zu beschreiben, was mit der weihnachtlichen Spende Gutes getan wird: Der Kindergarten bekommt ein neues Klettergerüst? Dann teilen Sie das mit - man freut sich ganz bestimmt mit Ihnen!

Carolin Lüdemann

Carolin Lüdemann ist Juristin und ausgebildeter Business-Coach. Sie ist Mitglied des Deutschen Knigge-Rats und zwölffache Buchautorin bei Redline Wirtschaft und Financial Times. Als Karriereexpertin bei den TV-Sendern N24 und Sat.1 sowie anderer namhafter Medien wie beispielsweise SWR Funk und Fernsehen, Süddeutsche Zeitung und Welt ist sie regelmäßig für eine breite Öffentlichkeit präsent. An ihren Trainings nehmen Top-Manager sowie High Potentials aus Industrie, Beratung und Verbänden teil.

In ihrem aktuellen Buch "Business mit Stil - Erfolgreich im Geschäftsleben mit modernen Umgangsformen" spricht Carolin Lüdemann Empfehlungen für das stilgerechte und zeitgemäße Miteinander aus und zeigt moderne Umgangsformen im Business auf. Erschienen ist das Buch im FinanzBuchVerlag in Kooperation mit der Financial Times (Preis: 34,90 EUR).
http://www.carolin-luedemann.de

Apontis GmbH

CoachAcademy ist das Karrierenetzwerk des Stuttgarter Bildungsträgers Perspektive GmbH, der seit 1996 junge Akademiker berät, trainiert und individuell coacht. Jährlich nehmen mehr als 2.000 junge Frauen und Männer die Gelegenheit wahr und trainieren für ihren beruflichen Erfolg. CoachAcademy bietet Karriereberatungen und Einzelcoachings sowie Seminare zu Managementtechniken, Führungstechniken und Kommunikationstechniken an. CoachAcademy ergänzt somit die akademische Ausbildung um wichtige Schlüsselqualifikationen. Unterstützt wird das Projekt unter anderem vom Arbeitgeberverband Südwestmetall.
(http://www.coachacademy.de)

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