Freitag, 09. Dezember 2016


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DEN MENSCHEN SO FERN gewinnt den FRITZ-GERLICH-PREIS - Filmpreis für Menschenwürde und Zivilcourage

(lifePR) (München, ) Heute Abend wird im Rahmen des Filmfests München zum vierten Mal der Fritz-Gerlich- Filmpreis verliehen, der bisher einzige deutsche katholische Filmpreis.

Der Fritz-Gerlich-Filmpreis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird von der Tellux Beteiligungsgesellschaft mbH München gestiftet, in Kooperation mit der Erzdiözese München und Freising und dem Internationalen Filmfest München.

Mit dem Fritz-Gerlich-Filmpreis wird in diesem Jahr der Film DEN MENSCHEN SO FERN von Regisseur David Oelhoffen geehrt. Der Filmpreis wird in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz übergeben.

Der Preis wird von Reinhard Kardinal Marx übergeben, die Laudatio wird Edgar Selge halten.

DEN MENSCHEN SO FERN
von David Oelhoffen
mit Viggo Mortensen und Reda Kateb
Der Film spielt im Jahr 1954 in Algerien vor dem
Hintergrund des beginnenden
Unabhängigkeitskrieges und erzählt die
Geschichte zweier ungleicher Männer, die zu
einer Schicksalsgemeinschaft zusammenfinden...

Jurybegründung:

"Der Film setzt ganz stark auf die visuelle Ausdruckskraft der Bilder, die grandios eingefangenen Landschaftspanoramen und die "sprechenden" Gesichter der eindrucksvoll agierenden Darsteller Viggo Mortensen und Reda Kateb. Sparsame, aber inhaltlich präzise Dialoge verdichten die Situationen, in die die Figuren hineingeworfen und mit grundlegenden ethischen Fragen konfrontiert werden. Der Zuschauer ist aufgefordert, die Fragen auch auf aktuelle Konflikte zu beziehen. Das gelingt umso besser dank der gänzlich undidaktischen, klugen Inszenierung Oelhoffens, die "Den Menschen so fern" zu einem zeitlos modernen Film macht."

Die Jury, unter Vorsitz von Dr. Peter Hasenberg, Filmbeauftragter der deutschen Bischofskonferenz, ist auch in diesem Jahr hochkarätig besetzt:

• Dr. Anton Magnus Dorn
Geschäftsführer der Akademie für Film- und Fernsehdramaturgie TOP:Talente
• Dr. Manfred Hattendorf
Leiter der Hauptabteilung Film und Kultur des Südwestrundfunks
• Jochen Ketschau
Senior Vicepresident deutsche Fiction, ProSiebenSat.1 TV Deutschland
• Dr. Sandra Krump
Ordinariatsdirektorin des Ressorts 5 - Bildung in der Erzdiözese München und
Freising
• Bettina Ricklefs
Leitung Programmbereich Spiel-Film-Serie des Bayerischen Rundfunks
• Caroline von Senden
Leitung der Redaktion Fernsehfilm des ZDF

1. Platz (1500€) KIESELS WELT von Dietrich Duppel
2. Platz (1000€) VIER AFFEN von Frank Raki
3. Platz (500€) INCLUSIO PRO REO von Ulrich Fasshauer und Kaya Tina Büttner

Eine lobende SIGNIS Erwähnung (World Catholic Association for Communication) durch Guido Convents geht an den Film NN von Héctor Gálvez.

Weitere Informationen stehen unter www.fritz-gerlich-filmpreis.de zum Download bereit, kostenfreie Pressefotos der Veranstaltung finden Sie unter fotos.fritz-gerlich-filmpreis.de Der Fritz-Gerlich-Filmpreis zeichnet ein Werk des zeitgenössischen Spiel- und Dokumentarfilms aus. Inhaltlich greifen die jeweils ausgezeichneten Werke in couragierter Weise ein Thema auf, das publizistischen Niederschlag erfahren hat.

Die Tellux Beteiligungsgesellschaft mbH, deren Mehrheitsgesellschafter deutsche Bistümer sind, feiert in diesem Jahr 55-jähriges Bestehen und entwickelt und produziert Werte vermittelnde Programme im linearen und non-linearen Bewegtbildbereich, darunter insbesondere TV- und Kinofilme.

Die Presse wird bei der Verleihung des Fritz-Gerlich-Filmpreises von Cinemaids betreut. Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter Tel. 089 44 23 98 -11/ -12 oder info@cinemaids.de gern zur Verfügung.

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