Freitag, 25. April 2014


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Beunruhigendes aus der modernen Arbeitswelt

Vorpremiere "Work Hard - Play Hard" mit Podiumsgespräch im Cinema

(lifePR) (Münster, ) Zutiefst beunruhigende Einblicke in moderne Arbeitswelten liefert der Dokumentarfilm "Work Hard - Play Hard", den das münstersche Cinema am Mittwoch, 11. April (19 Uhr) in einer Vorpremiere zeigt. Im Anschluss lädt das Kino zum Podiumsgespräch mit Thomas Dirschke (Institut für Soziologie der Uni Münster), Heinz Rittermeier (DGB Regionsvorsitzender Münsterland) und Erik Winkler (Produzent "Work Hard Play Hard").

Carmen Losmanns Film heftet sich an die Fersen einer High-Tech- Arbeiterschaft, die hochmobil und leidenschaftlich ihre Arbeit zum Leben machen soll. Einen Chef brauchen die modernen Mitarbeiter nicht mehr, den hat man ihnen schon längst ins Gehirn programmiert. Selbst moderne Büroarchitektur hat nur ein Ziel, den Mitarbeiter und seine Leistung zu optimieren. "Work Hard - Play Hard" betritt eine Welt in der eine eigene Sprache gesprochen wird. Wer dazugehören will, passt sich an, gibt sich zu erkennen. Von non-territorialen Office Spaces, multimobilen Knowledge- Workern, ist hier die Rede. Der Dokumentarfilm unternimmt eine Reise durch die postindustriellen Werkstätten der Wissens- und Dienstleistungsarbeit, die lange als unsere Arbeitswelten von morgen galten und doch schon längst im Heute angekommen sind. Hier ist die Arbeit frei, es gibt weder Stempeluhren noch Anwesenheitspflicht - und die Ressource Mensch rückt in den Mittelpunkt. Der Film beobachtet eine neue Arbeiterschaft, die sich auch durch eine eigene Sprache zu definieren sucht und in Bewerbungstrainings finden will. Human Resource Management und moderner Büroarchitektur reichen sich die Hand.

Karten für die Vorpremiere gibt es im Cinema, Tel. 0251-30300 Weitere Informationen unter www.cinema-muenster.de

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