Samstag, 03. Dezember 2016


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Heisser Showdown in der Wildnis

Extremläufer Christian Schiester führt sein Rennen durch vier Wüsten nach Australien und China

(lifePR) (Graz, ) Die trockenste Wüste (Atacama, Südamerika) und die größte Wüste (Sahara, Ägypten)hat er bereits bezwungen, nun führt ihn seine Reise bis weit in den Osten: Auf den Extremläufer Christian Schiester warten im April und im Juni noch zwei heiße Abenteuer, ehe er seine sandige Reise über vier Kontinente und 1.000 Kilometer beendet. Zuerst wird er sich durch die Wildnis im australischen Outback schlagen, bevor er es zum Abschluss mit der Wüste Gobi in China aufnimmt. Auf den 500 Kilometern lauern neben Hitze und starken Temperaturschwankungen auch Gefahren wie Schlangen, Wölfe, Krokodile sowie Sand- und Schneestürme. Davon lässt sich der Österreicher aber nicht beeindrucken: "Das Ziel lautet Top drei, im Hinterkopf habe ich aber den Sieg!"

Extremer Wettkampf.
Mit Rang sechs in der Atacama Wüste und Platz zwei in der Sahara hat der Steirer Christian Schiester bewiesen, dass er es im Desert Cup mit der Weltelite aufnehmen kann. Daher hat er sich auch für Australien ambitionierte Ziele gesetzt - und das trotz eines Rekordteilnehmerfeldes von rund 210 Hartgesottenen: "Es sind absolute Topleute am Start. Ich konzentriere mich aber nur auf mich selbst, bereite mich so gut wie möglich vor und möchte wieder auf das Podest. Am liebsten natürlich ganz nach oben." Da dürfte aber die startende Weltelite etwas dagegen haben, wie etwa Mehmet Danis (CAN), Sieger des Atacama Crossings.

Extreme Bedingungen.
Den größten Kampf wird Schiester nicht mit den Gegnern, sondern mit sich selbst und dem Outback austragen: Die Kimberley Wüste in Westaustralien ist der heißeste Ort des Kontinents, es sind Temperaturen jenseits der 40°C und ein sehr trockenes Klima zu erwarten. Die Strecke, 250 Kilometer durch die letzte große Wildnis Australiens, ist sehr selektiv: Unwegsame Canyons wechseln sich mit brennheißen Lehmböden, Geröll und Gestrüpp ab. Viele Insekten machen den wenigen Lebewesen dort das Leben zur Qual. Ähnlich zahlreich vertreten sind auch giftige Schlangen, die unter Steinen und Mulden lauern. All das lässt den Steirer Christian Schiester aber kalt: "Ich habe meine Hausaufgaben gemacht und werde mein Bestes geben. Für ein Topresultat braucht man in der Wüste aber auch sprichwörtlich einen kühlen Kopf und die nötige Portion Glück!" Gestartet wird am 25. April in unmittelbarer Nähe der Goldgräberstadt Kununurra, danach gilt es innerhalb von sieben Tagen die sechs Etappen von insgesamt 250 Kilometer Länge zu überwinden.

Extreme Vorbereitung.
Um dieser Herausforderung gewachsen zu sein, hat sich Christian Schiester über den Winter intensiv vorbereitet - aber nicht ohne Probleme: "Ich glaube es wird ein sehr kräfteraubendes Rennen, daher war ich sehr viel in den Bergen und im Tiefschnee unterwegs. Allerdings wurde ich einige Wochen von einer Verkühlung gebremst", erklärt der Mauterner. Um sich den letzten Feinschliff zu geben, hat sich der 42-Jährige wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen: "Ich muss mich auf die sehr trockene und schwüle Luft und die Hitze in Australien vorbereiten. Daher habe ich mich und meine Ausrüstung Mitte März auf dem glühenden Asphalt der Formel-1-Strecke in Dubai und im nahgelegenen Hattagebirge einem Härtetest unterzogen."

Extreme Generalprobe.
Als ultimativen Härtetest hat Schiester am Sonntag am Fisherman's Friends Strongman Run in Deutschland teilgenommen - nicht ganz ohne Schwierigkeiten, wie er erzählt: "Auf Grund der Vulkanasche musste ich elf Stunden mit dem Auto anreisen. Vor dem Gelände herrschte Stau-Chaos. Die letzten vier Kilometer bis zur Startlinie bin ich gelaufen, konnte dennoch erst mit 30 Minuten Rückstand das Rennen beginnen." 18 Kilometer später überquerte der Österreicher mit einer Zeit von 1:58:40 die Ziellinie. "Tausende verdreckte Körper quälten sich durch die tiefen Schlammgruben und über die anstrengenden Hindernisse. Laut Auswertung habe ich 6.920 Läufer einmal, fast 3.000 Läufer sogar zwei Mal überrundet." Mit Rang 35 trotz des verspäteten Starts kann der Steirer mehr als zufrieden sein, zumal er wieder reich an Erfahrung in die Heimat zurückkehrte: "Ich habe gleich mehrere Dinge gelernt: Erstens wie machtlos wir gegen die Gewalt der Natur sind. Zweitens hat es sich trotz der Strapazen gelohnt den Lauf durchzuziehen, es wird mit Sicherheit nicht mein letzter Strongman Run gewesen sein. Und drittens bin ich in einer super Form und gerüstet für den Desert Cup. Australien, ich komme!"

ZUSATZINFOS

Kimberley

Kimberley ist eine der neun Regionen in Westaustralien. Ihre Gesamtfläche beträgt 424.516 km² und ist damit doppelt so groß wie Großbritannien. In dem spärlich besiedelten Gebiet leben aktuell nur rund 38.000 Einwohner, davon knapp die Hälfte Aborigines. Der Regenzeit (November bis April) folgt eine Trockenzeit, in der die Luftfeuchtigkeit bis auf 27% fällt und konstante Temperaturen von 40 bis 45°C herrschen. Daher gilt das Landesinnere der Kimberley-Region als heißester Teil Australiens. Das savannenähnliche Gebiet wurde vor rund 40.000 Jahren erstmals besiedelt und ist bekannt für seine roten Felsformationen, den australischen Baobab (Flaschenbaum) sowie Eukalyptusgewächsen und Spinifex-Gräsern.

Gobi

Die Gobi ist eine Steppenwüste in Zentralasien und gilt als fünftgrößte Wüste der Welt. Die Grenzen sind bis heute nicht genau definiert, man spricht jedoch von einer Gesamtfläche von über einer Million Quadratkilometern. Die Gobi liegt nördlich des Himalaya-Gebirges und wird daher vom Niederschlag abgeschnitten. Der sehr kalte Winter (bis zu -65°C) mit eisigen Winden wird von einem kurzen, aber sehr heißen Sommer (über 30°C) unterbrochen. In der Nacht können die Temperaturen dennoch bis weit unter den Nullpunkt fallen, selbst Schneestürme sind im Sommer möglich. Der Gobi March im Juni wird rund um das Turpan Basin stattfinden - und somit am zweitniedrigsten Ort der Welt, an der heißesten Stelle Chinas und dem Punkt der Erde, der am weitesten von einem Ozean entfernt ist. Das Rennen wird die Starter ein Stück entlang der bekannten Seidenstraße führen. Die Gobi ist Fundort von zahlreichen Fossilen, wie Sauriereiern, und Heimat von Wölfen und Schneeleoparden.

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