Sonntag, 04. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 544563

Vertriebsbarometer der CDH: Freundlicher Sommer

(lifePR) (Berlin, ) Die Stimmung im Vertrieb ist überwiegend gut, die Erwartungen an die weitere Entwicklung sind allerdings verhaltener als im Winter 2014/2015. Dies zeigen die Ergebnisse des Konjunkturbarometers der CDH im Frühsommer dieses Jahres.

Der Vertrieb ist das Zahnrad zwischen Produktion und Nachfrage, insofern ist der Vertrieb ein guter Frühindikator für wirtschaftliche Entwicklungen. Handelsvertretungen, die ständig im Gespräch mit den Geschäftskunden auf der Abnehmerseite stehen und deren Orderverhalten kennen, gewinnen zu einem sehr frühen Zeitpunkt Informationen über die Entwicklung der Märkte. Die 3-mal jährlich durchgeführte Online-Umfrage der CDH gibt Aufschluss über die Situation im Vertrieb.

9,4 Prozent der befragten CDH-Mitglieder bezeichnen in diesem Frühsommer ihre geschäftliche Lage als sehr gut, dies ist deutlich mehr als im Winter 2014/15 (5,2 Pro-zent). Mit 39,8 Prozent liegt die Anzahl der Nennungen "gute Geschäftslage" allerdings etwas unter der des Winters (48,6 Prozent). Ingesamt befindet sich nahezu die Hälfte der Handelsvertreterbetriebe in einer erfreulichen geschäftlichen Position. 42,3 der Handelsvertretungen sehen ihre Lage als befriedigend an, etwas mehr als im Winter (36,9 Prozent). Eine schlechte Geschäftslage nannten 8,4 Prozent gegenüber dem Winter mit 9,3 Prozent.

Die Lage der jeweiligen Branche insgesamt wird ähnlich beurteilt, sie wird von fast der Hälfte der Befragten als sehr gut oder gut eingeschätzt. Die relativ großen Unterschie-de in der Bewertung der eigenen Geschäftslage und der Branchenlage, die in früheren Befragungen oftmals sichtbar wurden, konnten in diesem Frühsommer nicht beobachtet werden.

Etwas abgeschwächt hat sich der Optimismus in Bezug auf die weitere Entwicklung, kurzfristig sehen nur etwa 20 Prozent Anzeichen für eine Verbesserung. Deutlicher wird diese Tendenz bei den längerfristigen Erwartungen, bessere Perspektiven erwarten 28,2 Prozent in diesem Frühsommer gegenüber 37,8 Prozent im Winter.

Die deutsche Wirtschaft befindet sich nach wie vor in einer guten Verfassung. Laut ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft bleibt die deutsche Wirtschaft "auf Kurs". Im Verarbeitenden Gewerbe hat der ifo Klimaindikator im Mai allerdings nach sechs Anstiegen in Folge erstmals wieder etwas nachgegeben. Dies ist auf die etwas weniger optimistischen Erwartungen vor allem in Bezug auf den Export zurückzuführen.

Nach wie vor robust ist die Binnennachfrage, eine niedrige Inflation und Einkommenssteigerung beflügeln die Konsumlust der Deutschen, wovon auch die Handelsvertretungen im Konsumgüterbereich profitieren dürften. Dennoch gibt es auch warnende Stimmen. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben kürzlich ihre Konjunkturprognosen für Deutschland wieder leicht gesenkt. Für das laufende Jahr wird mit einem Wachstum von 1,8 bis 1,9 Prozent gerechnet.

Weiterhin gehen Risiken für die weitere wirtschaftliche Entwicklung aus. Insbesondere die instabile wirtschaftliche Lage in manchen Mitgliedsländern des Euroraums, die Situation in Griechenland, aber auch von den Spannungen um Russland und die Ukraine, hinterlassen Fragezeichen. So geben auch 11 Prozent der Handelsvertretungen an, die weitere Konjunkturentwicklung noch nicht beurteilen zu können, mehr als in früheren Befragungen.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

LHR-Partner Arno Lampmann Co-Autor im Standardwerk zum Multimedia-Recht

, Verbraucher & Recht, Rechtsanwälte Lampmann, Haberkamm & Rosenbaum Partnerschaft

Der Aufbau des Handbuchs Multimedia-recht orientiert sich an den Fragestellungen und Abläufen zu Multimedia im Unternehmen. Diesmal als Mit-Autor...

Alle Jahre wieder - Hochsaison für Taschendiebe

, Verbraucher & Recht, ARAG SE

Gerade in der Vorweihnachtszeit ist es wichtig, sehr achtsam mit seinen Wertgegenständen umzugehen. Auf gut besuchten Weihnachtsmärkten und in...

Urteil zum Karfreitag in Bayern

, Verbraucher & Recht, VEBWK Service Center

Bayerns Innenminister Herrmann ist empört und denkt über geeignete Maßnahmen nach, den am Mittwoch erlassenen Beschluss des Bundesverfassungsger­ichts...

Disclaimer