Samstag, 10. Dezember 2016


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Carl Zeiss Meditec: Umsatz und Ergebnis im Rahmen der Erwartungen

Umsatzplus von rund 7% auf EUR 446,6 (Vj. 417,6) Mio. in den ersten neun Monaten 2007/2008 - Konzernergebnis nach Minderheiten steigt um 17,3 %

(lifePR) (Jena, ) Der im TecDAX der deutschen Börse notierte Medizintechnikanbieter Carl Zeiss Meditec (ISIN DE0005313704) erzielte in den ersten neun Monaten 2007/2008 (1. Oktober 2007 - 30. Juni 2008) einen Konzernumsatz in Höhe von EUR 446,6 Mio. Das entspricht einer Steigerung von rund 7 % gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (EUR 417,6 Mio.). Wichtige Wachstumsmärkte waren dabei die Regionen "Europa, Mittlerer Osten und Afrika" und "Asien/Pazifischer Raum" die mit zum Teil zweistelligen Wachstumsraten die bislang verhaltene Umsatzentwicklung im US-Markt sowie den schwachen US-Dollar mehr als ausgeglichen haben. Die insgesamt positive Entwicklung des operativen Ergebnisses setzte sich in den ersten neun Monaten 2007/2008 fort. So verbesserte sich das EBIT im Vergleich zum Vorjahr von EUR 48,7 Mio. um 3,1 % auf EUR 50,3 Mio. Die EBIT-Marge belief sich damit auf 11,3 % nach 11,7 % im vorangegangenen Jahr. Das Konzernergebnis nach Minderheiten stieg stärker als der Konzernumsatz und verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich. Es wuchs in den ersten neun Monaten 2007/2008 von EUR 31,0 Mio. um 17,3 % auf EUR 36,4 Mio. Trotz der gestiegenen Aktienanzahl stieg der Gewinn je Aktie nach Minderheiten in den ersten neun Monaten 2007/2008 auf EUR 0,45 (Vj. 0,41).

"Dank der stabilen Nachfrage nach unseren Produkten entwickelte sich die Carl Zeiss Meditec in den ersten neun Monaten, ungeachtet der Unsicherheiten im gesamtwirtschaftlichen Umfeld, zufriedenstellend", sagte Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender Carl Zeiss Meditec AG. "Künftig geht es darum, die derzeit noch nicht voll ausgeschöpften Wachstumspotentiale zu realisieren."

Die strategische Geschäftseinheit "Ophthalmologische Systeme" steuerte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs 2007/2008 mit 45,9 (Vj. 50,8) % knapp die Hälfte des Konzernumsatzes der Carl Zeiss Meditec bei. Der Konzernumsatz in dieser Geschäftseinheit verringerte sich gegenüber dem Vorjahr (EUR 212,4 Mio.) um 3,4 % auf EUR 205,1 Mio. Dies ist im Wesentlichen auf Wechselkurseinflüsse im Berichtszeitraum zurückzuführen. Daneben wurde die Entwicklung durch die weiterhin schwierigen ökonomischen Rahmenbedingungen in den USA beeinflusst. In der strategischen Geschäftseinheit "Chirurgische Ophthalmologie" erzielte die Carl Zeiss Meditec einen Konzernumsatz in Höhe von EUR 58,4 (Vj. 39,1) Mio. Neben einer erfreulichen Geschäftsentwicklung bei Neuprodukten resultiert die Umsatzsteigerung um 49,4 % unter anderem auch aus der Erstkonsolidierung des Augenchirurgiespezialisten Acri.Tec GmbH. Der Anteil der strategischen Geschäftseinheit "Chirurgische Ophthalmologie" am Konzernumsatz belief sich auf 13,1 (Vj. 9,4) %. Der Konzern erzielte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2007/2008 in der strategischen Geschäftseinheit "Neuro-/HNO-Chirurgie" einen Umsatz von EUR 183,0 Mio. (Vj. 166,0) Mio. Die "Neuro-/HNO-Chirurgie" erzielte damit einen Anteil von 41,0 (Vj. 39,8) % am Konzernumsatz.

Die Region "Europa, Mittlerer Osten und Afrika" ("EMEA") war in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2007/2008 umsatzstärkste Region. Im Vergleich zum Vorjahr (EUR 127,9 Mio.) stieg der Konzernumsatz in EMEA um 24,5 % auf EUR 159,3 Mio. Neben der Erstkonsolidierung der Acri.Tec GmbH erzielte die Carl Zeiss Meditec wesentliche Umsätze in dieser Region mit innovativen Diagnosegeräten, Operationsmikroskopen und Intraokularlinsen. Der Anteil am Konzernumsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 30,6 % auf 35,7 %. In der Region "Americas" mit ihrem Schwerpunkt USA ging in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2007/2008 der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 17,1 % auf EUR 146,3 (Vj. 176,5) Mio. zurück, was in erheblichem Maße auf die Entwicklung des Wechselkurses zwischen US-Dollar und Euro zurückzuführen ist. Zudem führte die weiterhin unsichere wirtschaftliche Situation in den USA zu einer Investitionszurückhaltung. Der Anteil am Konzernumsatz ging gegenüber dem Vorjahr auf 32,8 % zurück (Vj. 42,3 %). Im Berichtszeitraum stieg der Konzernumsatz in der Region "Asien/Pazifischer Raum" gegenüber dem Vorjahr von EUR 85,7 Mio. um 19,6 % auf EUR 102,4 Mio. Damit steuerte diese Region 22,9 (Vj. 20,5) % zum Gesamtumsatz der Carl Zeiss Meditec bei. In Deutschland erzielte die Carl Zeiss Meditec in den ersten neun Monaten 2007/2008 einen Konzernumsatz in Höhe von EUR 38,5 (Vj. 27,5) Mio. Der Zuwachs um 40,2 % beruht im Wesentlichen auf der erstmaligen Einbeziehung der Acri.Tec GmbH in den Konsolidierungskreis der Carl Zeiss Meditec. Der Anteil des Konzernumsatzes erhöhte sich im Regionalmarkt Deutschland auf 8,6 (Vj. 6,6) %.

Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft betrug zum 30. Juni 2008 68,7 (30. September 2007: 69,1) %. Auf Grund der Ausschüttung der regulären Dividende, einer Sonderdividende sowie auf Grund der Acri.Tec-Akquisition belief sich der Nettobestand an liquiden Mitteln (Net Cash) zum 30. Juni 2008 auf EUR 185,3 (30. September 2007: 223,7) Mio.

Zum 30. Juni 2008 beschäftigte die Carl Zeiss Meditec AG weltweit 2.124 (Vj. 1.917) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

"Für das laufende Geschäftsjahr 2007/2008 gehen wir von einem Konzernumsatz zwischen EUR 600 Mio. und EUR 620 Mio. aus und erwarten eine EBIT-Rendite zwischen 11% und 12 %" so Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG. "Unser Ziel für die weitere Zukunft bleibt, mit der Fokussierung auf Kunden und Innovation mittelfristig die bereits in den vergangenen Jahren erreichte Profitabilität weiter zu verbessern und gleichzeitig unseren Umsatz nachhaltig zu steigern."

Carl Zeiss Meditec AG

Die Carl Zeiss Meditec AG (ISIN: DE0005313704) ist eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen. Diese Marktposition gründet sich auf über 160 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der optischen Innovation.

Das Unternehmen hat zwei Hauptgeschäftsbereiche. In der Augenheilkunde bietet die Carl Zeiss Meditec integrierte Lösungen für die vier Hauptkrankheitsbilder Fehlsichtigkeit (Refraktion), Grauer Star (Katarakt), Grüner Star (Glaukom) und Netzhauterkrankungen (Retina-Erkrankungen). Die Systemlösungen des Unternehmens kommen dabei während des gesamten Krankheitsverlaufs von der Diagnose über die Behandlung bis hin zur Nachsorge zum Einsatz. Seit jeher setzt die Carl Zeiss Meditec technologisches Know-how in Produktinnovationen um. Von Basissystemen wie Spaltlampen oder Funduskameras reichen diese bis zu Standard setzenden Diagnose-Systemen wie dem Humphrey® Field Analyzer, dem Cirrus HD-OCT(TM) oder dem IOLMaster®, den Operationsmikroskopen und den innovativen Behandlungssystemen im Bereich der refraktiven Laserchirurgie. Komplettiert wird das Produktportfolio in der Augenchirurgie durch Intraokularlinsen und Verbrauchsmaterialien.

Im Bereich der Neuro- und HNO-Chirurgie ist die Carl Zeiss Meditec der weltweit führende Anbieter von Operationsmikroskopen und mikrochirurgischen Visualisierungslösungen für ein sehr breites Anwendungsgebiet, etwa die Tumor- und Gefäßchirurgie im Bereich des Kopfes oder die Wirbelsäulenchirurgie. Jüngstes Beispiel für die innovative Leistungsfähigkeit auf dem Gebiet der Mikrochirurgie ist das Visualisierungssystem OPMI Pentero®, das eine effiziente und ergonomische Behandlung des Patienten ermöglicht. Die Carl Zeiss Meditec will ihr Produktspektrum auf diesem Gebiet systematisch erweitern und sich so zu einem Lösungsanbieter für Behandlungen in der Neuro- und HNO-Chirurgie entwickeln.

Abgerundet wird das Medizintechnik-Portfolio der Carl Zeiss Meditec durch Visualisierungssysteme für niedergelassene Ärzte und viel versprechende Zukunftstechnologien wie die intraoperative Strahlentherapie, mit der beispielsweise Brust- und Hirnkrebserkrankungen bereits während der Operation gezielt behandelt werden können.

Durch eine alternde Weltbevölkerung, neuartige Behandlungsmethoden sowie steigende Erwartungen der Ärzte und Patienten wird in der Medizintechnik ein nachhaltiges Marktwachstum erwartet. Die Carl Zeiss Meditec ist für die künftigen Entwicklungen im Gesundheitssektor optimal positioniert. Das Unternehmen konzentriert sich dabei auf die drei Herausforderungen mit besonders großen sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen: Den Verlust der Mobilität, der Sehkraft und der kognitiven Fähigkeiten. Ziel ist es, Technologien und applikationsorientierte Lösungen anzubieten, die es den Ärzten ermöglichen, die Lebensqualität ihrer Patienten und gleichzeitig die Effizienz von Diagnose und Behandlung weiter zu verbessern.

Die Carl Zeiss Meditec AG hat ihren Hauptsitz in Jena, Deutschland, und Tochtergesellschaften in Deutschland (Carl Zeiss Surgical GmbH, Carl Zeiss Meditec Vertriebsgesellschaft mbH, Acri.Tec GmbH und Carl Zeiss Medical Software GmbH), den USA (Carl Zeiss Meditec, Inc., Dublin), in Japan (Carl Zeiss Meditec Co., Ltd., Tokio), in Spanien (Carl Zeiss Meditec Iberia S.A., Madrid) und in Frankreich (Carl Zeiss Meditec S.A.S, La Rochelle und Carl Zeiss Meditec France SAS, Le Pecq).

35 Prozent der Carl Zeiss Meditec-Anteile befinden sich im Streubesitz. Die übrigen 65 Prozent werden von Carl Zeiss gehalten, einer weltweit führenden internationalen Unternehmensgruppe der optischen und optoelektronischen Industrie.

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