Dienstag, 06. Dezember 2016


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Hans-Jürgen Beerfeltz: "GIZ-Neubau starkes Zeichen für den Standort Bonn"

(lifePR) (Bonn, ) Die bundeseigene Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) erwirbt einen Neubau für rund 500 Beschäftigte in Bonn. Gestern wurde der Kaufvertrag unterzeichnet. Der Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Hans-Jürgen Beerfeltz, erklärt dazu: "Bonn ist Deutschlands Hauptstadt für Entwicklungspolitik. Der Neubau der GIZ führt mittelfristig dazu, dass die Zahl der GIZ-Beschäftigten in Bonn auf rund 1160 steigen wird. Die Bundesregierung stärkt mit ihrer gezielten Ansiedlungspolitik und ihren politischen Weichenstellung den Standort Bonn. Die erfolgreiche Fusion der Durchführungsorganisationen zur GIZ ist ein Gewinn für Bonn."

Das BMZ selbst ist in Bonn ein bedeutender Arbeitgeber. Zudem unterstützt das BMZ die Ansiedlung von Sekretariaten der Vereinten Nationen und internationalen Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, wie beispielsweise das Innovations- und Technologiezentrum der Internationalen Agentur für erneuerbare Energie IRENA. Von besonderer Bedeutung ist derzeit die Bewerbung Deutschlands zur Ansiedlung des Green Climate Fund (GCF) in Bonn unter Federführung von BMZ und Bundesumweltministerium. "Die Industrieländer haben sich verpflichtet, bis 2020 aufwachsend und dann pro Jahr 100 Milliarden USD zu mobilisieren. Ein erheblicher Anteil wird mit rund 300 Mitarbeitern durch den Fonds gesteuert werden. Wir haben ein attraktives, konkurrenzfähiges Bewerbungspaket beschlossen und flankieren die Bewerbung auf allen Ebenen. Bei einem Erfolg würde ein weiterer Leuchtturm-Arbeitgeber nach Bonn kommen", ist Beerfeltz überzeugt. Der Staatssekretär hebt zudem hervor, dass im April 2012 die Entscheidung gefallen sei, das neue Sekretariat zur wissenschaftlichen Politikberatung für das Thema biologische Vielfalt (IPBES) mit zunächst 20 Mitarbeitern in Bonn anzusiedeln.

Bereits bei der Vorfeldreform der Einrichtungen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit profitierte Bonn überdurchschnittlich von den Entscheidungen von Entwicklungsminister Dirk Niebel. Noch mal Staatssekretär Beerfeltz: "Bei der wichtigsten Strukturreform der deutschen Entwicklungszusammenarbeit haben wir erreicht, dass Bonn erster Dienstsitz der GIZ ist - und unternehmensintern weiter gestärkt wird. Die Mitarbeiterzahl für Bonn ist stabil und soll 2012/13 überproportional wachsen. Mit den Geschäftseinheiten Industrieländer, globale Partnerschaften und Migration sind innovative Wachstumsbereiche in Bonn vertreten. Wir sehen zudem große Chancen für dynamisches Wachstum durch das Inlandsgeschäft der GIZ, das wir in Bonn angesiedelt haben." In Bonn finden zudem repräsentative Veranstaltungen der GIZ statt. Ferner richten BMZ und GIZ in Kooperation mit der Stadt Bonn die

"Bonner Perspektiven" aus. Damit werden Zukunftsthemen wie Bildung, Klima, Umwelt mit Bonn verknüpft. Auch weitere Bereiche der Vorfeldreform beziehen Bonn ein. "Mit der neuen Engagement Global gGmbH haben wir Bonn zur Hauptstadt des bürgerschaftlichen Engagements in der internationalen Zusammenarbeit gemacht. Und auch das neue Evaluierungsinstitut als ein zentraler Pfeiler der Strukturreform ist nach Bonn gekommen", so Beerfeltz.

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