Samstag, 03. Dezember 2016


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Gewappnet für Wind und Wetter

Moderne Ausbildungsordnungen für Segelmacher und Technische Konfektionäre

(lifePR) (Bonn, ) Was wäre ein Zirkus ohne Zirkuszelt, das Oktoberfest ohne Bierzelte oder eine Open-Air-Veranstaltung ohne funktionelle Überdachung der Showbühne?

Ohne ausgefeilte Segeltechnik gewinnt man keine Regatta, und Markisen schützen uns vor zu viel Sonne. Überall begegnen uns Produkte, die Segelmacher/-innen und Technische Konfektionäre/-innen herstellen. Die vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag der Bundesregierung gemeinsam mit Sozialpartnern und Sachverständigen modernisierten Ausbildungsordnungen beider Berufe treten am 1. August 2010 in Kraft.

Das noch aus dem Jahr 1963 stammende alte Berufsbild des Segelmachers wurde komplett überarbeitet und modernsten technischen und wirtschaftlichen Standards angepasst. Auch bei der Aktualisierung der 13 Jahre alten Ausbildung zum Technischen Konfektionär galt es, neuen Entwicklungen in der Branche Rechnung zu tragen. Beide Ausbildungsberufe bieten gute Zukunftsaussichten, weil gut ausgebildete Fachkräfte dringend gesucht werden.

Beim Segelmacher handelt es sich um einen traditionellen Handwerksberuf, während die Arbeit der Technischen Konfektionäre durch industrielle Fertigungsverfahren geprägt ist. Beide Berufe beschäftigen sich mit der Herstellung sogenannter Technischer Textilien wie Zelte, Planen und Markisen. Trotz inhaltlicher Überschneidungen gibt es zwei getrennte Ausbildungsordnungen und schulische Rahmenlehrpläne. In der Regel wird - wie bei Berufen mit wenigen Auszubildenden üblich - in Bundesfachklassen unterrichtet: die Segelmacher in Lübeck-Travemünde, die Technischen Konfektionäre in Köln.

Aufbau und Struktur der Ausbildungsordnung, Ausbildungsinhalte und Prüfungsanforderungen für Segelmacher wurden neu konzipiert. Sie beschäftigen sich während der dreijährigen Ausbildung mit der Herstellung von Segeln für unterschiedliche Bootstypen sowie mit der Herstellung und Montage von Bezügen, Planen, Zelten und Markisen. Die Auszubildenden müssen vor allem Segel zuschneiden und nähen, aber auch die praktische Arbeit "an Bord" wie Segel anschlagen und Arbeiten an Rigg und Takelage sowie Wissen über das Verhalten an Bord und den Gewässerschutz sind unerlässlich. Segelmacher pflegen zudem einen intensiven Kontakt zum Kunden und bieten auch entsprechende Serviceleistungen an.

In der Ausbildung zum Technischen Konfektionär stehen Näh-, Schweiß- und Klebetechniken zur Herstellung technischer Konfektionsware im Vordergrund. Dies sind zum Beispiel Markisen, Zelte, Planen und Überdachungen für Sonnen- und Umweltschutz, Transport- und Bautechnik oder für Sonderanfertigungen - wie Ölsperren, Werbeplanen oder die einzigartige Dachkonstruktion der Fußball-Arena in München.

Detaillierte Informationen zu den modernisierten Ausbildungsberufen "Segelmacher/Segelmacherin" sowie "Technischer Konfektionär/Technische Konfektionärin" finden Sie im Internetangebot des BIBB unter www.bibb.de/berufe sowie in der Broschüre "Neue und modernisierte Ausbildungs- berufe 2010", die unter der gleichen Internetadresse kostenlos heruntergeladen werden kann.

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