Samstag, 10. Dezember 2016


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Jahrestagung des bdla

Schwerpunkte der Verbandsarbeit am 24. April 2015 in Hannover festgelegt

(lifePR) (Berlin, ) "In der aktuellen Diskussion über eine neue Definition von Freiraumsystemen, im Rahmen von 'Eine Grüne Infrastruktur für Europa' nunmehr EU-weit geführt, müssen zeitgemäße, innovative, auf veränderte Freiraumnutzungen begründete Ansätze entwickelt werden. Mit der gleichen Energie, wie wir sie bisher für Straßen und Kanäle aufgebracht haben, müssen Landschaftsarchitekten nun an die Qualifizierung der Freiraumsysteme gehen. Nur auf diese Weise kann es gelingen, die heutige Kulturlandschaft aktiv mitzugestalten und dabei verschiedenste Ansprüche ressourcensparend und ästhetisch ausgewogen zu integrieren." Mit diesen Worten schloss bdla-Präsident Till Rehwaldt am 24. April 2015 in Hannover die Tagung des Beirats des bdla und steckte das Aufgabenfeld von Profession und Verband für die nächsten Jahre ab.

Grüne Infrastruktur und Landschaftsarchitektur waren Gegenstand des Treffens von Verbandsvertretern, zu welchem die bdla-Landesgruppe Niedersachsen+Bremen in die niedersächsische Landeshauptstadt eingeladen hatte. Nachdem der bdla bereits 2014 eine erste Argumentationslinie veröffentlicht hatte, bot die "Grüne Infrastruktur" Gesprächsstoff für Konsultationen im politischen Raum oder auch beim Deutschen Städtetag und der GALK. Wie ein "grüner Faden" zieht sich die Problematik durch die Verbandsarbeit: Das Buch zum Deutschen Landschaftsarchitektur-Preis 2015 trägt den Titel "Grüne Infrastruktur" und der bdla plant in 2016 einen Kongress gemeinsam mit anderen Verbänden. Der Wettbewerb Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2017 wird dominiert werden von der Positionierung der Profession in dieser Frage. Ziel ist eine gleichwertige Betrachtung von grüner und grauer Infrastruktur und daraus resultierend verbesserte gesetzliche Rahmenbedingungen und eine Verbreiterung der Förderkulisse.

Aufgaben und Anträge

Zentrales Anliegen des bdla ist weiterhin die Stärkung der Nachwuchsarbeit im Verband. So gab es bei den ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern einen kleinen Zuwachs von einem Prozent. Da in den Landesgruppen weniger Hospitanten organisiert sind, sank die Gesamtzahl der Mitglieder von 1.254 auf 1.235. Unter Federführung von Präsidiumsmitglied Elisabeth Lesche hat sich ein Arbeitskreis "Junge Landschaftsarchitekten" gebildet; die Studierenden/ Absolventen einzubinden, ist im Herbst 2015 ein Hospitantentreffen geplant.

Neben Ausführungen zu den Regelungen der Bauvorlageberechtigung von Landschaftsarchitekten in den einzelnen Bundesländern, der Auflistung der Regelwerksausschüsse mit besonderem Interesse für den Berufsstand und den Überlegungen zur Unterstützung der bdla-Delegierten, erläuterte Till Rehwaldt die Aktivitäten des bdla im Sektor Privatgartenplanung. Diese inkludieren das Cluster "Privatgärten" auf "Landschaftsarchitektur heute", nach 2008 wieder einen thematischen Flyer und die Kooperation beim Wettbewerb "Gärten des Jahres 2016" des Callwey-Verlages. Aus Sicht von Till Rehwaldt wird auch die IGA Berlin 2017 mit ihren von internationalen Landschaftsarchitekten geplanten Gärten ein hervorragendes Forum bieten, um sich mit innovativer Gartenkultur auseinanderzusetzen.

Arbeitsgruppe Beitragsordnung einberufen

Wie schon 2014 war auch aktuell die Beitragsordnung des bdla Gegenstand der Debatte. Den Diskussionsbedarf hatte auch eine "Arbeitsgruppe Beitragsordnung" übers Jahr nicht ausräumen können. Schatzmeister Harald Fugmann erläuterte die Mitgliederentwicklung im bdla, wonach der bdla im Jahr 2002 insgesamt 1.088 Mitglieder zu verzeichnen hatte, in 2015 insgesamt 1.095 Mitglieder zählt zuzüglich der Hospitanten in den Landesgruppen. Im Zeitrahmen 2002 bis 2014 veränderte sich das Haushaltsaufkommen aus Mitgliedsbeiträgen nur unwesentlich; nahezu verdoppelt haben sich in besagtem Zeitrahmen die Sonstigen Einnahmen. Vor dem Hintergrund der verbandsweiten Anstrengungen, den bdla für den Berufsnachwuchs attraktiver zu machen, wozu auch die Beitragsausgestaltung zählt, wurde beschlossen, dass die Arbeitsgruppe Vorschläge für eine Optimierung der Beitragsordnung entwickeln soll bei Sicherstellung des derzeitigen Haushaltsaufkommens.

In punkto Haushalt fallen auch die Beschlüsse zur Öffentlichkeitsarbeit ins Gewicht. Die Landesgruppen werden mit 20.000 Euro aus dem bdla-Haushalt in ihrer Öffentlichkeitsarbeit vor Ort unterstützt; die bdla-Verbandszeitschrift wird ab der Ausgabe 3/2015 in Farbe erscheinen und ein Resultat des verabschiedeten Werbemittelkonzeptes des bdla ist die Herstellung eines Verbandspins.

Die Jahrestagung 2016 wird auf Einladung der Landesgruppe Schleswig-Holstein im April in Eutin stattfinden.

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