Sonntag, 04. Dezember 2016


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BKP Classic Fonds UI

Monatsbericht per: März 2010 / Anteilswert: 110,79 €

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Im Monat März zeigten sich die weltweiten Aktienbörsen von ihrer freundlichen Seite. Das Thema "Griechenland" wurde sukzessive abgearbeitet und mit dem verabschiedeten Nothilfeplan von den Marktteilnehmern abgehakt. Aus dieser Erfahrung heraus störte die Investoren weder die Herabstufung der Bonität Portugals noch den von der Rating-Agentur Standard & Poor's in Aussicht gestellten möglichen Verlust des AAA-Top-Ratings für Großbritannien.

Im Gegenteil: Vielen Kapitalanlegern dürfte bewusst geworden sein, dass Staatsschulden (nichts anderes sind Anleihen der Staaten), die mehr Rendite bringen als Unternehmensanleihen auch höhere Risiken beinhalten können. Zudem liegt die Dividendenrendite deutscher Aktien seit 25 Jahren erstmals über der Rendite 10- jähriger Bundesanleihen. Dementsprechend wäre eine mittelfristige Schwäche der Bondmärkte auch für die Aktienmärkte im Hinblick auf die fundamentalen Bewertungen nicht ungünstig.

Unten stehende Graphik zeigt die deutsche Umlaufrendite (durchschnittliche Rendite aller im Umlauf befindlichen dt. Anleihen bester Bonität). Ähnlich der Aktienbaisse in den Jahren 2000-2003 sinken die Renditen erneut auf Tiefstände (aktuell 2,77%). Aufgrund des verfestigten konjunkturellen Aufschwung ab dem Jahr 2005 schichteten die Anleger von Renten in Aktien um, was zu Kursverlusten bei festverzinslichen Papieren und somit zu steigenden Kapitalmarktzinsen führte. Wir können uns eine Wiederholung dieses Sachverhaltes in den nächsten Monaten durchaus vorstellen.

Auch wenn die Aussagen der Marktteilnehmer und der Unternehmen über einen begonnenen Aufschwung noch widersprüchlich erscheinen, sehen wir der Situation aufgrund konjunktureller Daten wie z.B. der Industrieproduktion (lt. Weltstahlverband zeigte die Kapazitätsauslastung der Schwerindustrie mit 80% im Februar den höchsten Wert seit September 2008 auf) oder den zuletzt gemeldeten USArbeitsmarktdaten positiv entgegen.

Seit Jahrzehnten haben die großen Eisenerzgesellschaften im abgelaufenen Monat in Verträgen mit asiatischen Stahlhändlern neue Preismodelle eingeführt. Statt 60 USDollar je Tonne Eisenerz wie in den Jahresverträgen 2009/2010 müssten die Stahlproduzenten im kommenden Quartal damit bereits 110 bis 120 US-Dollar bezahlen. Diese Meldung sollte in den kommenden Wochen den von uns favorisierten Rohstoffsektor wieder stärker in den Vordergrund rücken.

Trotz unserer eher vorsichtigen Ausrichtung konnte der BKP Classic Fonds UI im Monat März 5,3% zulegen. Insbesondere haben Bank- und Immobilienwerte zur Performance beigetragen, während defensive Gesellschaften aus dem Gesundheitssektor oder aus dem Versorgerbereich pausierten. Aufgrund der Nachricht aus dem Eisenerzsektor haben wir ThyssenKrupp komplett veräußert. Neu aufgenommen wurden die M-DAX-Gesellschaften HannoverRückversicherung, HeidelbergCement und Vossloh. Die Aktienquote betrug zum Monatsende 60%.

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