Sonntag, 04. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 542210

Dr. Renate Sommer (MdEP) erteilte bei Veltins-Besuch Reglementierungen eine Absage

(lifePR) (Meschede-Grevenstein, ) .
- "Wir nehmen gesellschaftliche Verantwortung ernst"
- Mehrwegsortierung europaweit führender Standard

Um über die Auswirkungen der aktuellen EU-Politik auf die Brauindustrie zu sprechen, trafen sich die Europaabgeordnete Dr. Renate Sommer (CDU) und Veltins-Generalbevollmächtigter Michael Huber in Meschede-Grevenstein zu einem ersten Gedankenaustausch. Immer neue Verordnungen sind für die Mittelstandsunternehmen nur schwer zu stemmen, ohne wirklich einen Mehrwert zu bringen, sagte Huber und forderte kalkulierbare Rahmenbedingungen, um langfristig planen zu können. Aufkeimendem Aktionismus in der Diskussion um den Konsum alkoholischer Getränke erteilte Dr. Renate Sommer eine klare Absage. Sie lehne großflächige Warnhinweise oder gar Verbote für alkoholische Getränke ab. "Die übergroße Mehrzahl der Verbraucher genießt alkoholische Getränke verantwortungsbewusst. Die EU darf nicht den Menschen den Eindruck vermitteln, dass sie Ihnen alles vermiest", so Sommer wörtlich. Es könne nicht sein, dass ein legales Lebensmittel unverständliche Marktbeschränkungen erfahren solle, sagte der Veltins-Generalbevollmächtigte im Politikergespräch und sprach damit diskutierte Werbeverbote, Abgabeverbote oder Strafsteuern an. Letztlich laufe wieder alles auf eine Bevormundung des Verbrauchers hinaus. Die Europaabgeordnete und Expertin für Lebensmittelrecht zeigte Verständnis für die Situation der Brauereien. Sponsoringverbote seien kein Thema, immerhin gehöre die Unterstützung der Brauereien in Stadt und Land zu einer veritablen Finanzquelle für ehrenamtliches Tun. Dr. Renate Sommer und Michael Huber waren sich einig darüber, dass die nationalen Jugendschutzbestimmungen weitreichend seien, aber auf eine strikte Einhaltung gedrängt werden müsse. "Es macht keinen Sinn, immer neue Gesetze zu verabschieden, nur weil die bereits bestehenden nicht korrekt eingehalten werden", stellte Sommer fest. Nach den Worten des Veltins-Generalbevollmächtigten nehme das Familienunternehmen die gesellschaftliche Verantwortung sehr ernst. So werden die Aufklärungskampagnen des Deutschen Brauerbundes "Bier bewusst genießen" und "Don't drink and drive" auf jedem Produkt unterstützt. Auch setze sich die Brauerei C. & A. Veltins kompromisslos für absolute Alkoholabstinenz in der Schwangerschaft ein. Hier brauche Deutschland aber noch mehr Aufklärung der werdenden Mütter im ärztlichen Praxisalltag.

Angesichts ihrer federführenden Verantwortung in Lebensmittel-rechtsfragen nahm die Europaabgeordnete Dr. Renate Sommer die Gelegenheit wahr, sich über das europaweit erste Sortierzentrum für Mehrweggebinde zu informieren. "Es ist wichtig zu wissen, was Anlagen heute können", so die Politikerin, die sich beeindruckt von der Technologie am Traditionsstandort der Brauerei C. & A. Veltins in Grevenstein zeigte. Technik-Geschäftsführer der Privatbrauerei Walter Bauer erläuterte eingehend den Status der Mehrweglogistik und machte deutlich, dass die Leergutsortierung für die Privatbrauerei seit nunmehr einem Jahrzehnt kein Problem mehr darstelle. Die frühzeitige Investition habe sich ausgezahlt.

Brauerei C.& A. VELTINS GmbH & Co. KG

Die Privat-Brauerei C. & A. Veltins, Meschede-Grevenstein, braut eine der führenden Premium-Pils-Marken in Deutschland und bilanzierte 2014 einen Umsatz von 308 Mio. Euro bei einem Ausstoß von 2,77 Mio. hl. Der Marketingetat wird auf 35 Mio. Euro beziffert. Zum Sortenportfolio zählen Veltins Pilsener, Veltins Radler und Radler Alkoholfrei, aber auch Veltins Malz, Veltins Alkoholfrei, Veltins Fassbrause in den Sorten Zitrone, Holunder und Apfel-Kräuter sowie das Landbier "Grevensteiner". Außerdem zählt die Biermix-Range V+ mit insgesamt sechs Sorten zum Produktangebot. Der Mehrweganteil liegt bei 96%. Zur Veltins-Gruppe gehören zahlreiche Beteiligungen im Getränkefachgroßhandel, darunter der Getränkefachmarkt-Filialist Dursty, Hagen, mit rund 220 Standorten in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz.

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