Dienstag, 24. Januar 2017


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Anleihenhandel der Börse Stuttgart legt um über 50 Prozent zu

Urlaubszeit dämpft Handelsumsätze/ Marktanteil bei verbrieften Derivaten weiterhin auf hohem Niveau

(lifePR) (Stuttgart, ) Die Börse Stuttgart, Deutschlands führende Privatanlegerbörse, hat im August mit über 9,0 Milliarden Euro Umsatz gegenüber dem Vormonat Juli als auch gegenüber dem Vorjahresmonat rückläufige Handelsumsätze verzeichnet. Im Anleihenhandel wurde im Vergleich zum August 2007 eine Steigerung von rund 57 Prozent erzielt. "Der Urlaubsmonat August war in diesem Jahr kein handelsstarker Monat an den Börsen. Viele Privatanleger agierten zudem aufgrund der schwer einschätzbaren Marktverläufe äußerst vorsichtig. Einen sehr starken Umsatz erzielten wir mit rund 57 Prozent Zuwachs zum Vorjahresmonat erneut beim Handel mit Anleihen", sagte Rolf Deml, Geschäftsführer der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse. Der Marktanteil der Börse Stuttgart bei verbrieften Derivaten gemessen an ausgeführten Kundenorders liegt auch im August weiterhin stabil bei über 70 Prozent.

Vor allem die wieder entflammten Diskussionen um mögliche Folgen der Finanzkrise und die traditionelle Sommerflaute führten zu einer Zurückhaltung der Investoren. Betroffen sind nahezu alle Anlageklassen. Entgegen diesem Markttrend setzte die Börse Stuttgart allerdings im Anleihenhandel über 2,7 Milliarden Euro um. Mehr als verdoppelt hat sich gegenüber dem August 2007 das Handelsvolumen bei den Corporate Bonds mit 561,8 Millionen Euro (plus 109 Prozent). Auch die Bundesanleihen legten um 43 Prozent auf 925,1 Millionen Euro zu. Doch die traditionell geringen Neuemissionen im August führten auch bei den Anleihen zu einem Umsatzrückgang von rund 24 Prozent im Vergleich zum Vormonat (3,6 Milliarden Euro).

Im Handel mit verbrieften Derivaten am Handelsegment Euwax machte sich die rückläufige Entwicklung bei den Anlageprodukten mit 2,5 Milliarden Euro (minus 32 Prozent) stärker bemerkbar als bei den Hebelprodukten mit 2,9 Milliarden Euro (minus 28 Prozent). Allein Kapitalgarantie- sowie Themen-, Strategie- und Basket-Zertifikate legten im Ergebnis gegenüber dem August 2007 um über 25 Prozent zu. Den größten Anteil bei den Anlagezertifikaten (2,4 Milliarden Euro) steuerten die Bonus- und Teilschutz-Zertifikate (1,0 Milliarden Euro) zum Handelsvolumen bei.

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