Samstag, 10. Dezember 2016


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Die Marathon Manager kommen!

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Schirmherr der neuen Sonderwertung im Rahmen des Dresdner Kleinwort Frankfurt Marathon ist DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun. Der 65 Jahre alte Unternehmer aus dem nordhessischen Melsungen hat bereits mehr als 50 Marathonläufe erfolgreich hinter sich gebracht; er weiß also nur zu gut einzuschätzen, was den 322 gemeldeten Führungskräften am 26. Oktober 2008 bevorsteht. Wobei aus sportlicher Sicht insbesondere der erste Preis ein äußerst attraktiver Gewinn ist: die Teilnahme am Dubai- Marathon, der am 16. Januar 2009 stattfindet. In den Vereinigten Arabischen Emiraten will Weltrekordhalter Haile Gebrselassie (Äthiopien) seinen nächsten Rekordversuch wagen.

Der (die) schnellste Manager(in) in Frankfurt wird von der Business Performance Academy (BPA) in Heidelberg mit einem Gesamtgewinnerpaket in Höhe von 15.000 Euro bedacht, das auch die kostenfreie Teilnahme am kompletten Leadership-Programm der BPA beinhaltet. Die Zweitplatzierten erhalten jeweils ein Gesamtpaket in Höhe von 10.000 Euro (Leadership-Programm, hochwertiges Business-Outfit eines exklusiven Herstellers), die dritten Ränge sind jeweils 5000 Euro wert. Und gleich drei der Favoriten für die neue Sonderwertung kommen aus Hessen. So hat der 37 Jahre alte Carsten Wenzek (SSC Hanau-Rodenbach/Managing Consultant) eine Bestzeit von 2:23:20 Stunden, der ein Jahr jüngere Tobias van Ghemen (ASC Darmstadt/Manager TL Controlling) ist bereits 2:26:47 Stunden schnell gewesen, Marco Diehl (TSV Friedberg-Fauerbach/Head Capital Market & Banking) geht um 10 Uhr vor dem Messeturm mit einer Bestzeit von 2:28:04 Stunden an den Start. Die Siegerehrung in der Frankfurter Festhalle findet um 15 Uhr statt.

Im Vorfeld des Dresdner Kleinwort Frankfurt Marathon 2008 hatten insgesamt 3906 Läufer an einer Studie teilgenommen, die einen direkten Zusammenhang zwischen beruflicher Karriere und persönlichen Bestzeiten im Marathon belegt. Wer im Job zu den Erfolgreichsten gehört, läuft laut dieser Studie auch die schnellsten Marathonzeiten. Auch quantitativ erweist sich der Dresdner Kleinwort Frankfurt Marathon als Sport für Führungskräfte: Mehr als 35 Prozent der Befragten sind auf Führungsebenen beschäftigt, nahezu die Hälfte davon im Bereich des Senior Managements. Darüber hinaus setzt sich das gesamte Starterfeld des Dresdner Kleinwort Frankfurt Marathon aus Läufern zusammen, von denen fast 50 Prozent über einen Universitätsabschluss verfügen.

Exklusive Medienpartner der Sonderwertung Marathon Manager sind das Weiterbildungsmagazin managerSeminare sowie das Wirtschaftsportal business-on.de .

Marco Diehl: Der etwas andere Banker

Mit seiner Bestzeit von 2:28:04 Stunden ist der 39-jährige Hesse einer der Favoriten auf den Sieg in der Sonderwertung "Marathon Manager"

Marco Diehl war seinen Altersgenossen meistens einen Schritt voraus. Mindestens einen. Abitur mit Ende 18, Mathematikstudium abgeschlossen mit summa cum laude, über sein Zweitstudium Betriebswirtschaftslehre sagt er: "Ich bin einfach businessorientiert." Mit 25 kam er als Trainee zur Citi nach Frankfurt, vierzehn Jahre ist das jetzt her. Mittlerweile leitet er den Technologiebereich für Citigroup in Deutschland, ist verantwortlich für die Entwicklung und Betrieb von Handelssystemen, Workflow-Lösungen in Europa und Zahlungsverkehrssystemen, sein Mitarbeiterstab umfasst 55 Personen, verteilt auf Standorte in Frankfurt, England und Indien. Der Banker Diehl ist beruflich rund 60 Stunden pro Woche unterwegs, doch Stress lässt er nicht wirklich an sich herankommen. Er hat ein ausgleichendes Moment in seinem Leben gefunden: Laufen. Wenn er abends nach Hause kommt, verlässt er täglich recht schnell wieder seine Wohnung in Butzbach und taucht ein in sein "Sportrefugium": die nördliche Wetterau. Marco Diehl läuft Marathon, seine Bestzeit von 2:28:04 Stunden (2007) hebt ihn dabei statistisch heraus aus der breiten Masse. Doch abgrenzen könne man sich nicht beim Lauf über 42,195 Kilometer, sagt er. Und dies sei auch gut so. "Hier hat jeder die gleiche Chance. Das hilft, um nicht abzuheben." Am 26. Oktober 2008 wird er zum sechsten Mal in Folge vor dem Frankfurter Messeturm an der Startlinie stehen, und vor ihm liegt in diesem Jahr eine ganz besondere Herausforderung: Die neue Sonderwertung "Marathon Manager", eine Initiative der Business Performance Academy (BPA) in Heidelberg. "Das ist für mich eine absolute Motivation. Ich hoffe, dass ich auf meinem Niveau gut und stabil durchkomme."

Der Hesse ist einer der "Buchmacherfavoriten" auf den Titel schnellster Marathonmanager Deutschlands. Sollte Diehl tatsächlich gewinnen, wäre dies seine zweite Auszeichnung innerhalb von wenigen Monaten, im Januar nämlich wählte ihn die Zeitschrift "Best Life" bereits zum fittesten Manager Deutschlands. "Wer fit ist", hat Diehl einmal gesagt, "erledigt seinen Job einfach besser". Und er ist fit. Sein Ruhepuls beträgt 40 Schläge pro Minute, der Körperfettanteil liegt bei 6,6 Prozent, der Body-Maß-Index weist einen Wert von 18,5 auf, die Sauerstoffaufnahmefähigkeit ist exzellent. Die Verbindung zwischen Management und Sport zu stärken, das aktive Sporttreiben als eine Kernkompetenz für Führungskräfte zu gewichten, diesen Ansatz hat Diehl schon seit Jahren. Und die Bodenhaftung nicht zu verlieren, Selbstüberschätzung vorzubeugen, dies sind zwei weitere seiner gedanklichen Ansätze. Von den direkten positiven physiologischen Auswirkungen des Sports auf seinen Arbeitsalltag ist er ohnehin überzeugt. "Ich stecke Belastungen besser weg." Hektik, so genannte enge Zeitfenster, ein Meeting nach dem anderen, Geschäftsreisen rund um den Globus - Diehl kennt all diese beruflichen Anstrengungen, doch er nimmt sie als solche nicht wahr.

Angefangen hat alles im April 2003 beim Weiltal-Marathon im Taunus. Gelaufen ist er praktisch seit Kindestagen, allerdings ohne Wettkampfambitionen, vor fünfeinhalb Jahren dann zog Diehl "ein Paar alte Turnschuhe, ein Baumwoll-T-Shirt und eine Zweistreifen- Turnhose" an und legte los. Das Ziel erreichte er nach knapp drei Stunden und dachte sich: "Da geht noch mehr." Es ging mehr, etwa bei den deutschen Marathon- Meisterschaften mit einem Sieg in der Mannschaftswertung für seinen Klub TSV Friedberg-Fauerbach im Jahr 2007. Beim Dresdner Kleinwort Frankfurt Marathon 2007 war er als Tempomacher an der Seite der deutschen Lauflegende Dieter Baumann unterwegs. Der 5000-Meter-Olympiasieger von 1992 wurde in der Festhalle nach glatten 2:30 Stunden gestoppt, Diehl erreichte 2:31:15 Stunden. Vor dem Wettkampf am 26. Oktober 2008, seinem dreizehnten Marathonstart in diesem Jahr, will er das Gespräch mit der deutschen Topläuferin Sabrina Mockenhaupt suchen, womöglich machen die beiden ja gemeinsame Sache auf dem Frankfurter Asphalt. "Das kann aber nur funktionieren, wenn Sabrina in Richtung 2:28 Stunden unterwegs ist, ansonsten wird es mir zu schnell."

Diehl liebt Marathonwettkämpfe und das damit verbundene Gemeinschaftserlebnis; es sei für ihn auch ein Ausgleich zu "der anderen Welt", dem globalen Business. "Im Marathon definiert sich niemand darüber, wie teuer sein Auto in der Tiefgarage ist." Nein, als radikale Systemkritik will er dies nicht verstanden wissen, doch manchmal fehlt ihm in der Geschäftswelt der Teamgedanke, der Glaube daran, dass der normale Angestellte und der Topmanager eben doch irgendwie im gleichen Boot sitzen. "Und Einzelkämpfer", sagt Diehl, "bin ich im Training doch schon genug". Auch im Winter, mit erhellender Stirnlampe und bei eisigem Ostwind, läuft er meistens alleine durch die Wetterau, etwa 130 Kilometer pro Woche. "Hierfür muss man natürlich einen gewissen Ehrgeiz haben." Doch Profi zu werden, mit dem Laufen sein Geld zu verdienen, diesen Gedanken hatte Diehl nie. "Diese hundertprozentige Abhängigkeit von meinem Körper könnte ich nicht aushalten. Ich arbeite lieber mit meinem Kopf."

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