Sonntag, 04. Dezember 2016


"In medias nano!" -Fortschritte, Herausforderungen und Karrieremöglichkeiten in der "Technologie des Winzigen"

BMBF-Initiative "nanoTruck - Hightech aus dem Nanokosmos" informiert auf dem Karrieretag 2010 der Fachhochschule Südwestfalen in Soest über die Forschungs- und Entwicklungspotenziale, Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der Nanotechnologie

(lifePR) (Soest, ) Womit beschäftigen sich Forscherinnen und Forscher in der Nanotechnologie? Welche Entwicklungspotenziale bietet diese Schlüsseltechnologie, und welche Möglichkeiten gibt es, Nanotechnik zu studieren? Auf diese und andere spannende Fragen rund um eines der chancenreichsten Technologiefelder der Welt weiß eine interaktive Ausstellung auf 18 Rädern interessante Antworten: In der doppelstöckigen Erlebniswelt nanoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geht es in Soest zwei Tage lang "in medias nano".

Die Verbindung zwischen nanoTruck und dem diesjährigen Karrieretag "We create the future - together" der Fachhochschule Südwestfalen (www.karrieretag-fh-swf.de) auf dem Campus Soest, Lübecker Ring 2, ist geradezu ideal: Denn dort können sich Lernende und Lehrende aus Schulen und Hochschulen, Eltern und Ausbildende, Young Professionals, und Berufserfahrene am Donnerstag, 8. April, und am Freitag, 9. April, intensiv u. a. über die Chancen und Herausforderungen der Nanotechnologie informieren.

Neben einer Vielzahl selbst bedienbarer Ausstellungsobjekte, die verschiedenen Forschungs- und Anwendungsbereichen gewidmet sind, Live-Präsentationen angewandter Nanotechnologie und Filmvorführungen erwartet die Besucherinnen und Besucher des nanoTrucks ein maßgeschneidertes Informations- und Diskussionsprogramm, etwa im Rahmen sogenannter "Job- Talks" mit den Wissenschaftlern der BMBF-Initiative und Prof. Dr. Peter Meisterjahn, Koordinator des Fachgebietes Bio- und Nanotechnologien der FH Südwestfalen.

Interaktivität groß geschrieben

Direkt ins Herz der Nanotechnologie führen während des Soester Karrieretags u. a. zwei nanotechnologische Praktika am großen Labortisch im EG des nanoTrucks, in deren Rahmen Jugendliche selbst "Hand an die Nanotechnologie legen" können. Aufgeteilt in Zweierteams basteln die "Nanotechnologen auf Zeit" mit Hilfe von Hibiskusblütentee, Büroklammern, einfachen Glasplättchen, von dem eines mit nanoskaligem Titandioxid beschichtet ist, und Bleistift-Graphit ihre eigene nanokristalline Farbstoffsolarzelle - eine sogenannte "Grätzelzelle". Ziel des Workshops ist die Erkenntnis, dass die Einsatzgebiete der Nanotechnologie sehr vielfältig sind und ihre technischen Möglichkeiten auch in der ressourcenschonenden Energiegewinnung eine bedeutende Rolle spielen können.

Ausbildung, Studium und Beruf in der Nanotechnologie

Im Mittelpunkt des Veranstaltungsprogramms im nanoTruck während des Karrieretags 2010 stehen die Job-Talks über die Studien- und Karrierewege in die Nanotechnologie am 08.04. um 14 Uhr und um 15.30 Uhr mit den projektbegleitenden Wissenschaftlern der BMBF-Dialoginitiative. Darin geht es um die Frage nach dem Wesen der Nanotechnologie im Allgemeinen, und um die Möglichkeiten, Nanotechnologie zu studieren oder sich für einen Beruf in diesem chancenreichen Technikfeld ausbilden zu lassen im Besonderen.

Darüber hinaus erzählen die beiden Nano-Experten von ihren eigenen Ausbildungswegen in die Nanotechnologie und beantworten die individuellen Fragen ihrer jungen Gäste. Prof. Dr. Peter Meisterjahn, Koordinator des Fachgebietes Bio- und Nanotechnologien der FH Südwestfalen flankiert die Job- Talks mit Informationen aus erster Hand über die "fachliche Heimat" der Nanotechnologie an seiner Hochschule.

Geführte Rundgänge und zwei Vorträge mit Publikumsdiskussion

Mitten hinein in eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts führen auch vier kommentierte Ausstellungsrundgänge durch die interaktive Exponatschau im nanoTruck und zwei öffentliche Vorträge mit anschließender Publikumsdiskussion im Hörsaalgebäude 10, Raum 10.001. Dort wird ein nanoTruck-Wissenschaftler über die Grundlagen, Chancen und Herausforderungen dieser Zukunftstechnologie aufklären und individuelle Fragen seiner Zuhörer beantworten

Offene Tür im nanoTruck

Doch nicht nur Schülerinnen und Schüler, Studierende und Lehrkräfte haben während des Soester Karrieretags Gelegenheit, im nanoTruck "per Anhalter durch die Nano-Galaxis" zu reisen. Die FH Südwestfalen lädt alle Interessierten zu einer Stippvisite in den nanoTruck ein, bei der man u. a. erfahren kann, wie sich hunderte medizinischer Tests auf der Fläche eines Fingernagels durchführen lassen und speziell beschichtete Nanopartikel einem Krebsgeschwür den Garaus machen können. Wer will kann sich an über sechzig, mehrheitlich interaktiven Ausstellungsobjekten auf zwei Ebenen sowie an zahlreichen Multimedia-Terminals intensiv über die Grundlagen, Chancen und Herausforderungen der Nanotechnologie informieren und mit den Wissenschaftlern persönliche Fragen diskutieren.

Im Reich winziger Dimensionen

Im nanoTruck tauchen die Besucher ein in das unbekannte Reich winziger Materiestrukturen, die millionenfach kleiner sind als ein Stecknadelkopf. Wie diese molekularen Strukturen und Systeme durch spezielle Anwendungsverfahren die Eigenschaften herkömmlicher Produkte revolutionieren und komplett neue Funktionalitäten ermöglichen - dieses Wissen erschließt sich auf vielfältige Weise. Insbesondere durch so genannte "hands-on science"-Exponate, die als multimedialer Bausatz, Experiment oder selbst bedienbares Objekt ins Zentrum der Nanotechnik führen.

Mit Nano-Experten "per Anhalter durch die Nano-Galaxis"

Viel Wissenswertes über das Wesen und die Funktion der Nanotechnologie erfahren die Besucherinnen und Besucher des nanoTrucks von zwei erfahrenen Wissenschaftlern, die das Ausstellungsfahrzeug des BMBF auf seiner Reise durch Deutschland begleiten. Wer Lust hat, der kann den beiden Nano-Experten über die Schulter schauen wenn sie beispielsweise das Geheimnis des "Treibsands aus Nanokunststoff" lüften oder zeigen, wie biologisch beschichtete Eisenoxid-Nanoteilchen einem Krebsgeschwür den Garaus machen können. Fragen zu den Chancen und möglichen Risiken der Nanotechnologie beantworten die beiden Wissenschaftler ebenso, wie zu den aktuellen Ausbildungs-, Studien- und Karrierewegen in dieses aussichtsreiche Technologiefeld.

Warum eine Informationskampagne zur Nanotechnologie?

Die Informationskampagne zur Nanotechnologie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung "nanoTruck - Hightech aus dem Nanokosmos" holt die Querschnittstechnologie aus den Laboren der Wissenschaft und bringt sie direkt zu den Menschen. Ziel der Kampagne ist es, die Öffentlichkeit frühzeitig über die Chancen und Herausforderungen der Nanotechnologie zu informieren, ihre Ideen zu fördern und neue Perspektiven für einen erfolgreichen Berufsweg in einem ebenso spannenden wie aussichtsreichen Technologiefeld aufzuzeigen.

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