Sonntag, 04. Dezember 2016


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Sommerausstellung "Von Sauriern und Säbelzahntigern": Ein ganz besonderer Trip durch die Erdgeschichte

(lifePR) (Potsdam, ) Welche Lebewesen brachte die Evolution hervor? Wann erfolgte die Besiedlung des Wassers, des Festlandes und der Lüfte? - Ab dem 30. April gibt es in der Biosphäre Potsdam darauf eine Antwort.

Am 30. April 2010 eröffnet die Biosphäre ihre große Sommerausstellung "Von Sauriern und Säbelzahntigern - Eine gigantische Zeitreise durch die Geschichte des Lebens". Lebensgroße Modelle urzeitlicher Tiere wie Säbelzahntiger, Mammut oder Saurier bevölkern bis zum 30. August vier Monate lang die Tropenwelt in der Landeshauptstadt.

Die Biosphäre Potsdam verwandelt sich in den Sommermonaten in ein Urzeitmuseum. Zwischen Tropenbäumen und Mangrovensümpfen tummeln sich die unterschiedlichsten Geschöpfe, die die Evolution in mehr als 400 Millionen Jahren hervorgebracht hat. Große Bodentafeln führen den Besucher durch die verschiedenen Erdzeitalter. Über die Tierexponate zu den einzelnen Epochen werden die Besucher mit ausführlichen Texttafeln informiert.

Die Ausstellung nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte des Lebens. Die Geschichte beginnt dort, wo alles anfing: beim Urknall. Der erste Teil der Ausstellung, bevor man die Tropenhalle betritt, führt zunächst durch die Erdurzeit (vor 4,6 Milliarden-542 Millionen Jahren).

Danach geht es in den riesigen urzeitlichen Tropengarten. Um den Besuchern einen besseren Überblick über die Entstehungsgeschichte des Lebens auf unserem Planten zu geben, ist die Halle in drei Bereiche eingeteilt, die das Leben im Erdaltertum (vor 542-251 Millionen Jahren), Erdmittelalter (vor 251-65 Millionen Jahren) und der Erdneuzeit (vor 65 Millionen Jahren bis heute) zeigen.

Bis zum Beginn der Ausstellung am 30. April stellen wir in loser Folge einige der ausgestellten Exponate vor.

Im Bereich des Erdaltertums wird den Besuchern das Modell der berühmten ersten Amphibie gezeigt. Der sogenannte Ichthyostega oder auch "Dachschädler" lebte sowohl im Wasser als auch an Land. Man kann ihn als "Brückentier" für den evolutionären Übergang vom Wasser zum Landleben bezeichnen. Diese Uramphibie lebte vor 380 Millionen Jahren im Erdaltertum. Er hatte vier kräftige Gliedmaßen und paddelförmige Hinterfüße, mit denen er sich sowohl im Wasser, als auch auf dem Land fortbewegen konnte.

Im Erdmittelalter entwickelten die Reptilien eine enorme Artenvielfalt. Es entstanden zum Beispiel säugetier­ähnliche Reptilien wie der Cynognathus, auf deutsch: Hundekiefer. Der Cynognathus lebte vor rund 240 Millionen Jahren in der Trias Südamerikas und sah mit seinem Fell und seinem spezialisierten Gebiss den heutigen Raubtieren sehr ähnlich. Er gilt als "Brückentier" zwischen Reptilien und Säugetieren, legte allerdings wie die Reptilien noch Eier.

Die Ausstellung "Von Sauriern und Säbelzahntigern - Eine gigantische Zeitreise durch die Geschichte des Lebens" wird ein faszinierendes Erlebnis für die ganze Familie und bietet einen interessanten Einblick in die Entstehungsgeschichte der Arten.

Zur Ausstellung haben die Biosphäre-Experten eine spannende Führung durch die verschiedenen Erdzeitalter zusammengestellt. Im ersten Ausstellungsmonat kann man sie am 9. und 29. Mai auf dem Weg durch den "Urzeitdschungel" begleiten.

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