Donnerstag, 08. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 135473

Pilotprojekt startet: BIM übernimmt Gebäudemanagement in Berliner Justizvollzugsanstalten

(lifePR) (Berlin, ) Justizsenatorin Gisela von der Aue hat heute die Rahmenvereinbarung mit der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) unterzeichnet. Damit gab sie das Startsignal für die Zusammenarbeit der Justizbehörden mit der BIM.

Justizsenatorin von der Aue:

"Mit dem Vorhaben, das Gebäudemanagement der Jugendarrestanstalt Berlin, der Jugendstrafanstalt Berlin, der Justizvollzugsanstalt Charlottenburg, der Justizvollzugsanstalt Plötzensee sowie des Justizvollzugskrankenhauses Berlin auf die landeseigene BIM zu übertragen, beschreitet der Berliner Vollzug neue Wege. Mit dieser Kooperation können wir trotz veränderter Rahmenbedingungen den hohen Standard in der Gebäudebetreuung halten und weiter verbessern. Außerdem entlastet die BIM als Facility Management-Dienstleister zukünftig die beteiligten Justizeinrichtungen. Dadurch können sie sich auf ihre Kernaufgaben in der Behandlung und der sicheren Unterbringung der Insassen konzentrieren. Ich wünsche der Partnerschaft einen guten Start und allen Beteiligten eine weiterhin erfolgreiche Arbeit!"

Die Zusammenarbeit geht auf eine Initiative der Justizsenatorin zurück. Nach einem umfangreichen Planungsvorlauf kann das Vorhaben pünktlich zum neuen Haushaltsjahr am 1. Januar 2010 beginnen. Bewährt sich das Projekt, wird das Gebäudemanagement aller Berliner Justizvollzugsanstalten auf die BIM übertragen. "Wir freuen uns, dass die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Justizverwaltung ausgebaut werden konnte und danken für das Vertrauen in unsere Arbeit", so BIM-Geschäftsführer Sven Lemiss. "Gemeinsam mit den Anstalten wollen wir die Qualität der Gebäudebewirtschaftung weiter steigern und gleichzeitig den reibungslosen Betrieb der vollzuglichen Einrichtungen sicherstellen."

Durch Übertragungsbeschluss des Abgeordnetenhauses vom 15. Oktober 2009 sind die Liegenschaften der fünf genannten Justizvollzugseinrichtungen in das Sondervermögen des Landes Berlin übergegangen. Nach dem sogenannten "Mieter-Vermieter-Modell" ist das Land Berlin weiterhin Eigentümer der Immobilien im Sondervermögen, die von der Verwaltung genutzt werden. Die BIM verwaltet diese Immobilien und tritt gegenüber der Verwaltung als Vermieter auf. Zukünftig werden die Justizvollzugsanstalten also Mieter sein.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem die neu eingerichtete Dienststelle des "Mietermanagements für Justizvollzugsanstalten" (MMJVA) am Standort Plötzensee (Friedrich-Olbricht-Damm 34, 13627 Berlin) feierlich eröffnet. Das MMJVA vertritt zukünftig insbesondere alle Facility Management-Angelegenheiten der Justizvollzugsanstalten im Rahmen des oben genannten "Mieter-Vermieter-Modells" gegenüber dem Vertragspartner, der BIM. Das MMJVA dient dabei auch der BIM als Ansprechpartner.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

M&T-Metallhandwerk sucht das "Produkt des Jahres 2017"

, Bauen & Wohnen, Rudolf Müller Mediengruppe

Auch für 2017 schreibt M&T-Metallhandwerk wieder die Leserwahl „Produkt des Jahres“ aus. Das führende Monatsmagazin für das Metallhandwerk lässt...

Die Preisverleihung des Heinze ArchitektenAWARDs 2016

, Bauen & Wohnen, Heinze GmbH

Der mit 40.000 Euro dotierte Preis stand in diesem Jahr unter dem Motto Wohnungsbau. Nachdem knapp 300 Projekte von Architektur- und Planungsbüros...

TÜV SÜD Advimo übernimmt Property Management in Hallbergmoos bei München für AEW

, Bauen & Wohnen, TÜV SÜD AG

Die TÜV SÜD Advimo GmbH hat zum 1. Dezember 2016 für einen von AEW gemanagten Fonds das Property Management einer Logistikimmobilie in Hallbergmoos...

Disclaimer