Dienstag, 06. Dezember 2016


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Stipendiatenprogramm - Schülerstipendien für Begabte im naturwissenschaftlich- technischen Bereich

Der Startschuss für das Stipendiatenprogramm der Stiftung Bildung für Thüringen ist gefallen!

(lifePR) (Erfurt, ) Die Resonanz auf den ersten Programmaufruf war enorm. Über 80 Bewerbungen von Thüringer Schülerinnen und Schüler gingen bei uns ein. Die eingereichten Unterlagen dokumentieren auf vielfältige Weise die zahlreichen Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler im Kontext einer naturwissenschaftlichtechnischen Bildung auch außerhalb der Schule. Von der erfolgreichen Teilnahme am Wettbewerb "Jugend forscht" bis hin zu Mathematik-, Chemie- und Physikolympiaden werden vielfältige Facetten der MINT¹- Bildung belegt. Aussagekräftige Referenz- und Zeugnisunterlagen unterstreichen das hohe Qualifikationsniveau der Bewerberinnen und Bewerber. Zudem engagieren sich viele Schülerinnen und Schüler ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit oder im Sport- und Freizeitverein.

Am 23. September 2008 trafen sich die ausgewählten 15 Stipendiaten des ersten Durchlaufs (2008 - 2010), deren Eltern sowie Vertreterinnen und Vertreter Thüringer Unternehmen, die das Stipendiatenprogramm finanziell und ideell unterstützen, zur Auftaktveranstaltung des Stipendiatenprogramms im Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e. V. Nach der Begrüßung durch Eckhard Basler, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bildung für Thüringen, und Martin Kühn, ebenfalls Vorstandsmitglied, stellte Anette Morhard, Vorstandsmitglied die Stiftung Bildung für Thüringen vor und erläuterte die Grundsätze des Stipendiatenprogramms. Wie stark das Interesse an gut ausgebildeten und qualifizierten Fachkräften in der Wirtschaft ist, unterstrichen Franziska Buchholz, Analytik Jena AG; Sylvia Orlamünder, Carl Zeiss Jena AG; Jörg Hentschel, Basalt AG Nord-ostdeutsche Hartsteinwerke; Jens Morawietz, LEHMANN + PARTNER GmbH sowie Torsten Heiland, Metro C&C Deutschland in ihren Grußworten.

Im Anschluss fanden zwei getrennte Workshops, jeweils mit den Stipendiaten sowie mit Eltern und Unternehmen, zu Erwartungen und Vorstellungen bezüglich des Stipendiatenprogramms statt.

Erwartungen der Eltern sind beispielsweise, dass die Stipendiaten Berufsbilder und Anforderungen der Wirtschaft kennen lernen, die Erkundung von technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen sowie praxisorientierte Angebote. In diesen Punkten decken sich die Erwartungen der Stipendiaten. Darüber hinaus wünschen sich die Schülerinnen und Schüler Unterstützung bei den betrieblichen Seminarfacharbeiten, Stärkung der Persönlichkeit sowie Knüpfung von vielfältigen Kontakten in Bezug auf die berufliche Orientierung.

Nächste Meilensteine des Stipendiatenprogramms sind u. a. ein Wirtschaftsplanspiel sowie ein mehrtägiger Forschungsaufenthalt im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.

Für den Beginn des Stipendiatenprogramms 2009 gibt es bereits ausreichend Vormerkungen und Bewerbungen.

¹ MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik.

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