Donnerstag, 20. Juni 2013


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"Forscherinnen-Camp" an der Hochschule Amberg-Weiden und bei Grammer

Schülerinnen tüfteln an innovativen LKW-Sitzen

(lifePR) (Amberg/Weiden/München, ) 14 Mädchen aus ganz Bayern haben sich in den Sommerferien im "Forscherinnen-Camp" bei Grammer und an der Hochschule Amberg-Weiden als Ingenieurinnen versucht. Während sie an der Hochschule in das ingenieurwissenschaftliche Studium eintauchen konnten, lernten sie bei Grammer den Arbeitsalltag der Ingenieurin kennen. Bei diesem Projekt, das das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) in Kooperation mit Unternehmen, Universitäten und Hochschulen bayernweit veranstaltet, hatten die Gymnasiastinnen und Fachoberschülerinnen fünf Tage Zeit, einen LKW-Sitz zu entwickeln - und zwar wissenschaftlich und praxisnah zugleich. Professoren und Dozenten der Hochschule Amberg-Weiden sowie ein Projektteam von Grammer waren nicht nur Sparringspartner bei der Lösung der Aufgabe, sondern verkörperten auch die beruflichen Vorbilder. Lösungsansätze präsentierten die Teilnehmerinnen am letzten Camp-Tag ihren Eltern und vielen Ehrengästen.


"Damit unsere Unternehmen innovativ und wettbewerbsfähig bleiben, brauchen sie hochqualifizierte Nachwuchskräfte in technischen Bereichen", so Hermann Brandl, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Oberpfalz bei den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden bayme vbm, die das Bildungsprojekt finanziell und ideell fördern. "Wir möchten Frauen für diese Berufe begeistern und somit wertvolles Potenzial wecken. Bislang interessieren sich noch zu wenige von ihnen für bislang männerdominierte Berufe. Häufig, weil Mädchen gar nicht wissen, dass sie auch im Maschinen- oder Fahrzeugbau kreativ sein oder für den Umwelt- und Klimaschutz etwas tun können."

Die "Forscherinnen-Camps" können dabei helfen, wie eine vom bbw in Auftrag gegebene Studie zeigt. Laut Evaluationsergebnissen wollen rund 75 Prozent der Teilnehmerinnen nach dem Campbesuch ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium ergreifen. Ebenso viele gaben an, dass sie sich durch den Blick hinter die Kulissen am besten informieren konnten. Die Mehrheit ist überzeugt, sich auch in einer Männerdomäne durchsetzen zu können.

An den "Forscherinnen-Camps", die 2007 gestartet sind, beteiligen sich in diesem Jahr neun Unternehmen und ebenso viele Hochschulen bzw. Universitäten. Die Camps sind, bis auf die Kosten für An- und Abreise, für die Mädchen kostenlos - und sehr beliebt. Für die in den Herbstferien anstehenden Camps können sich Schülerinnen noch bis zum 14. September unter www.tezba.de bewerben.

Über Technik - Zukunft in Bayern?!

Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm engagieren sich für die Nachwuchssicherung im technischen Bereich und treten als Hauptsponsoren für die Bildungsinitiative "Technik - Zukunft in Bayern?!" ein. Mit zahlreichen Projekten soll bei Kindern und Jugendlichen, insbesondere bei Mädchen, schon früh Interesse für technische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge geweckt werden. Träger der Initiative ist das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw). Das Bayerische Wirtschaftsministerium fördert zudem die Projekte für Mädchen und junge Frauen. Die Schirmherrschaft hat Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil übernommen.

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