Dienstag, 17. Januar 2017


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Expertendienst anlässlich Welt-Malaria-Tag 2010

(lifePR) (Hamburg, ) Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) in Hamburg widmet den größten Teil seiner Arbeit der Malariaforschung - von molekularbiologischen Untersuchungen am Malariaparasiten über die Erforschung der Krankheit am Patienten bis hin zu Impfstudien im afrikanischen Regenwald.

Anlässlich des Welt-Malaria-Tags am 25. April 2010 können auf Anfrage die letzten Pressemitteilungen mit den aktuellsten Erkenntnissen aus der Malariaforschung am BNI und Hintergrundinformationen angefordert werden (setiadi@bnitm.de). Zusätzlich stehen die aufgeführten Wissenschaftler Pressevertretern in dieser Woche honorarfrei für Interviews zur Verfügung:

Prof. Dr. Egbert Tannich
Parasitologie
Tel.: 0049-40-42818-477
Fax: 0049-40-42818-512
Mail: tannich@bnitm.de

Prof. Dr. Christian G. Meyer
Klinik der Malaria, Malariaprophylaxe, Impfstudien
Tel.: 0049-40-42818-501
Fax: 0049-40-42818-400
Mail: c.g.meyer@bnitm.de

Prof. Dr. Gerd-Dieter Burchard
Klinik der Malaria, Behandlung, Prophylaxe, Impfstudien
Tel.: 0049-40-42818-1330
Fax: 0049-40-42818-1334
Mail: gerd.burchard@bnitm.de

Prof. Dr. Bernhard Fleischer
Impfstoffentwicklung
Tel.: 0049-40-42818-401
Fax: 0049-40-42818-400
Mail: fleischer@bnitm.de

Dr. Stephan Ehrhardt
Malaria, Behandlung
Tel.: 0049-40-42818-292
Mail: ehrhardt@bnitm.de

Dr. Ingrid Müller
Malariaprophylaxe: Medikamentenentwicklung
Tel.: 0049-40-42818-344
Mail: ibmueller@bnitm.de

Prof. Dr. Volker Heussler
Molekularbiologie von Malariaparasiten
Tel.: 0049-40-42818-485
Mail: heussler@bnitm.de

Im Jahre 2000 hatte die World Health Organization (WHO) den Welt-Malaria-Tag als international jährlichen Aktionstag ins Leben gerufen. Er erinnert daran, dass über 40 Prozent der Weltbevölkerung mit Malaria konfrontiert ist, und dass vor allem afrikanische Kinder von unter fünf Jahren an schweren Formen dieser Erkrankung sterben. Im Zuge von Migrationsbewegungen beobachten Experten vielfach eine Ausdehnung von Endemiegebieten. Zusätzlich können sowohl Globalisierung als auch die weltweite Erwärmung dazu beitragen, dass Malariaparasiten vermehrt in Europa auftreten.

Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin

Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) ist Deutschlands größte Einrichtung für Forschung, Versorgung und Lehre auf dem Gebiet tropentypischer Erkrankungen und neu auftretender Infektionskrankheiten.

Gegenstand der Forschung sind Klinik, Epidemiologie und Krankheitsbekämpfung sowie die Biologie der Krankheitserreger, ihrer Reservoirtiere und Überträger. Den aktuellen Schwerpunkt bilden Malaria, hämorrhagische Fieberviren, Tuberkulose und Gewebewürmer. Für den Umgang mit hochpathogenen Erregern wie Lassa- und Ebola-Viren verfügt das Institut über Laboratorien der höchsten biologischen Sicherheitsstufe (BSL4). Als herausragende wissenschaftliche Leistungen des Instituts in jüngster Vergangenheit gelten die Identifizierung des SARS-Coronavirus und die Entdeckung eines bisher unbekannten Entwicklungsstadiums der Malaria-Erreger im Menschen.

Versorgungsleistungen des Instituts umfassen die spezielle Labordiagnostik tropentypischer und anderer seltener Erkrankungen, eine enge Zusammenarbeit mit der Bundeswehr sowie Beratung für Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit, die wesentlich zur gesamtstaatlichen Bedeutung des Instituts beitragen. Das Institut dient als nationales Referenzzentrum für den Nachweis aller tropischen Infektionserreger, Referenzlabor für SARS und Kooperationszentrum der Weltgesundheitsorganisation für hämorrhagische Fieberviren.

Die Lehrtätigkeit umfasst einen dreimonatigen, ganztägigen Kursus über alle Aspekte der Tropenmedizin für Ärzte sowie ein Fortbildungsprogramm für Doktoranden des Instituts und eine Reihe von Weiterbildungsangeboten zu Themen der Reisemedizin und der internationalen Gesundheit.

In Zusammenarbeit mit dem ghanaischen Gesundheitsministerium und der Universität von Kumasi betreibt das Institut seit über zehn Jahren ein modernes Forschungs- und Ausbildungszentrum in Ghana, das auch externen Arbeitsgruppen zur Verfügung steht.

Als Mitglied der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) wird das Institut als Forschungsinstitut mit überregionaler Bedeutung gemeinsam durch den Bund, die Freie und Hansestadt Hamburg und die übrigen Bundesländer finanziert.


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