Samstag, 10. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 154074

Politik darf Wohlfahrtsverbände nicht im Regen stehen lassen

(lifePR) (Bonn, ) Zur geplanten Verkürzung des Wehrdienstes erklärt die Vorsitzende des Bundesverbandes Rehabilitation, Ilse Müller:

Vor dem Hintergrund der wertvollen Arbeit, die Zivildienstleistende im Rahmen Ihres Ersatzdienstes leisten, ist vor einer weiteren Verkürzung der Dienstzeit dringend zu warnen. Es ist davon auszugehen, dass sich viele Wohlfahrtsverbände aus dem Zivildienst verabschieden werden, da eine sechs-monatige Dienstzeit nicht praktikabel ist. Gerade die Tätigkeiten im Pflegebereich bedürfen einer längeren Einarbeitungszeit. Zivildienstleistende können nicht innerhalb von sechs Monaten adäquat in die Arbeitsprozesse der Krankenhäuser, Altenheime und Pflegeein-richtungen integriert werden.

Es ist zu überlegen, ob nicht die generelle Verankerung eines sozialen Jahres für junge Menschen ein Modell für die Zukunft wäre. Wir benötigen in Deutschland dringender denn je Solidarität zwischen den Generationen. Ein gesellschaftlich akzeptiertes, gerechtes und vom Wehrdienst abgekoppeltes soziales Pflichtjahr wäre der Schritt in ein Zukunftsmodell, das die bisherigen Regelungen des Wehrdienstes unbürokratisch und zum Wohle der Gesellschaft ablösen könnte. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Alterung der Gesellschaft müssen neue Optionen geprüft werden.?

BDH Bundesverband Rehabilitation - Sitz Bonn

Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der BDH rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Offenburg.

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