Freitag, 09. Dezember 2016


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Bayern treibt "digitale Hochschule" voran

Digitalisierungs-Projekte des Freistaats in Wissenschaft, Forschung und Kunst

(lifePR) (München, ) Digitale Techniken prägen zunehmend den Alltag der Menschen und stellen auch Bildung, Forschung und Kulturpflege vor neue Herausforderungen. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst setzt deshalb gezielte Schwerpunkte bei Digitalisierungsprojekten. Staatsminister Wolfgang Heubisch betont: "Wir wollen die Informations- und Kommunikationstechnik nutzbar machen, um der wachsenden Zahl von Studierenden bestmögliche Studienbedingungen zu bieten, den Wirtschafts- und insbesondere den IT-Standort Bayern durch exzellente Forschung zu stärken und die reichen Kulturschätze des Freistaats allen Bürgerinnen und Bürgern möglichst breit zugänglich zu machen."

Im Hochschulbereich wird dazu das Angebot der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) weiter ausgebaut. Die vhb koordiniert und fördert als Verbundeinrichtung aller staatlichen Hochschulen Bayerns die Entwicklung und Durchführung von Online-Kursen. Das Angebot eröffnet den Studierenden eine örtlich und zeitlich flexible Gestaltung ihres Studiums, was insbesondere Berufstätigen und Studierenden mit Kindern zugute kommt. Im Studienjahr 2010/2011 nahmen über 32.000 Teilnehmer insgesamt knapp 80.000 Belegungen in 463 Kursen vor. Minister Heubisch: "Wir streben zusammen mit den Hochschulen und der vhb die Einführung eines Single Sign On an. Das heißt, jeder Studierende in Bayern soll sich mit der Netzzugangskennung seiner Hochschule ohne weiteres auch bei den verschiedenen vhb-Angeboten identifizieren und anmelden können. Das wäre eine große Erleichterung für Studierende und Wissenschaftler."

Auf dem Gebiet digitaler Forschungsinfrastrukturen spielen Computersimulation und Höchstleistungsrechnen eine herausragende Rolle. Am 20. Juli 2012 wurde am Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in Garching der neue Supercomputer SuperMUC als leistungsfähigster Rechner Europas in Betrieb genommen. Zur Weiterentwicklung von Simulationsverfahren an den bayerischen Hochschulen werden pro Jahr 500.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Auch im Kunstbereich wird der Weg der Digitalisierung konsequent weiter beschritten. Bayern ist bereits führend in Deutschland bei der Digitalisierung historischer Buchbestände. Im Rahmen einer Public-Private-Partnership zwischen der Bayerischen Staatsbibliothek und der Firma Google werden bis 2014 insgesamt rund eine Million urheberrechtsfreie Bücher des 17. bis 19. Jahrhunderts aus dem Bestand der BSB digitalisiert, mehr als die Hälfte davon ist bereits über den Katalog der Staatsbibliothek frei im Netz verfügbar. Die Bayerische Staatsregierung plant darüber hinaus, die Kunst- und Kulturschätze des Freistaats künftig weltweit in einem Digitalen Kulturportal Bayern zu präsentieren.

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