Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Erneuerbare Energien: Solarstrom führt die Vorlieben der Bauherren an

(lifePR) (Düsseldorf, ) Erneuerbare Energien sind derzeit wieder in den Schlagzeilen: ob es um die aktuelle Debatte um die Kürzung der Solarförderung geht oder um das 10-jährige Jubiläum des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), das den Verbrauchern in Deutschland die Erneuerbaren erfolgreich schmackhaft gemacht hat. Dass dies nach wie vor gilt, zeigen aktuelle Untersuchungen von BauInfoConsult unter privaten Bauherren im Neubau: Zwei Drittel der Befragten setzen erneuerbare Energien ein oder haben dies vor. Welche Energiequellen sind die Favoriten der Bauherren?

Erneuerbare Energien einzusetzen gilt bei vielen nach wie vor als attraktiv, da Subventionen damit verbunden sind. Dazu kommen neue Vorschriften wie die novellierte EnEV, die den Einsatz erneuerbarer Energien im Neubau zwingend vorschreiben, wenn nicht bestimmte Ersatzmaßnahmen wie z. B. eine stärkere Dämmung eingehalten werden.

In einer Online-Untersuchung hat BauInfoConsult 502 Personen befragt, die entweder vor Kurzem gebaut haben, zum Befragungszeitpunkt bereits in der Bau- oder Planungsphase waren oder in Kürze bauen wollen. Die Antworten auf die Frage, ob sie erneuerbare Energien einsetzen oder einsetzen wollen, wurden von zwei Dritteln der Bauherren bejaht. Ein Viertel der Bauherren hat sich dagegen entschieden, jeder zehnte Bauherr scheint noch zu schwanken und beantwortete die Frage nicht.

Etwas aus dem Rahmen fallen dabei die Befragten aus den ostdeutschen Flächenländern: Der Anteil der Bauherren, die keine erneuerbaren Energien einsetzen, ist dort deutlich höher als in den übrigen Regionen. Das mag auch damit zusammenhängen, dass das Einkommen der ostdeutschen Haushalte durchschnittlich immer noch deutlich niedriger angesetzt ist als im übrigen Deutschland. Auch ein weiterer Zusammenhang zum Budget der Bauherren besteht: Je höher die eingeplante Bausumme des Antwortgebers, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass alternative Energien eingesetzt werden. Dasselbe zeigt sich bei den finanziell in der Regel gut aufgestellten selbstständig Tätigen, die ein Haus bauen: Auch in dieser Gruppe ist der Anteil der Befragten, die Erneuerbare einsetzen oder einsetzen wollen, besonders groß.

Solar führt vor Erdwärme

Die am wenigsten aufwendige Möglichkeit, sowohl den künftigen Forderungen des Gesetzgebers nach dem Einsatz der Erneuerbaren Genüge zu tun als auch von den Subventionen zu profitieren, die das EEG Alternativstromnutzern bietet, sind Solarzellen auf dem Dach - neun von zehn Bauherren setzen auf die Solartechnologie. Jeder fünfte Bauherr nutzt Erdwärme. Andere alternative Energiequellen für den Hausgebrauch wie Biomasse und Windenergie sind im Vergleich dazu.

Hintergrund

Die Ergebnisse stammen aus der Studie "Private Bauherren im Fokus 2009/2010" von BauInfoConsult, für die 502 Online-Interviews unter Personen durchgeführt wurden, die gerade bauen, ihr Bauprojekt vor Kurzem beendet haben oder vorhaben, in nächster Zeit mit Planung und Bau zu beginnen. Die folgenden Themen werden in der Untersuchung näher beleuchtet:

- Strukturelle Merkmale der befragten Bauherren
- Decision-Making-Unit bei Baumaterial
- Eigenleistungen
- Trends im Neubau (z. B: erneuerbare Energien, intelligente Wohnlösungen)
- Informations- und Orientierungsverhalten

Die Studie kann zum Preis von 175 Euro (zzgl. MwSt.) über Herrn Alexander Faust (faust@bauinfoconsult.de, 0211 301 559-14) bei BauInfoConsult bezogen werden.

BauInfoConsult GmbH

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