Samstag, 10. Dezember 2016


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Bauhaus goes Fashion

Fakultät Medien produziert Fashion-Collection-Clips für europäischen Modenachwuchs

(lifePR) (Weimar, ) Studierende der Bauhaus-Universität Weimar werden ab dem Herbst 2010 "maßgeschneiderte" Präsentationen für die Mode-Talente des APOLDA EUROPEAN DESIGN AWARD 2011 produzieren. Darauf haben sich heute die Bauhaus-Universität Weimar, der Kreis Weimarer Land, die Stadt Apolda und die Wirtschaftsförder-Vereinigung Apolda-Weimarer Land e. V. geeinigt.

Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages haben die Partner die Weichen für eine neue Form der Zusammenarbeit gestellt. Anstelle einer orts- und zeitgebundenen Präsentation in Apolda werden die Award-Teilnehmer ihre Kollektionen zukünftig im Internet in digitalen Räumen vorstellen, in so genannten Digital Showrooms. Als zentralen Inhalt produzieren die Bauhaus-Studierenden insgesamt 34 prägnante und kurzweilige Werbefilme, in denen sie die Mode-Talente und ihre Kollektionen zeitgemäß präsentieren. Zusätzlich zu den 30 bis 60-sekündigen, so genannten Fashion-Collection-Clips, die in Partnerschaft mit dem Sender SALVE TV gezeigt werden, sollen auch viele Hintergrundinformationen und die Kontakte der Jungdesigner zugänglich gemacht werden.

Federführend für die Bauhaus-Universität Weimar organisieren Prof. Wolfgang Kissel, Professor für Medien-Ereignisse, und Jörg Heiß, Projektleiter, die Zusammenarbeit mit dem APOLDA EUROPEAN DESIGN AWARD 2011. "Das Projekt bietet unseren Studenten die einmalige Chance, eigenständig und mit eigenen Ideen Clips zu gestalten und zugleich auf professionellem Niveau die Mechanismen der Medien- und Modeproduktion kennenzulernen," erläutert Professor Wolfgang Kissel die Motivation für die Kooperation. "Der Modedesign-Nachwuchs erhält mit den Clips eine innovative "Visitenkarte" zur Eigenwerbung, um Modeproduzenten und Modejournalisten aus der ganzen Welt für sich zu interessieren."

Für die internetbasierte Darstellung der Entwürfe wurde eigens das APOLDA DESIGNER NETWORK geschaffen, das die bisherige Ausstellung der Mode-Kollektionen im Eiermannbau in Apolda ersetzt. "Unser Ziel ist es, die Nachwuchstalente besser und nachhaltiger als bisher mit den Entscheidern der Mode-Branche zu vernetzen", erklärt Hans-Helmut Münchberg, Landrat des Kreises Weimarer Land, die damit verbundene Idee. Mit der geplanten Internetpräsentation können sich Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer großer Textil- und Modeunternehmen nun auch fernab des Awards einen Überblick über die Besten des europäischen Designer-Nachwuchs verschaffen.

Die Zusammenarbeit der Bauhaus-Universität Weimar mit dem APOLDA EUROPEAN DESIGN AWARD schaut auf eine lange Tradition zurück. Schon für die Awards 2005 und 2008 gestalteten Weimarer Studierende die Showrooms der Jungdesigner in Apolda. Mit ihrer auf den legendären Eiermannbau zugeschnittenen Ausstellungsarchitektur trugen sie maßgeblich zum Erfolg der APOLDA DESIGNER EXCHANGE bei.

Der APOLDA EUROPEAN DESIGN AWARD ist mit 25.000 Euro der europaweit höchstdotierte Mode-Nachwuchspreis. Absolventen von 17 europäischen Modehochschulen, darunter u. a. aus Mailand, London, Prag und Paris, präsentieren ihre Diplom-Arbeiten vor einer internationalen Jury in der Hoffnung, einen der Design-Awards zu erringen. Der APOLDA EUROPEAN DESIGN AWARD findet 2011 zum siebten Mal in Apolda statt. Seit dem Start 1993 ist er zu einem Sprungbrett für talentierte Mode-Designer geworden und zählt heute zu einem der meist geschätzten Wettbewerbe für Mode-Design.

Weitere Informationen: www.apolda-design-award.de (http://www.apolda-design-award.de) und http://web.uni-weimar.de/medien/wiki/ME:Start (http://web.uni-weimar.de/medien/wiki/ME:Start)

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