Freitag, 09. Dezember 2016


"Vorsicht Räuber !"

Großer Räubertag mit belebtem Räuberlager im Sommerferien-programm

(lifePR) (Wolfegg (Lkr. Ravensburg), ) Am Donnerstag, den 28. August 2008 treiben im Rahmen des Sommerferienprogramms im die Räuber von 10 - 17 Uhr im Bauernhaus-Museum Wolfegg ihr Unwesen. Die Räuber der "Schwarzen Veri Zunft e.V." aus Ravensburg schlagen ihr Lager im Museumswäldle auf. Außerdem gibt es ein spannendes Mitmachangebot rund um das Thema Räuber für Kinder. Passend zum Thema der aktuellen Sonderausstellung "Im Spitzbubenland - Räuberbanden in Schwaben um 1800" informiert eine öffentliche Räuber-Führung über die historischen Hintergründe und das Leben der Räuber im 19. Jahrhundert.

Die großen und kleinen Besucher des Bauernhaus-Museums können sich beim "Räubertag" in die Welt der oberschwäbischen Räuberbanden des 19. Jahrhunderts zurückversetzen. In der Holzwerkstatt kann man Langbogen herstellen oder sich beim Bogenschießen unter der Anleitung des Schützenvereins Wolfegg gleich selbst als zielsicherer Bogenschütze versuchen. Daneben kann man seine eigene hölzerne Schatztruhe bemalen und eine Lederbörse für Diebesgut herstellen. An einem "Glockenmann" können die Besucher die hohe Kunst des Beutelschneidens trainieren und sich anschließend mit Speck am Spieß und Stockbrot am Lagerfeuer stärken. In der Stube von Haus Füssinger liest die Märchentante von 13 bis 16 Uhr spannende Räubergeschichten.

Eine kostenlose Räuberführung führt an diesem Tag durch das Gelände des Museums und die Sonderausstellung "Im Spitzbuben-land". Start ist um 13:00 Uhr am Eingangsgebäude Zehntscheuer Gessenried.

Die Räuber der Ravensburger Schwarze Veri Zunft e.V. sind beim Räubertag im Bauernhaus-Museum ebenfalls anzutreffen: In ihrem Räuberlager braten sie Hasen, rupfen Hennen und teilen mit den "Zaungästen" sogar ihre Getränke. Und immer dann, wenn ihnen die Vorräte in ihrem Lager ausgehen, sollten sich Museumsbesucher auf Wegelagereien der Räuber gefasst machen.

Am Abend erfahren die Museumsgäste bei einem Vortrag des Historikers Maximilan Eiden Wissenswertes über ein bis heute weitgehend unbekanntes Kapitel der Räubergeschichte: die Rolle jüdischer Räuberbanden im 18. Jahrhundert. Der Vortrag beginnt um 19:00 Uhr und findet in der Sonderausstellung "Im Spitzbubenland - Räuberbanden in Schwaben um 1800" im Hof Reisch statt. Die Ausstellung, die noch bis zum 09. November im Bauernhaus-Museum Wolfegg zu sehen ist zeigt anschaulich die Geschichte der oberschwäbischen Räuberbanden. Die Ausstellung entführt in das "Spitzbubenland", wie das süddeutsche Gebiet in der Gaunersprache auch genannt wurde. Die Besucher erhalten Einblicke in die Zeit vom 18. bis Mitte des 19. Jahrhunderts, der "Hoch-Zeit" der Räuberbanden. Wir beschreiben soziale und territoriale Voraussetzungen für das Entstehen von Räuberbanden, die Gaunersprache und Kleidung der Räuber, die Rolle der Frauen in den Banden

Ausblick Ferienprogramm 01.09. bis 04.09.2008

Auch in der letzten Woche der Sommerferien geht das Ferienprogramm im Bauernhaus-Museum Wolfegg weiter. Am Montag, den 01. September findet um 13:00 Uhr eine kostenlose Themenführung mit dem Titel "Hoffnung muß den Magen füllen - Notzeiten auf dem Land" statt. Am Dienstag 02. September stehen "Feuer und Licht" mit Mitmachaktionen wie Kerzen ziehen und Schmalzlichter herstellen auf dem Programm und am Mittwoch 03. September laden wir wieder zu einem Räubertag ins Museum ein. Am Donnerstag 04. September heißt es schließlich "Brot und Spiele" im Bauernhaus-Museum. Dann werden Stelzen gebaut, Holjojos bemalt und gewebt. Auch Armbrustschießen kann man an diesem Tag, in der Museumsküche werden Knauzen gebacken.

Großes Museumsfest am Samstag 06.09 und Sonntag 07.09.2008

Im Bauernhaus-Museum Wolfegg wird am Samstag, den 6. September von 11 bis 18 Uhr und am Sonntag, den 7. September von 10 bis 18 Uhr das traditionelle Museumsfest gefeiert. Über 60 Handwerker und Handarbeiterinnen führen historisches Handwerk und bäuerliche Handarbeitstechniken vor. Ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Musik, Tanzgruppen und beste Bewirtung lassen kaum Wünsche offen.

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