Samstag, 10. Dezember 2016


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BAUER Gruppe erhält mit Sanierungsarbeiten für die Altablagerung Kesslergrube den größten Einzelauftrag der Firmengeschichte

(lifePR) (Grenzach-Wyhlen, ) Die BAUER Resources GmbH erhielt im Juli den Auftrag zur Sanierung von Perimeter 1/3-NW der Altablagerung Kesslergrube. Das Volumen des Auftrags, den die BAUER Umwelt GmbH - die auf Altlastensanierung spezialisierte Tochterfirma der BAUER Resources GmbH - ausführen wird, beläuft sich auf einen Betrag von über hundert Millionen Euro und ist damit der bislang größte Einzelauftrag in der Firmengeschichte der BAUER Gruppe.

Die Altablagerung Kesslergrube, in der im Dreiländereck - Deutschland, Frankreich, Schweiz - gelegenen Stadt Grenzach-Whylen, wurde von Mitte der 1950er bis 1976 als Mülldeponie genutzt, in der sich heute neben Siedlungsabfällen und Bauschutt auch Industrie- und Chemieabfälle befinden. Die Roche Pharma AG, eines der weltweit führenden Pharmaunternehmen und einer der früheren Nutzer der Deponie, ist Auftraggeber des Projekts und verfolgt eine nachhaltige und umfassende Sanierung der Altlast.

Bauer wurde von der Roche Pharma AG als Generalunternehmer für die Sanierung von Perimeter 1/3-NW der Kesslergrube bestimmt. Die ausführende BAUER Umwelt GmbH wird unter anderem die Baustelleneinrichtung und den -betrieb, alle Tiefbaumaßnahmen, den Aushub, Abtransport und die thermische Entsorgung des Erdreiches sowie die Wiederverfüllung der ausgehobenen Baugrube sicherstellen.

Das von Bauer vorgelegte Konzept hat den Auftraggeber überzeugt, da es maßgeblich dazu beiträgt, dass sich die Gesamtsanierungszeit um ein Jahr reduzieren wird. Dies ist ein wichtiger Beitrag, um die Belastungen für alle Anwohner, Anrainer und die Gemeinde Grenzach-Wyhlen signifikant zu reduzieren.

Ab August 2015 beginnen die Baustelleneinrichtung und der Baustellenbetrieb. Zu den Leistungen zählen die Rasterbeprobung des Baufelds, Probennahme und Deklarationsanalytik der Aushubchargen, der Objektschutz, die Unterhaltung von Verkehrsflächen, der Arbeits- und Gesundheitsschutz der Mitarbeiter, die Durchführung mehrstufiger Lärmschutzmaßnahmen, die hydraulische Sicherung und Wasserhaltung im Grubenbereich und die Trockenhaltung der Baugrube während der Aushubphase. Zudem wird Bauer den temporären Schiffsanleger, der als Umschlaganlage im Rhein für den Antransport von Auffüllmaterial und Baustelleneinrichtungen eingesetzt wird - und nach entsprechenden behördlichen Genehmigungen auch für den Abtransport von Aushubmaterial eingesetzt werden soll - herstellen und betreiben. Am Ostende des Schiffsanlegers wird Bauer die mehrstufige Kläranlage zur Grundwasserreinigung aufbauen. Ferner werden Schleusenbereiche inklusive einer Waschanlage für Baupersonal und Arbeitsgeräte installiert, der Aufbau der Einhausungen und Überdachungen sowie die Installation der Abluftanlage übernommen.

Zentrale Aufgabe der BAUER Umwelt GmbH ist der Aushub und die Abfüllung von rund 280.000 Tonnen Erdreich in Spezialsicherheitscontainer, deren Abtransport sowie der spätere Bahnverlad am Güterterminal in Weil am Rhein. Das belastete Aushubmaterial wird danach der thermischen Behandlung zugeführt. Parallel zum Aushub wird Verfüllmaterial zur Wiederauffüllung der Baugrube antransportiert.

Die Erstellung der Baugrube wird von der BAUER Spezialtiefbau GmbH ausgeführt, die eine überschnittene Bohrpfahlwand in bis zu 23 Meter Tiefe erstellen wird.

"Die Beauftragung dieses umfassenden Projekts spricht für unser hervorragendes Know-how im Bereich Altlastensanierung. Dass wir im Segment Resources den bislang größten Auftrag in der Firmengeschichte erhalten konnten, unterstreicht die zukunftsorientierte Aufstellung unseres Umwelt- und Wasserbereichs", so Prof. Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender der BAUER AG.

Voraussichtlich Mitte 2020 wird die BAUER Umwelt GmbH die Baustelle zurückbauen und die Geländeoberfläche für eine mögliche spätere gewerblich-industrielle Nutzung wiederherstellen.

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