Samstag, 03. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 157326

Die Marktmeinung aus Stuttgart

(lifePR) (Stuttgart, ) Auf Basis der Wirtschaftszahlen ist die Trendwende deutlich zu erkennen. Forschungsinstitute rechnen inzwischen mit einem Wachstum in Deutschland von 1,5 %. Auch die Unternehmen können aufgrund ihres Auftragseingangs wieder eine Verbesserung feststellen, wobei die Steigerungen nur gering sind. Dies ist auch bei den US-Konzernen zu spüren, hier hat die neue Bilanzsaison wieder begonnen und das erste Unternehmen Alcoa konnte nicht ganz den Erwartungen entsprechen. Die neuesten Zahlen zum US-Außenhandelsdefizit stiegen nur leicht, so dass hier keine Beunruhigung an den Börsen eintrat. Kurzfristig beruhigend wirkte auch, dass Griechenland ohne Probleme auf dem Geldmarkt seine Papiere absetzen konnte, zu Zinssätzen wie 4,85 % bei 12 Monaten, die weit unter den Sätzen von letzter Woche lagen, die bei 7 % angesetzt waren. Die Aktienmärkte nehmen dies zwar wohlollend zur Kenntnis, zeigen aber noch ein gesundes Misstrauen, das sich auch darin äußert, dass der Euro zum US-Dollar sich zwar wieder verstärken konnte, aber nicht die wichtige charttechnische Hürde von 1,38 übersprang. Auch die Aktienindizes sehen eher nach einer Ermüdungsphase aus, das nachhaltige Überschreiten von 6.280 Punkten beim DAX erscheint sehr schwierig. Sollte dies gelingen, wäre der Weg bis 6.500 Punkte frei, ansonsten würde ein Rückschlag bis 6.100 Punkte möglich sein. Auch beim Euro Stoxx 50 hat sich die schnelle Aufwärtsbewegung beruhigt, ein Überschreiten der 2.680-Punkte-Marke könnte ein weiteres Anziehen der Kurse bis 2.800 Punkte möglich machen, anderenfalls wäre ein Rückschlag bis 2.580 Punkte wahrscheinlich. Der Dow-Jones-Index hat die wichtige psychologische Marke von 11.000 Punkten erreicht, weitere Steigerungen sind davon abhängig, wie in den nächsten Tagen die Bilanzsaison weiterläuft. Eine Verschnaufpause bis 10.850 Punkte ist wahrscheinlicher als ein weiterer Anstieg bis 11.500 Punkte.

Die nächsten Tage werden bestimmt durch die US-Bilanzsaison. Die starken Zahlen des weltgrößten Chipherstellers Intel beflügelten auch den deutschen Markt, die Erholung verlief durch alle Branchen. Hinzu kommen Marktspekulationen auf ein Übernahmeinteresse von Novartis an Bayer und gute Umsatzzahlen bei den Konsumwerten. Die Anleger schieben die Probleme bei den Ländern mit hohem Verschuldungsgrad in den Hintergrund und setzen weiter auf Erholung. Hinzu kommt, dass viele Investoren immer noch auf hohen Cashquoten sitzen und mit ihrem Einstieg weitere Höchstkurse generieren können. Trotz allem bleiben wir defensiv orientiert und würden bei weiteren Kursanstiegen selektive Verkäufe vornehmen oder durch ein Reverse-Bonus-Zertifikat auf den DAX Absicherungsstrategien einsetzen. Positiv bleiben wir für die Branchen Nahrungsmittel und Gesundheitswesen sowie für die Minenwerte, bei den Einzeltiteln empfehlen wir Nestlé, Anglo American und Johnson & Johnson.

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