Samstag, 10. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 151175

Die Marktmeinung aus Stuttgart

von Arnim E. Kogge

(lifePR) (Stuttgart, ) Die europäischen Aktienmärkte haben sich kurzfristig von schlechten Nachrichten aus Großbritannien beeinträchtigen lassen. In beiden Fällen waren es Rating-Agenturen, die eine Verschlechterung der Einstufung ankündigten. Zum einen Moody's, die den britischen Bankensektor überprüfen wollen, zum anderen Fitch, die ankündigten, dass sie die Ländereinstufung AAA überprüfen müssten. Dies alles ist nicht neu, sorgt aber immer wieder für Verunsicherung bei den Investoren. Diese hielt aber nicht lange an und neue Käufe konnten die Indizes wieder in ihren Aufwärtstrend zurückbringen.Insgesamt befinden sich die Indizes in einer stabilen Aufwärtstendenz. Dies gilt für Europa wie auch für die USA.Darüber hinaus haben sich in Japan und dem übrigen asiatischen Raum die Märkte wieder gefangen. Dass keine Sorglosigkeit herrscht, zeigt deutlich der weitere Anstieg des Goldes.Institutionelle wie auch Privatanleger zeigen hier weiterhin lebhaftes Kaufinteresse und signalisieren damit eine gewisse Skepsis gegenüber den anderen Branchen am Aktienmarkt. Der DAX steht vor der Herausforderung, die 5.900-Punkte-Marke nachhaltig zu überschreiten, um seine alten Höchstkurse von Anfang Januar wieder zu erreichen. Der Euro Stoxx 50 hat eine starke Aufwärtsbewegung hinter sich gebracht und müsste die 2.600-Punkte-Marke überschreiten, um neue Höchstkurse zu generieren. Weiter aufwärts geht es auch beim Dow-Jones-Index, der sich in einem aufwärtsgerichteten Dreieck befindet, das bis 10.650 Punkte laufen könnte.

Die internationalen Aktienmärkte haben spannende zwölf Monate hinter sich. Genau vor einem Jahr fiel der DAX auf seinen Tiefstkurs von 3.589 Punkten und hatte somit eine rasante Abwärtsbewegung von seinem Höchstkurs Anfang 2008 mit 8.000 Punkten hinter sich. Die letzten Monate hatten zwar starke Schwankungen, aber in ihrer Tendenz bis Januar diesen Jahres ging es nur aufwärts. In den letzten Wochen zeigten sich doch vermehrt Ermüdungserscheinungen, die anfängliche Euphorie ist vorüber. Die fundamentale wie die technische Seite zeigen, dass die Kurse in einer Höhe angekommen sind, in der ein weiteres Vorwärtskommen sehr schwierig sein wird. Es wurde eine stabile Basis erarbeitet und ein Rückfall in die Rezession ist nicht anzunehmen, aber das hohe Tempo der Erholung ist ebenfalls vorbei. Die kommenden Wochen dürften eine volatile Seitwärtsbewegung mit sich bringen, unterstützt von einer generellen konjunkturellen Erholung und Unternehmensgewinnen, die insgesamt nicht negativ ausfallen dürften. Somit bleiben wir weiterhin bei unserer Strategie, uns von den zyklischen Branchen zu trennen und defensive und dividendenstarke Titel zu bevorzugen. Positiv bleiben wir für die Branchen Nahrungsmittel und Gesundheitswesen sowie für die Minenwerte.Bei den Einzeltiteln empfehlen wir die Nestlé, Archer Daniels Midland (ADM) und die KWS Saat.

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