Dienstag, 17. Januar 2017


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Die Marktmeinung aus Stuttgart

von Arnim E. Kogge

(lifePR) (Stuttgart, ) Nach den starken Schwankungen in den letzten Wochen tritt nun wieder eine Verschnaufpause ein. In Europa gibt es diese Woche noch einige wichtige Unternehmensdaten, die zur Veröffentlichung anstehen, diese Impulse scheiden aber in den nächsten Wochen aus. Auch die ZEWKonjunkturerwartungen zeigen, dass der Aufschwung in den nächsten Monaten an Stärke verliert. Außerhalb des Trubels um die VW-Aktie VZ, die durch den Verkauf des Großaktionärs Katar über 8 % verloren hat, zeigen sich am Markt weder mutige noch zurückhaltende Anleger - das Prinzip "abwarten" taucht wieder auf. Ein Blick auf die Indizes zeigt deutlich, warum. Der DAX hat nach einem kurzfristigen Rückgang nun wieder seinen Seitwärtskanal erreicht, der zwischen 5.550 Punkten und 5.870 Punkten liegt. Der Euro Stoxx 50 hat einen starken Anstieg hinter sich und ist kurz davor, den bisherigen Jahreshöchstkurs von 2.500 Punkten zu überschreiten. Der Dow-Jones-Index ist sogar schon über den bisherigen Jahreshöchstkurs angestiegen, die nächste Marke läge bei 11.000 Punkten, ein Stand aus dem September 2008. Diese hohen Stände mahnen zur Vorsicht.

Ein Blick auf die Analystenstudien zeigt, dass fast wieder alte Zeiten ausgebrochen sind. Es geht nur noch um Erhöhungen der Kursziele. Hier scheinen doch einige in einer gewissen Euphorie zu schwelgen. Das wirtschaftliche Umfeld, in dem sich diese Gesellschaften befinden, wird dabei völlig außer Acht gelassen. Die starken Kursschwankungen zeigen deutlich, dass die Liquidität genutzt wird, um kurzfristige Trading-Ansätze auszuführen.Es ist davon auszugehen, dass die Märkte weiterhin kleinere Konjunkturerholungen überproportional positiv sehen werden. Selbst Unternehmenszahlen, die sich auf das 3. Quartal beziehen und wesentlich besser als in den Vormonaten sind, werden mit Kurssteigerungen belohnt, obwohl die meisten Unternehmen keine Prognose für die Zukunft geben. Genau dieses Thema wird für die Investoren aber eine gewichtige Rolle spielen, bis Jahresende sind keine größeren Risiken mehr zu erwarten. Dies bedeutet aber nicht, dass im ersten Quartal 2010 nicht doch noch einige Kursrückschläge auf uns zukommen werden.Insofern eignen sich die nächsten Wochen für kurzfristiges Stock-Picking, der mittel- bis längerfristig orientierte Anleger sollte aber bis Jahresende eine abwartende Haltung einnehmen. Positiv bleiben wir für die Branchen Gesundheitswesen/Medizintechnik und Pharma-bereich, kaufenswert sehen wir weiterhin das Silber.

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