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Die Marktmeinung aus Stuttgart vom 24. März 2010

(lifePR) (Stuttgart, ) Die Aktienmärkte waren in den letzten Tagen eher von einem "lustlosen" Handel geprägt. Insbesondere der DAX braucht neue Impulse, um sein Jahreshoch testen zu können, dazu dient immer wieder das alte Thema Griechenland. Sobald Hoffnungen auf Hilfe auftauchen, stützt dies den Aktienmarkt. Belastung tauchte durch VW auf, der Konzern will sich mit der Ausgabe von bis zu 65 Millionen neuen Vorzugsaktien ca. 4 Milliarden Euro für die Übernahme von Porsche besorgen. Belastend wirkte auch der Rückschlag des Pharmaunternehmens Merck, hier blieb wieder einmal die Entwicklung eines Medikaments in der Anfangsphase stecken. Positive Unternehmensdaten kamen von Henkel, Infineon und aus dem Rohstoffsektor. Auch die USA konnten mit guten Zahlen vom US-Immobilienmarkt die Anleger optimistisch stimmen, hier scheint es, als ob der Häusermarkt seine Talsohle erreicht hat und sich langsam verbessern kann. Auch nach der Verabschiedung der Gesundheitsreform konnten die US-Healthcare-Aktien Kursgewinne verzeichnen. Technisch musste der DAX aber einen Rückschlag erleiden und ist von seinem Aufwärtstrend abgewichen. Solange aber die Unterstützungslinie von 5.900 Punkten hält, ist ein neuer Angriff auf die Jahreshöchstkurse möglich. Der Euro Stoxx 50 bleibt in seiner Seitwärtsbewegung mit der Unterstützungslinie von 2.600 Punkten. Der Dow-Jones-Index ist unverändert im Aufwärtstrend und steht vor der wichtigen 11.000-Punkte-Marke.

Der US-Aktienmarkt ist geprägt von einer inzwischen hohen Sorglosigkeit und einem stark ausgeprägten Optimismus unter den Anlegern, gegründet auf den ungebrochenen Aufwärtstrend der Aktienindizes. Bei genauer Betrachtung muss aber festgestellt werden, dass die Aufwärtsbewegung mit sehr niedrigen Umsätzen zustande gekommen ist, was darauf hindeutet, dass viele Institutionelle noch ein hohes Maß an Vorsicht walten lassen. Sollten diese Investoren auch in den Markt drängen, würde einem weiteren Anstieg nichts mehr im Wege stehen. Auf der anderen Seite scheinen die Gesamtmärkte sich eher in einem Überkauftbereich zu befinden, so dass aus unserer Sicht zur Vorsicht geraten wird. Die Verschuldung der Länder wird immer wieder die Märkte beunruhigen, unterstützt von wenig hilfreichen Verbalattacken der einzelnen politischen Landesvertreter. Sollte nun wirklich der IWF als Finanzierungshilfe zur Verfügung stehen, wäre das ein klares Signal dafür, dass ein Staatsbankrott in der Eurozone nicht zugelassen wird. Dies wird den Markt positiv unterstützen. Hinzu kommen die guten Daten vom ifo-Geschäftsklimaindex, der den Aktienmarkt nach oben treiben könnte. Ein Überschreiten der Jahreshöchstkurse eröffnet weiteres Kaufpotential und bietet auch durchaus kurzfristige Tradingchancen. Wir bleiben positiv für die Branchen Nahrungsmittel und Gesundheitswesen sowie die Minenwerte. Bei den Einzeltiteln empfehlen wir Nestlé, Fresenius und Anglo American.

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