Samstag, 03. Dezember 2016


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Matthias Meyer "Kein Platz für eine Komfortzone"

(lifePR) (Lebach, ) Das Rennwochenende in Zolder bringt für Matthias Meyer wieder viel Neues mit sich. Zwar hat er auf der ehemaligen Formel 1-Strecke bereits vor 17 Jahren einen Test absolviert, aber er wird wie schon in Oschersleben in einem neuen Rennfahrzeug sitzen und mit einem neuen Team an den Start gehen.

Ab dem DTC-Rennen in Zolder pilotiert der Polo Cup- Gewinner von 2004 einen der blauen Peugeot 207 Sport von ETH Tuning. Um nach seinem Sieg und dem zweiten Platz beim Saisonauftakt in der Division 2 vorne weiter mitmischen zu können, vertraute Meyer auf die Vorbereitung am Simulator: "Ich bin vor langer Zeit in Zolder mit einem Formel Ford-Fahrzeug zum Testen gewesen. Daher weiß ich, dass die Strecke vom Layout her recht einfach ist, hier und da zwar etwas technisch, was die Linienwahl angeht, aber große Fragezeichen gibt es für mich nicht."

Positionierung für den Titelkampf
Umso mehr kann sich der Hamburger auf die neue Situation konzentrieren. Einerseits geht er mit 25 Kilo Zusatzgewicht an den Start, andererseits sitzt er das erste Mal im Peugeot von ETH Tuning. "Die Autos von ETH sind sehr gut vorbereitet und vor allem schnell. Das hat sich in Oschersleben eindrucksvoll bestätigt. An Andreas Rinke kam ich im zweiten Rennen nicht mehr vorbei", so Meyer, der sich mit dem Wechsel bestmöglich auf den Kampf um den Titel aufstellen will. "Wie genau das umsetzbar ist, wird sich erstmals in Zolder zeigen", gibt er realistisch zu und ergänzt: "Die Gesamtsituation lässt für eine Komfortzone erst einmal keinen Platz." Das wird den 34-Jährigen aber nicht davon abhalten, in Zolder anzugreifen: "Ein perfektes Wochenende heißt für mich: Pole Position, schnellste Rennrunde und Sieg, denn genau dann habe ich mir die Maximalpunktzahl gesichert und das wiederum bedeutet, dass es ein ordentliches Preisgeld gibt!"

Die Leistungsdichte in der 1600er Sauger-Klasse könnte ihm dabei einen Strich durch die Rechnung machen. Andererseits war es gerade diese Leistungsdichte, die Meyer bei seiner Rückkehr in den Motorsport besonders gereizt hat: "Die Fahrzeuge sind einheitlich aufgebaut und direkt vergleichbar. Es kommt also auf den Fahrer und sein Können an. Wenn man zudem gerne Sprintrennen auf erstklassigen Rennstrecken und in einem attraktiven Rahmenprogramm fährt, ist man in der DTC goldrichtig", fasst er zusammen.

Interesse an Division 1
Neben "seiner" Division 2 hat er sich aber auch schon mit dem neuen Konzept der Division 1 beschäftigt und verfolgt die Entwicklung gespannt. Von dem gelungenen Kompromiss zwischen Performance, Entwicklungsfreiheit und überschaubaren Einsatzkosten konnte er sich in seinem neuen Team schon überzeugen, denn der Turbo-Peugeot von ETH Tuning steht kurz vor dem Roll-Out. "Für Tuner und Teams, die Rennfahrzeuge entwickeln und aufbauen wollen, ist das eine richtig gute Möglichkeit und hat für uns Fahrer gegenüber vielen anderen Klassen einen enormen Vorteil: Die vergleichsweise günstigen Kosten."

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