Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Gesundheit in der Sackgasse

Geplante Reform vernichtet Einsparungen

(lifePR) (Friedrichsdorf, ) .
-Wegfall der Importquote ist Geschenk an Pharmalobby
-Reform opfert bewährte Einsparungen von bis zu 400 Mio. Euro
-Zwangsrabatte bedrohen Pharma-Mittelstand

Ein richtiger Reformgedanke von Minister Rösler war, die Preisgestaltung patentgeschützter Arzneimittel durch die forschenden Pharmaunternehmen als Kostentreiber Nr. 1 im Gesundheitswesen zu identifizieren. Doch die bisher bekannt gewordenen Reformansätze treffen nicht die forschenden Pharmaunternehmen alleine, sondern vor allem den pharmazeutischen Mittelstand.

"Wenn die Regierung forschende, hochpreisige Pharmaunternehmen und kostensenkende mittelständische Unternehmen gleich behandelt und Zwangsrabatte sowie die Abschaffung der Importquote durchsetzt, dann kann es nur einen Verlierer geben: den pharmazeutischen Mittelstand!", so Dirk Ullrich, Geschäftsführer der AxiCorp GmbH.

Ullrich, selbst jahrelang Manager bei forschenden Pharmaunternehmen, bezeichnet das Geschäftsmodell seines Unternehmens AxiCorp als Cost Cutter-Ansatz! "AxiCorp schafft durch den Vertrieb von Importarzneimitteln und Generika Kostensenkungspotentiale im Gesundheitswesen, bei minimalem Gewinn. Dieses Erfolgsmodell ist nun in Gefahr, wenn die neue Reform die erfolgreiche Importquote abschafft sowie die Zwangsrabatte pauschal von 6% auf 16% erhöht." Sichere Einsparungen in Höhe von bis zu 400 Mio. Euro werden riskiert, ohne wirkliche Alternativen dafür zu bieten. Die Importquote ist bis heute das einzige Regulativ, das die innovativen Preise patentgeschützter Arzneimittel maßgeblich beeinflusst. Eine Abschaffung der Importquote ist ein Geschenk an die forschenden Pharmaunternehmen, das diese bereits seit langer Zeit in einem Positionspapier fordern.

Ullrich wird das auf "bezahlbare Gesundheit" orientierte AxiCorp Geschäftsmodell im Jahr 2013 um Biosimilars erweitern. Dies führt zu zusätzlichen Einsparungen von bis zu 400 Mio. Euro. Daher fordert er von der Regierung eine differenzierte Betrachtung und Belastung der auf Kostensenkung ausgerichteten pharmazeutisch-mittelständischen Unternehmen. "Pauschale Herstellerrabatte gefährden die etablierten "Cost Cutter" und damit die effiziente Gesundheitsversorgung der Gesellschaft."

AxiCorp GmbH

Die 2002 gegründete AxiCorp-Gruppe reduziert die Kostenbelastung im Gesundheits-wesen durch die Herstellung und den Vertrieb preisgünstiger Arzneimittel. In innovativer und bisher einzigartiger Kombination im deutschen Pharmamarkt verfolgt die Unternehmensgruppe die Vision bezahlbarer Gesundheitsversorgung mit ihren Geschäftsfeldern EU-Arzneimittel, Generika und zukünftig auch Biosimilars. Die Firmengruppe gehört zu den Top 30 Pharmaunternehmen, beschäftigt über 250 Mitarbeiter und erzielte 2009 einen Umsatz von 133 Mio. Euro

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