Samstag, 10. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 549394

AXA IM aktuell: US-Zinserhöhung vielleicht erst im Dezember

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) .
- Griechenland: Noch keine endgültige Entwarnung
- USA: Erster Zinsschritt mit 50 Prozent Wahrscheinlichkeit erst im Dezember
- Uneinheitliche Weltkonjunktur
- Übergewichtung von Aktien gegenüber Kasse, Staats- und Unternehmensanlei-hen neutral

"Einen ersten Zinsschritt im Dezember halten wir jetzt für genauso wahrscheinlich wie im Sep-tember." Das schreiben die Investmentstrategen von AXA Investment Managers in der neues-ten Ausgabe ihrer monatlichen Publikation Investmentstrategie. Der Grund seien schwächere Konjunkturdaten. So hätten die gewerblichen Bauinvestitionen unter der Ölpreiskorrektur gelit-ten, und das Verbrauchervertrauen habe nachgelassen.

"Das enttäuschende Lohnwachstum in Verbindung mit niedrigeren Importpreisen hat den Infla-tionsausblick gedämpft", meint AXA-Investmentstratege Franz Wenzel. "Wiederholt hat die Fed betont, dass die Geldpolitik von den Daten abhinge und eine Zinserhöhung zumindest 'leichte' Fortschritte am Arbeitsmarkt erfordere." Für ihn ist es jetzt nicht mehr sicher, dass der Offen-marktausschuss bereits in seiner nächsten Sitzung mit der Zinswende beginnt. Ebenso gut sei denkbar, dass er noch etwas warte. Passend dazu hat AXA Investment Managers seine Kon-junkturerwartungen für die USA gesenkt "Wir haben unsere Wachstumsprognose für 2015 auf 2,5 Prozent herunterrevidiert, erwarten aber noch immer ein solides Wachstum in der zweiten Jahreshälfte", so Wenzel weiter.

Insgesamt bleibe die Weltkonjunktur uneinheitlich. So wachse der Euroraum weiter stabil, aber mäßig. Die Emerging Markets dagegen bleiben nach Ansicht der AXA-IM-Strategen ein Unsi-cherheitsfaktor. "Die asiatischen Exporte leiden unter der schwachen Konjunktur in China", er-läutert Wenzel. "Und für die rohstoffexportierenden Länder sind die fallenden Preise nach wie vor ungünstig."

Die Asset-Allokation sollte seiner Ansicht nach aktuell unverändert bleiben. Das heißt: Aktien werden weiter übergewichtet, und zwar zu Lasten von Kasse. "Die Gesamtlage spricht für risi-koreichere Titel, da das Wachstum noch immer steigt und reichlich Liquidität vorhanden ist - auch wenn die Fed in diesem Jahr einen Richtungswechsel plant", so Wenzel. Die etwas schwächeren US-Daten würden daran nichts ändern. Die Wende der amerikanischen Geldpoli-tik, ob im September oder erst im Dezember, würde größere Auswirkungen auf Anleihen als auf Aktien haben. Staats- und Unternehmensanleihen schätze man dennoch neutral ein. Zinserhö-hungen sprächen gegen beide Arten von Festzinstiteln, das Restrisiko in Griechenland sei aber ein Argument für Staatsanleihen und die stärkere Konjunktur eines für Unternehmensanleihen. In der Summe ergäbe sich daraus eine neutrale Gewichtung.

Die vollständige Investmentstrategie finden Sie hier: Investmentstrategie August 2015.

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AXA Investment Managers Deutschland GmbH

AXA Investment Managers
AXA Investment Managers Paris SA (AXA IM) ist ein Multi-Experte in der Vermögensverwaltung und ge-hört zur AXA-Gruppe, einer der größten internationalen Versicherungsgruppen und bedeutendsten Ver-mögensmanager der Welt. AXA IM ist mit rund 694 Mrd. Euro (Stand: Juni 2015) verwaltetem Vermögen einer der größten in Europa ansässigen Asset Manager. Mit gut 2.300 Mitarbeitern an 28 Standorten ist AXA IM weltweit in 21 Ländern tätig.

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Als Multi-Experte im Asset Management ist AXA IM in der Lage, Investmentlösungen in allen Assetklassen optimal gemäß den Kundenbedürfnissen zu kombinieren und damit einen signifikanten Mehrwert zu erzie-len. Das Ziel von AXA IM ist es, in jedem Bereich Marktstandards zu setzen und eine führende Position einzunehmen. Das Unternehmen ist davon überzeugt, dass Spezialisierung, Unabhängigkeit und Verant-wortlichkeit der Fondsmanager für eine nachhaltige Performance unerlässlich sind. Deshalb entwickelt das Unternehmen überall dort Expertenteams, wo es über klare Wettbewerbsvorteile verfügt.
Weitere Informationen zu AXA Investment Managers unter www.axa-im.de

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