Mittwoch, 07. Dezember 2016


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NIKI und Austrian Airlines fordern Austro Control auf, Gebühren nicht zu erhöhen

(lifePR) (Wien, ) .
- Gebühren der Austro Control sind bereits um 35 Prozent höher als der europäische Durchschnitt
- Austro Control will Gebühren für 2010 trotzdem um rund 13 Prozent erhöhen

Die Flugbranche steckt gerade in der schwersten Krise seit Bestehen der Luftfahrt. Die Fluglinien kämpfen mit aller Kraft gegen die Wirtschaftskrise. Der EU-Verkehrskommissar hat die Mitgliedstaaten daher aufgefordert, die Gebühren für die nationalen Flugverkehrskontrollen für 2010 nicht zu erhöhen. Zahlreiche europäische Länder sind dieser Aufforderung nachgekommen: Von den 36 Ländern, die von Eurocontrol - dem Dachverband der europäischen Flugsichererung - verwaltet werden, haben sechs auf eine Erhöhung verzichtet, sieben werden die Gebühren sogar senken.

Die Austro Control begründet die geplante Erhöhung mit dem sogenannten "Vollkosten-Deckungsprinzip". Daher erhöht sie die Gebühren, wenn das Verkehrsaufkommen sinkt, um ihre Kosten abdecken zu können. Diese Regelung gilt allerdings nicht nur in Österreich sondern in ganz Europa. Und trotzdem haben es viele Länder geschafft, die Gebühren zu reduzieren.

Der Verband der Europäischen Fluglinien, die AEA, hat die geplante Erhöhung in Österreich bereits massiv kritisiert. Auch der Dachverband der internationalen Fluggesellschaften, die IATA, hat nun in einem Brief an den Verkehrsminister gegen dieses Vorhaben protestiert.

Die heimischen Airlines haben jetzt schon einen enormen Wettbewerbsnachteil, weil die Gebühren der Austro Control um 35 Prozent höher sind als der europäische Durchschnitt. Eine weitere Verteuerung ist daher inakzeptabel. Die Austro Control hat folgende Erhöhungen für 2010 angekündigt: Die Überflugsgebühren sollen sich um rund 14 Prozent erhöhen, die An- und Abflugsgebühren um rund 12 Prozent. Das entspricht einer durchschnittlichen Erhöhung der Flugsicherungsgebühren von 13 Prozent Ein Vergleich der Überflugsgebühren der 36 Eurocontrol-Staaten zeigt, dass Österreich nach der Gebührenerhöhung an fünfter Stelle liegen würde. Austrian Airlines und NIKI fordern daher das Verkehrsministerium auf, die geplant Erhöhung zu verhindern. Die Luftfahrt ist eine Schlüssel-Industrie in der Wirtschaft und kann sich keine weiteren Belastungen mehr leisten.

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