Freitag, 02. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 66916

Gespräche zu KV-Verhandlungen ergebnislos verlaufen

3,7% Erhöhung und faires Paket des Unternehmens abgelehnt

(lifePR) (Wien, ) Die Gespräche zu den laufenden Kollektivvertragsverhandlungen für die rd. 3.500 kaufmännisch-technischen Angestellten sind heute Abend ergebnislos verlaufen.

Das Unternehmen hatte trotz der schwierigen wirtschaftlichen Gesamtsituation eine über der Inflationsrate liegende Erhöhung von 3,7% für alle kaufmännisch-technischen Mitarbeiter und eine Erhöhung bestimmter Zulagen in der Technik von 10% angeboten - in Summe ein Paket im Wert von rd. EUR 6,4 Mio. Im Gegenzug sollten die Schichtpläne in der Technik gemeinsam mit der Belegschaftsvertretung optimiert und unter Berücksichtigung der Mitarbeiterbedürfnisse den tatsächlichen Erfordernissen angepasst werden.

Die Schichtplanung in der Technik unterscheidet derzeit punkto Schichtlänge und -lagerung nicht nach Flugzeugtyp, Flugplan oder Saisonalität. Das bedeutet, dass ein Wartungsteam den Dienstbeginn zu einer Uhrzeit haben kann, zu der gar keine entsprechenden Flugzeuge in der Werft stehen. Durch die vorgeschlagene bedarfsgerechte Schichtplanung hätten die Arbeitszeiten besser an die unterschiedlichen Flotten und an die saisonalen Schwankungen angepasst werden können. Eine solche Optimierung würde wesentlich dazu beitragen, die Einheitskosten zu senken, mehr Drittgeschäft zu bekommen und damit den Standort zu sichern.

Die Gewerkschaft zeigte leider beim Thema Schichtplanoptimierung keine Bereitschaft, Eckpunkte verbindlich festzumachen und forderte außerdem eine kollektivvertragliche Gehaltserhöhung von über 4%.

Mag. Richard Piller, Konzernpersonalchef und Verhandlungsführer für Austrian Airlines:
"Wir haben ein faires und wirtschaftlich vertretbares Angebot vorgelegt. Mit 3,7% Gehaltserhöhung gleichen wir die durchschnittliche Jahresinflation von 3,5% aus und es gibt einen Reallohnzuwachs für unsere Mitarbeiter. Weitere Verbesserungen wie z.B. eine zeitliche Anrechnung von bis zu 22 Monaten Karenzzeit auf Gehaltsvorrückungen oder die kollektivvertragliche Verankerung von Zulagen für bestimmte Tätigkeiten unter erschwerten Bedingungen wurden ebenfalls angeboten. Der Standpunkt der Gewerkschaft ist in unserer aktuellen wirtschaftlichen Situation nicht tragbar. Wir hoffen, dass Gewerkschaft und Betriebsrat rasch einlenken und im Sinne der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konstruktiv an Lösungen mitarbeiten."

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