Sonntag, 11. Dezember 2016


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Motorenentwickler von Audi erhält „Hans List Award“

(lifePR) (Ingolstadt/München, ) .
- Dr. Stefan Dengler wird für das Audi valvelift system geehrt
- Technologie ermöglicht mehr Leistung bei weniger Verbrauch
- Innovation bereits bei A4, A5, A6, A8 und Audi Q5 im Serieneinsatz

Der Audi-Motorenentwickler Dr. Stefan Dengler ist im Rahmen des Weltautomobilkongresses "FISITA" in München mit dem "Hans List Award" ausgezeichnet worden. Den mit 50.000 Euro dotierten Preis erhielt der 35-jährige Maschinenbau-Ingenieur für die Entwicklung des Audi valvelift systems (AVS). Die Technologie ermöglicht die intelligente Steuerung der Ein- oder Auslassventile bei Benzinmotoren. Dies sorgt für mehr Leistung und Drehmoment bei gleichzeitig geringerem Kraftstoff-Verbrauch. Audi nutzt diese innovative Technologie bereits für seine direkteinspritzenden V6-FSI-Aggregate mit 2,8 und 3,2 Liter Hubraum im A4, A5, A6 und A8 und auch für seine R4 TFSI-Aggregate mit 2,0 Liter Hubraum im A4, A5 und Audi Q5.

Dengler ist der erste Preisträger des "Hans List Awards", der vom Grazer Motoren- und Antriebsentwickler AVL List an Menschen verliehen wird, die sich durch "herausragende innovative Leistungen im internationalen Umfeld auf dem Gebiet der Entwicklung von Fahrzeugantriebssystemen" ausgezeichnet haben. Eine internationale Experten-Jury wählte die Audi-Technologie und den Audi-Motorenentwickler aus nicht weniger als 70 Vorschlägen aus. Dengler, bei Audi Leiter Konstruktion und Mechanik in der Vorentwicklung Ottomotoren, erhielt den Preis aus den Händen von AVL-Chef Helmut List.

Der unkomplizierte Aufbau des zweistufig schaltenden Audi valvelift systems macht es drehzahlfest bis 7200 1/min, das erlaubt hohe Spitzenleistungen. Dabei ermöglicht der zusätzliche Freiheitsgrad im Ventiltrieb noch eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauches und der Schadstoffemissionen.

Zudem ist die Technologie durch seine Kompaktheit im Packaging der Motoren im Fahrzeug neutral und lässt eine effiziente Fertigung im Baukastensystem zu. Im Zuge der Entwicklung und der Produktion des AVS wurden nicht weniger als 60 Patente angemeldet, davon wurden Audi bereits 13 erteilt. Gebaut werden die Komponenten im Audi-Motorenwerk im ungarischen Györ.

Audi sieht in der AVS-Technologie, der eine sechsjährige Entwicklungsarbeit zugrunde liegt, eine Lösung mit großem Zukunftspotenzial. Theoretisch lassen sich weitere Ausbaustufen bis hin zur vollständigen Abschaltung einzelner Zylinder realisieren. Exemplarisch demonstriert die AVS-Technologie ihre Stärken im großen Audi A8. Mit dem 2,8-Liter-V6, der 154 kW (210 PS) leistet, verbraucht die Luxuslimousine nur 8,3 Liter Kraftstoff pro 100 km. Die damit verbundene Kohlendioxid-Emission beträgt lediglich 199 Gramm CO2/km - der niedrigste Wert im gesamten Luxussegment.

Mit dem neuen 2.0 TFSI im Audi A4 beträgt der Verbrauch nur 6,6 Liter Kraftstoff pro 100 km, zudem steht ein Drehmoment von 350 Nm (von 1500 U/min bis 4200 U/min) mit einer Leistung von 155 KW (211 PS; von 4400 U/min bis 6000 U/min) zur Verfügung. Damit erzielt der A4 den günstigsten Verbrauch in dieser Leistungsklasse.

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