Dienstag, 06. Dezember 2016


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Audi investiert weitere € 45 Mio. in Werkzeugbau

(lifePR) (Ingolstadt, ) .
- Start des synchronisierten Produktionssystems im Audi-Werkzeugbau
- "Unser Ziel ist es, den besten Werkzeugbau der Welt zu haben. Dafür optimieren wir kontinuierlich seine Prozessabläufe", sagt Audi-Produktionsvorstand Frank Dreves
- "Der Werkzeugbau ist eine Kernkompetenz von Audi", betont Audi-Gesamtbetriebsratsvorsitzender Peter Mosch

Der Werkzeugbau der AUDI AG feiert heute am Standort Ingolstadt die Eröffnung eines Erweiterungsgebäudes und die damit verbundene Einführung des synchronisierten Produktionssystems. Sämtliche Arbeitsschritte laufen damit perfekt aufeinander abgestimmt ab und ergeben einen noch schlankeren und effizienteren Produktionsprozess. "Um unseren Werkzeugbau fit für die Zukunft zu machen, haben wir am Standort Ingolstadt noch einmal mehr als € 45 Mio. investiert", erklärt Frank Dreves, Vorstand Produktion der AUDI AG. "Wir können dadurch deutlich mehr Fahrzeugprojekte realisieren als bisher - eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung unserer Modelloffensive", betont Dreves.

"Investitionen in moderne Gebäude und Maschinen, in neue und umweltbewusste Produkte sowie die Förderung von Belegschaftsmitgliedern durch Qualifizierung und Weiterbildung sind Investitionen in sichere Arbeitsplätze und die Zukunft von Audi", unterstreicht Peter Mosch, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der AUDI AG.

Der Audi-Werkzeugbau hat in der Wertschöpfungskette des Unternehmens eine Schlüsselfunktion inne. Er verantwortet in hohem Maße die Hochwertigkeit der Außenhautbleche und damit der Karosserien - und sorgt so dafür, dass die anspruchsvollen Entwürfe der Audi-Designer mit kompromissloser Präzision in die Serie umgesetzt werden. Der Werkzeugbau fertigt jedes einzelne Werkzeug als Unikat.

Mit der Inbetriebnahme des Erweiterungsgebäudes hat der Ingolstädter Werkzeugbau auch seine Arbeitsabläufe neu organisiert. Das synchronisierte Produktionssystem, das von einer neu entwickelten Software gesteuert und überwacht wird, sorgt für einen transparenteren, schnelleren und stringenteren Materialfluss. Dabei gelten ähnliche Prinzipien, wie sie in den klassischen Produktionsbereichen Anwendungen finden, angepasst an die spezifischen Gegebenheiten des Werkzeugbaus.

Der Erweiterungsbau schließt unmittelbar an den bereits bestehenden Werkzeugbau im Werk Ingolstadt an. Der gesamte Gebäudekomplex bedeckt nun eine Fläche von über 35.000 m² - das entspricht fünf Fußballfeldern. Die Brutto-Geschossfläche des Neubaus beträgt 10.230 m² und verteilt sich auf je etwa 1.150 m² Bürofläche auf vier Etagen und 5.630 m² Werkstatt einschließlich Aufenthaltsräumen; hinzu kommt auf 1.200 m² die Technik-Zentrale.

In der neuen Werkstatt befinden sich der Anlagen- und Vorrichtungsbau, in dem wichtige Teile der Karosseriebauanlagen entwickelt und gebaut werden. Gleich im Anschluss ist für Auszubildende zum Mechatroniker eine Lernstation aufgebaut. Außerdem sind hier das Laser-Team, das die benötigten Formzuschnitte aus den Blechplatinen herausschneidet, sowie eine Lagerfläche für die Rohgusse untergebracht.

Zu den Highlights der technischen Ausstattung im Erweiterungsbau gehört ein automatisches Platinenlager, das als Hochregallager Platz für 500 Tonnen Material bietet. Zwei neue Portalkräne, die auf 35 Meter Länge unter der Decke laufen, können bis zu 50 Tonnen Last befördern.

Die Erweiterung des Werkzeugbaus Ingolstadt erfolgte in drei Bauabschnitten. Im September 2008 erfolgte der Spatenstich, Ende vergangenen Jahres wurden die neuen Räume bezogen. Im Rahmen des Projekts verbauten die Arbeiter 630 Tonnen Stahl für die tragende Konstruktion sowie 6.100 m3 Beton und 810 Tonnen Betonstahl.

Der Audi-Werkzeugbau genießt in der Branche einen exzellenten Ruf und nimmt im internationalen Wettbewerb eine Führungsrolle ein. Das belegen auch zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Rund 900 Mitarbeiter sind allein am Standort Ingolstadt im Werkzeugbau beschäftigt, im gesamten Unternehmen sind es rund 1.700 Mitarbeiter.

Bekannt ist der Audi-Werkzeugbau vor allem für seine Innovationskraft. Zu den jüngsten Entwicklungen zählen besonders leichte Karosseriebau-Betriebsmittel, bei denen große Komponenten aus Kohlefaser-Verbundmaterial bestehen. Ihr verringertes Gewicht reduziert den Stromverbrauch drastisch - um über 40 Prozent.

Eine weitere neuartige Technologie im Audi-Werkzeugbau sind Umformwerkzeuge mit hochsensiblen Sensoren, die bei der Blechumformung mögliche Abweichungen vom Idealzustand entdecken. Die "intelligenten Werkzeuge" der Zukunft, die sich bei Audi schon im Prototypen-Stadium befinden, werden sich sogar selbst regulieren können - im Dienst maximaler Präzision.

Eine Zusammenfassung der Texte und Fotos zum Werkzeugbau sowie Fotos von der Eröffnungsveranstaltung (15 Uhr) stehen unter www.audi-mediaservices.com/werkzeugbau zur Verfügung.

Audi AG

Der Audi-Konzern hat im Jahr 2009 rund 950.000 Automobile der Marke Audi verkauft. Das Unternehmen erreichte bei einem Umsatz von € 29,8 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 1,6 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Gy?r (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Ende 2007 startete die CKD-Produktion des Audi A6 und Anfang Oktober 2008 die des Audi A4 in Aurangabad in Indien. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft., die Automobili Lamborghini Holding S.p.A. (Sant'Agata Bolognese/Italien) und die quattro GmbH (Neckarsulm). Audi beschäftigt derzeit weltweit rund 58.000 Mitarbeiter, davon 45.400 in Deutschland. Um den "Vorsprung durch Technik" nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2010 bis 2012 insgesamt € 5,5 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte. Bis 2015 will Audi die Anzahl seiner Modelle auf 42 erweitern.

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr - im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der neu gegründeten Audi Stiftung für Umwelt.

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