Samstag, 03. Dezember 2016


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Asklepios Klinik St. Georg eröffnet deutschlandweit einmaliges Herz,- Gefäß- und Diabeteszentrum

Asklepios Kliniken investieren 25 Mio. Euro in innovatives medizinisches und technologisches Konzept - Europas größter Katheterbereich

(lifePR) (Hamburg, ) Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 25 Millionen Euro hat Asklepios ein in Deutschland bislang einzigartiges medizinisches und technologisches Konzept realisiert: das Herz-, Gefäß- und Diabeteszentrum (HGDZ) der Asklepios Klinik St. Georg. Heute wird das neue Zentrum durch den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Ole von Beust, sowie den Gründer und Alleingesellschafter der Asklepios Kliniken Gruppe, Dr. Bernard gr. Broermann, in Anwesenheit von mehr als 200 hochkarätigen Vertretern aus Medizin, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur eröffnet.

Bestmögliche Versorgung der Patienten

"Eine derartige apparative Ausstattung in räumlicher Konzentration mit maximalem Hygienestandard gibt es nur hier in St. Georg. Wir sind Referenzzentrum für die führenden Medizingeräte-Hersteller und zugleich Benchmark für Ärzte aus der ganzen Welt", sagt Dr. Klaus E. Schmolling, Geschäftsführender Direktor der Asklepios Klinik St. Georg, anlässlich der Eröffnung des HGDZ. Auch Peter Oberreuter, Sprecher der Geschäftsführung der Asklepios Kliniken Hamburg, hebt die herausragende Bedeutung des neuen Zentrums hervor: "Die Asklepios Klinik St. Georg verfügt nun über die modernste kardiologische und angiologische Interventionsebene Deutschlands. Damit können alle innovativen Eingriffe für die Patienten optimal erbracht werden." Prof. Dr. Karl-Heinz Kuck, Leitender Arzt der Abteilung Kardiologie, verweist auf die Bedeutung des neuen Zentrums im internationalen Vergleich: "Zentraler Bestandteil des HGDZ ist der größte Katheterbereich Europas, der Eingriffe an den Herzklappen, an den Herzgefäßen, den peripheren Gefäßen und am Herzmuskel unter enger Zusammenführung hoch spezialisierter Ärzte ermöglicht."

Das neue Zentrum vereint alle Fachabteilungen

Das HGDZ integriert alle Fachabteilungen rund um die Gefäßmedizin und bietet innovative Medizin zur Vorbeugung und Behandlung von Herz-, Gefäß- und Diabeteserkrankungen auf höchstem Niveau. Das komplette Spektrum der Behandlungsmethoden der Gefäßmedizin wird in der Asklepios Klinik St. Georg direkt vor Ort angeboten - also alle konventionellen, interventionellen, minimalinvasiven und operativen Verfahren. Prof. Dr. Heiner Greten, Chairman des Hanseatisches Herzzentrums, verweist in diesem Zusammenhang auf die besondere Bedeutung des modernen Behandlungskonzeptes für steigende Zahl der Patienten mit Gefäßerkrankungen: "Das Zusammenwirken der Spezialisten aus den Bereichen Prävention, Kardiologie, Herzchirurgie, Angiologie, Gefäßchirurgie und Diabetologie ist von großem Vorteil, denn immer öfter leiden die Patienten gleichzeitig unter mehreren Erkrankungen oder sind davon bedroht. Deshalb wird im neuen Zentrum auch das Thema Prävention, also die Verhütung von Krankheiten, eine große Rolle spielen, etwa im Kontext von Stoffwechselerkrankungen wie dem Diabetes."

Auch Prof. Dr. Sigrid Nikol, Leitende Ärztin der Abteilung Klinische und Interventionelle Angiologie, stellt die Vorteile des neuen Zentrums heraus: "Zum Beispiel wird ein Patient in der Angiologie ambulant aufgenommen. Wenn sich aber während der Untersuchung herausstellt, dass der Patient auch ein kardiologisches, gefäßchirurgisches oder diabetologisches Problem hat, dann kann er noch am gleichen Tag den Spezialisten aus dem anderen Fachgebiet vorgestellt und entsprechend mitbehandelt werden."

Im Notfall Umstieg während der OP möglich

Zu den Besonderheiten des neuen Herz-, Gefäß- und Diabeteszentrums gehört die aufwändige und innovative medizintechnische Ausstattung. Herzstück sind zwei so genannte Hybrid-Operationssäle, die den Medizinern eine gestufte Eingriffsintensität ermöglichen. So ist im Notfall der Umstieg von einer Herzkathether-Untersuchung auf einen offenen chirurgischen Eingriff möglich, ohne dass der Patient umgelagert oder gar in einen anderen Bereich transportiert werden muss. Die komplette OP-Ausstattung ist verfügbar; eine spezielle Klimatechnik sorgt für die notwendige sterile Arbeitsumgebung. So sind auch Notfälle innerhalb kürzester Zeit beherrschbar. Neben den beiden Hybrid-OPs verfügt das HGDZ der Asklepios Klinik St. Georg über zwei Herzkatheter-Labore, zwei EPU-Labore (zur elektrophysiologischen Untersuchung), ein Angiografie-Labor sowie ein Stereotaxis-Labor (Magnetfeld-gesteuertes Kathethersystem).

Die Bedeutung für das Hanseatische Herzzentrum

Eine weitere Besonderheit in der Ausstattung des HGDZ ist die Etablierung des modernsten Kardio-PACS-Systems. Dieses System, ein für die Kardiologie spezielles digitales Bildarchivierungs- und Kommunikationssystem, ermöglicht die optimale Vernetzung zwischen den Herzkatheter-Laboren der Asklepios Kliniken in Hamburg und den Spezialeinrichtungen und den Herz-OPs in St. Georg. Zukünftig sollen auch Kooperationspartner an das Kardio-PACS angebunden werden. Dank der schnellen Vernetzung und dem guten Austausch zwischen den Spezialisten erhalten die Patienten jederzeit die optimale Therapie. So kann der Kardiologe bei Bedarf noch während der Katheteruntersuchung mit dem Herzchirurgen die weitere Vorgehensweise zur Behandlung des Patienten besprechen.

Die Leitung des HGDZ

Die Fachabteilungen des Herz-, Herz-, Gefäß- und Diabeteszentrums in der Asklepios Klinik
St. Georg werden geleitet von:

- Prof. Dr. Sigrid Nikol - Klinische und Interventionelle Angiologie
- Prof. Dr. med. Karl-Heinz Kuck - Kardiologie
- Prof. Dr. Michael Schmoeckel - Herzchirurgie
- Priv.-Doz. Dr. Matthias Kapischke - Gefäßchirurgie
- Prof. Dr. Dirk Müller-Wieland - Diabetologie / Stoffwechselerkrankungen

Asklepios Kliniken GmbH

Asklepios ist eine der führenden und innovativsten internationalen Klinikketten. Der Konzern trägt Verantwortung für über 100 Einrichtungen, knapp 40 Tageskliniken, rund 22.000 Betten und 36.000 Mitarbeiter in Deutschland, Europa und den USA. Jährlich vertrauen uns über eine Million Patienten ihre Gesundheit an. Das Familien-Unternehmen befindet sich in der Hand eines Alleingesellschafters, der jeder Einrichtung aufgegeben hat, sich gemeinnützig in der Präventionsarbeit insbesondere an Schulen aber auch für Erwachsene zu engagieren. Mit diesen Kennzahlen und einer Umsatzverantwortung von rund 2,3 Milliarden Euro in der Gesamtgruppe ist Asklepios die größte private Klinikkette in der Bundesrepublik und in Europa. Jedes 40. Baby in Deutschland kommt in einer der Asklepios Kliniken zwischen Sylt und Lindau zur Welt. Asklepios führt das Deutsche Kinderherzzentrum in St. Augustin, verantwortet aber auch knapp ein Drittel aller Psychiatrien in Deutschland sowie viele Einrichtungen des Maßregelvollzugs. In Hamburg, wo Asklepios insgesamt sechs Geburtshilfen betreibt, darunter die beiden größten Norddeutschlands, erblicken zwei von vier Neugeborenen das Licht der Welt bei Asklepios. Die Asklepios Kliniken Hamburg GmbH zählt mit rund 11.000 Mitarbeitern zu den drei größten privaten Arbeitgebern in der Hansestadt, der bedeutendsten Klinikstadt Deutschlands. Die Asklepios Kliniken behandeln in Hamburg jeden zweiten Krankenhauspatienten - doppelt soviel, wie das Universitätsklinikum der Hansestadt. Weit mehr als die Hälfte aller Herz- und Schlaganfallpatienten in Hamburg werden in einer Asklepios Einrichtung versorgt. Asklepios Kliniken in und um Hamburg: Altona, Barmbek, CardioClinic, Harburg, Klinikum Nord (Ochsenzoll/Heidberg), St. Georg, Wandsbek, Westklinikum Rissen, Bad Oldesloe, Bad Schwartau, Sylt.

Innovation: Gemeinsam mit den Partnern Intel und Microsoft hat Asklepios 2006 das "Asklepios Future Hospital Programm" begründet. Im Rahmen dieses Programms entwickeln inzwischen zahlreiche weltweit führende Partner (darunter Bosch, Fujitsu Siemens, HP, Lufthansa Systems, SAP, T-Systems u.v.m.) zusammen mit Asklepios in den Einrichtungen der Klinik-Kette fortlaufend innovative Lösungen für das gesamte globale Gesundheitssystem. Die Nachhaltigkeit und Systematik der Zusammenarbeit mit so vielen führenden Unternehmen des Gesundheitswesens sichert allen Asklepios Einrichtungen dauerhaft eine Stellung an der Spitze der weltweiten Entwicklung.

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