Montag, 23. Januar 2017


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Die Ausstellung und jetzt - Künstlerinnen aus der DDR ging gestern in Berlin-Kreuzberg zu Ende

Kuratiert von Angelika Richter & Beatrice E. Stammer/ Ko-kuratiert von Bettina Knaup

(lifePR) (Berlin, ) Am Sonntag, den 20. Dezember, ging die Ausstellung und jetzt. Künstlerinnen aus der DDR im Künstlerhaus Bethanien zu Ende. In ihrer kurzen Laufzeit ist die Ausstellung sowohl beim Berliner Publikum als auch bei Presse und Fachleuten auf sehr große Resonanz gestoßen.

Die Ausstellung und jetzt. zeigte Arbeiten von zwölf Künstlerinnen aus der DDR. Neben Werken, die noch unter "sozialistischen Produktionsbedingungen" entstanden sind, wurden in der Ausstellung ebenfalls aktuelle Positionsbestimmungen und künstlerische Entwicklungen präsentiert.

Die Essays des ausstellungsbegleitenden Katalogs erkunden die künstlerische Formensprache und die kulturellen Zusammenhänge, beleuchten die unterschiedlichen Bedeutungen von Feminismus in Ost und West und zeichnen die Rezeptionsgeschichte ostdeutscher Künstlerinnen in DDR und BRD nach. Der Katalog mit zahlreichen Farbabbildungen, Künstlerinnen-Seiten und wissenschaftlich fundierten Texten von Bettina Knaup, Suzana Milevska, Gabriele Mutscher, Angelika Richter, Kathleen Schröter, Beatrice E. Stammer und Christoph Tannert ist im Verlag für Moderne Kunst, Nürnberg erschienen.

Pressezitate zur Ausstellung und jetzt. Künstlerinnen aus der DDR

"Der Titel der großartigen, sehr konzentrierten Schau ist klug gewählt. Denn diese Frauen waren ja nicht nur damals Künstlerinnen, sie sind es bis heute, und zwar teilweise außerordentlich erfolgreich [...] ungebrochen cool und selbstbewusst diese Künstlerinnen."
Anja Maier, die tageszeitung

"Aus dieser Sicht [entdeckt] man die wirklich relevante Frage wieder. Die nach dem Verhältnis von Wirkung und Vergeblichkeit, nach Machenmüssen und Verweigerung. Also nach der Freiheit, die Kunst dem Individuum erlaubt. Manche Fragen müssen später, nach dieser Ausstellung, beantwortet werden. Ein Forschungsfeld ist damit aber sichtbar geworden."
Orsolya Abraham, Artnet

Teilnehmende Künstlerinnen: Tina Bara, Annemirl Bauer, Else Gabriel, Angela Hampel, Verena Kyselka, Christine Schlegel, Cornelia Schleime, Gundula Schulze Eldowy, Gabriele Stötzer, Erika Stürmer-Alex, Ramona Welsh, Karla Woisnitza.

Mit freundlicher Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds.

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