Sonntag, 11. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 132965

Operatives Geschäft zieht im 3. Quartal deutlich an

(lifePR) (München, ) .
- EBITDA im 3. Quartal mit 9,9 Mio. € deutlich positiv
- Finanzverbindlichkeiten im Berichtsquartal um 55 Mio. € auf 94,5 Mio. € gesenkt
- Erneute Wertberichtigungen aus Portfolio-Bereinigungen belasten Ergebnis
- Zuversicht für das 4. Quartal

Die Fokussierung des Beteiligungsportfolios und das strikte Kostenmanagement haben sich im 3. Quartal positiv auf das Ergebnis der ARQUES Industries AG (ISIN DE0005156004) ausgewirkt. So ist es gelungen, im Berichtsquartal ein EBITDA von 9,9 Mio. € zu erzielen, was sehr deutlich über den Werten der Vorquartale im Jahr 2009 und auch des vergleichbaren Vorjahreszeitraums lag, die alle negative Werte auswiesen. Die Ergebniskennziffern unterhalb des EBITDA wurden wie schon die Vorperioden durch erneute Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen belastet. Nach Steuern ergibt sich daher im Berichtsquartal ein Minus von 9,5 Mio. € (3. Quartal 2008: -78,4 Mio. €). ARQUES ist es gelungen, im 3. Quartal die Finanzverbindlichkeiten um 55 Mio. € auf 94,5 Mio. € zu reduzieren. Ausschlaggebend hierfür war vor allem die Veräußerung der Beteiligung an Actebis. Seit Jahresende 2008 wurden die Finanzschulden somit um 55% reduziert. Auch für das 4. Quartal ist das Unternehmen zuversichtlich, die Verschuldung weiter abzubauen. Angesichts einer auch für das Jahresschlussquartal zu erwartenden positiven operativen Entwicklung bei den Beteiligungen soll auch in den Monaten Oktober bis Dezember ein positives EBITDA ausgewiesen werden. Besonders erfreulich entwickelt sich dabei die Beteiligung Gigaset, die vom Erfolg neuer Produkte und der Expansion in neue wachstumsstarke Märkte wie zum Beispiel Südamerika profitiert. Positiv wirkt sich auch die Tatsache aus, dass es ARQUES gelungen ist, wie avisiert die Fixkosten der Holding um mehr als 50% zu reduzieren. Für das Geschäftsjahr 2010 strebt ARQUES daher unverändert an, auch auf Gesamtjahressicht ein zumindest ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen. Voraussetzung hierfür ist eine Fortsetzung der konjunkturellen Erholung weltweit.

"Im 3. Quartal ist es uns gelungen, den Abwärtstrend zu stoppen und das Quartal mit einem nennenswerten operativen Gewinn abzuschließen. Hierbei hat uns zum einen das generell verbesserte konjunkturelle Umfeld geholfen. Viel wichtiger war jedoch, dass die Anstrengungen, das Risikoprofil des Beteiligungsportfolios und die Kostenstrukturen zu optimieren, Früchte trugen. Dies zeigt sich auch im drastischen Abbau unserer Finanzverbindlichkeiten", kommentierte der Vorstandsvorsitzende der ARQUES Industries AG Hans-Gisbert Ulmke die Zahlen des 3. Quartals.

Neunmonatszahlen von massiven Einmaleffekten geprägt

Die kumulierten Zahlen der ersten drei Quartale waren ergebnisseitig von der konsequenten Bereinigung des Unternehmensportfolios geprägt. So wurden seit Jahresanfang zehn Beteiligungen mit einem Umsatzvolumen von 4,7 Mrd. € veräußert. Diese und die bilanzielle Aufarbeitung der fortgeführten Beteiligungen erforderten Abschreibungen und Wertminderungen in Höhe von 118,6 Mio. €, davon 19,9 Mio. € im 3. Quartal. Hierdurch ergab sich eine massive Verschlechterung des Neunmonats- EBITDA von -6,1 Mio. € auf einen Nettoverlust von insgesamt 125,1 Mio. €. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum war ein Verlust nach Steuern von 114,7 Mio. € angefallen.

Bilanzstruktur deutlich verbessert

Die fortgeführte Konsolidierung des Beteiligungsportfolios wirkte sich nachhaltig auf die Bilanzsumme aus, die zum 30. September 2009 gegenüber dem Jahresende 2008 um insgesamt 876,6 Mio. € auf 842,4 Mio. € schrumpfte. Die Finanzverbindlichkeiten wurden seit dem 31. Dezember 2008 von 212,0 Mio. € auf 94,5 Mio. € zurückgeführt. Im 3. Quartal belief sich der Rückgang auf 55 Mio. €, von denen über 30 Mio. € auf die Veräußerung von Actebis zurückzuführen sind. Auch die Eigenkapitalquote profitierte im 3. Quartal von dieser Entwicklung und konnte von 11,1% zum 30. Juni 2009 auf 17,4% verbessert werden. Unbefriedigend ist weiterhin die Entwicklung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der nach dem 3. Quartal bei -71,0 Mio. € lag.

Zuversicht für das 4. Quartal, Erreichen der Gewinnschwelle bleibt Ziel für 2010

Für das Jahresschlussquartal hält der ARQUES Vorstand - angesichts bereits fortgeschrittener Verhandlungen - die Veräußerung mindestens einer weiteren Beteiligung, aber auch den Erwerb eines Unternehmens für möglich. Beim operativen Ergebnis (EBITDA) wird erneut ein positiver Wert angestrebt. Diese Zuversicht wird insbesondere durch die gute Nachfrage aus dem Vorweihnachtsgeschäft bei Gigaset gestützt. Auch auf der Verschuldungsseite dürfte es zu weiteren Verbesserungen kommen. So konnte die erst im Februar 2009 für einen symbolischen Preis erworbene British School of Motoring (BSM) für einen Nettoerlös von 11 Mio. € veräußert werden, der ARQUES im 4. Quartal 2009 und im 1. Quartal 2010 zufließen wird. Nennenswerte Risiken bestehen dagegen unverändert auf Grund der restriktiven Haltung der Banken, Kreditversicherer und Factoring-Unternehmen und der in vielen Branchen weiter bestehenden Unsicherheit bezüglich der Nachhaltigkeit der avisierten konjunkturellen Erholung. Dies gilt insbesondere für den für ARQUES wichtigen Automobilsektor. Sollte sich der aktuell zu verzeichnende Aufwärtstrend jedoch mit der von vielen Experten erwarteten Dynamik entwickeln, bleibt es erklärtes Ziel, im kommenden Geschäftsjahr die Gewinnschwelle zu erreichen. Nach Abschluss der Konsolidierung des Portfolios wird ARQUES im Jahr 2010 vermehrt auf Wachstum setzen. Dazu sollen sowohl die positive Entwicklung der einzelnen Beteiligungen des Bestands-Portfolios beitragen als auch neue, noch zu akquirierende Unternehmen.

Den kompletten Quartalsbericht und weitere Informationen zur ARQUES Industries AG finden Sie auf den Internetseiten www.arques.de

Gigaset AG

Die ARQUES Industries AG, München, (www.arques.de) ist Partner von Großkonzernen bei Konzernabspaltungen und ein Turnaround-Spezialist, der sich auf den Erwerb und die aktive Restrukturierung von Unternehmen in Umbruchsituationen konzentriert, um sie mit einem eigenen Team und aus eigener Kraft zu wettbewerbsfähigen und ertragsstarken Unternehmen zu entwickeln. ARQUES revitalisiert das Wertschöpfungspotenzial seiner Beteiligungsunternehmen zum Nutzen aller ihrer Stakeholder unter Wahrnehmung der damit verbundenen sozialen Verantwortung. Die Aktien der ARQUES Industries AG werden im Geregelten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Symbol "AQU" (ISIN: DE0005156004) gehandelt und notieren im SDAX.

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