Dienstag, 06. Dezember 2016


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Ausgezeichnetes anwr-Mitglied: anika Schuhe erhält norddeutschen Einzelhandelspreis

(lifePR) (Mainhausen, ) Am 18.09.2008 hat das anwr-Mitgliedsunternehmen anika Schuhe aus Neu-Strelitz in Lübeck den Preis des norddeutschen Einzelhandelsverbandes in der Kategorie 'Unternehmerischer Mut' erhalten. In seiner Laudatio würdigte der Lübecker Oberbürgermeister Bernd Saxe Jörg Ullbrich, den Gründer und Inhaber des erfolgreichen Schuhfilialisten aus Meckenburg-Vorpommern. In einer der strukturschwächsten Regionen Deutschlands ist es Jörg Ullbrich mit seinem Team gelungen, mit hohem Einsatz und dem Mut zum Risiko eine beispiellose unternehmerische Leistung zu erbringen.

Zusammen mit dem Hamburger Einzelhandelsunternehmen für Bürobedarf Hermann Jürgensen und der Lübecker Traditionsmarke Niederegger ist das anwr-Mitglied anika Schuhe am 18.09.2008 vom norddeutschen Einzelhandelsverband mit dem Einzelhandelspreis ausgezeichnet worden. anika Schuhe erhielt den Preis in der Kategorie 'Unternehmerischer Mut'. Weitere Kategorien bildeten die Themenkomplexe Service und Marketing.

In seiner Laudatio stellte der Lübecker Oberbürgermeister Bernd Saxe die Entwicklung des Neustrelitzer Unternehmens in den Mittelpunkt, die aus seiner Sicht Grundlage für die aktuelle Ehrung ist:

"Der Einzelhandelspreis 2008 des Einzelhandelsverbandes Nord e. V. für außergewöhnlichen unternehmerischen Mut geht an die anika Schuhhandels GmbH und Co. Kg aus Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern.

Das inhabergeführte Unternehmen hat nach Auffassung der Jury mit seiner nahezu einzigartigen Entwicklung im hart umkämpften Schuheinzelhandel in einer wirtschaftlich strukturschwachen Region eine außergewöhnlich hohe Einsatz - und Risikobereitschaft bewiesen.

Die Erfolgsgeschichte von anika Schuhhandel begann wie so viele Geschichten im Einzelhandel: 1991 eröffnete Jörg Ullbrich ein kleines Geschäft in Neustrelitz. Als Lager diente damals noch eine alte Scheune, das Büro war das Wohnzimmer. Mit Unterstützung der Eltern, Helga und Bernd Ullbrich, startete der Inhaber dann aber einen Expansionskurs, der seinesgleichen sucht.

Heute betreibt das Familienunternehmen - in dem Sohn Jan für die Logistik verantwortlich ist und Ehefrau Anja die Buchhaltung führt - 24 Filialen in 19 Städten mit 96 Beschäftigten sowie 4 Auszubildenden. 2009 wird ein Jahresumsatz von ca. 10 Millionen Euro erreicht werden.

Als Erfolgsrezept erwies sich nicht nur die Firmenphilosophie "Bezahlbare Schuhe für jung und alt" mit der das Unternehmen allen Prognosen vom Verschwinden des mittleren Preissegmentes trotzt. Vor allem durch solide Planungen und Standortanalysen und die Unterstützung durch die Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern konnte dieses gesunde Wachstum des Unternehmens erreicht werden. Die Firma ist außerdem Hauptsponsor eines Sportvereins mit 400 Mitgliedern und unterstützt soziale Einrichtungen in der Region.

Nach der Devise "Ich höre erst auf zu expandieren wenn ich meine Mitarbeiter nicht mehr persönlich mit Namen ansprechen kann" soll sich die Anzahl der Filialen in fünf Jahren auf 40 erhöhen. Auch ein Neubau des Firmensitzes steht bevor."

Dabei betonte der Oberbürgermeister in seiner Laudatio auch die besondere Rolle der Ariston-Nord-West-Ring eG:

"Dass erfolgreicher Einzelhandel nichts mit "einzeln handeln" zu tun hat, dafür ist anika Schuhe das beste Beispiel: Seit 1999 ist das Unternehmen aktives Mitglied der Ariston-Nord-West-Ring Einkaufsgenossenschaft und 2002 schloss es sich der BestPartner-Konzeption an."

Gründer und Inhaber von anika Schuhe Jörg Ullbrich erinnert sich gerne an die Gründerzeit direkt nach der Wende. Mit Unterstützung seiner Frau und seiner Eltern, die ebenfalls der feierlichen Preisverleihung in den Lübecker Media Docks beiwohnten, hat er damals in einer alten Scheune begonnen. Von der Couch aus wurde verkauft, das Wohnzimmer wurde zum Büro umfunktioniert.

"Das waren heiße Zeiten damals. Die Ware haben wir uns aus Holland besorgt. Mein Vater hat die Ware in die Geschäfte gebracht. Der Ansturm war damals so groß, dass wir die Leute schubweise in die Läden lassen mussten, und abends waren wir schon wieder ausverkauft. Wir haben erst Schuhe verkauft, und dann irgendwann später kamen die Kosten dazu."

Heute ist das Unternehmen, benannt nach der Tochter eines guten Familienfreundes, an 24 Standorten in 19 Städten präsent, davon 3 in Brandenburg, 2 in Sachsen, die übrigen in Mecklenburg-Vorpommern bei einer Nord-Süd-Distanz von insgesamt 500 km. Dabei ist es überwiegend regionaler Nahversorger, teilweise mit Shop-in-Shop-Flächen, und führt auch einige Mono-Marken-Shops.

Nach seinem Erfolgsrezept gefragt, gibt Jörg Ullbrich bescheiden Antwort:

"Wir stellen permanent alles in Frage, was wir tun. Wir sind ständig auf der Suche nach dem Besseren, arbeiten so extrem effizient und haben vor allem auch permanent unsere Zahlen im Blick. So sind wir zum Beispiel in Pilotprojekte der DATEV mit integriert. Wir schaffen es, zugleich bodenständig und innovativ zu sein."

Insider wissen darüber hinaus, dass auch die hohe soziale Kompetenz der Unternehmerfamilie und der enorm motivierende Umgang mit den Mitarbeitern einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren ist.

Vor diesem Hintergrund ist auch Roland Schwerdtfeger, Vorstandsvorsitzender der Ariston-Nord-West-Ring eG, stolz, solch profilierte Mitglieder in den eigenen Reihen zu wissen:

"Was wir bei anika Schuhe sehen, ist eine herausragende unternehmerische Entwicklung, die wohl nur die Wendezeit zu Beginn der 90er Jahre so in dieser Form schreiben kann. Wir gratulieren Jörg Ullbrich und seinem Team zu dieser Auszeichnung und sind stolz, ein solch erfolgreiches Unternehmen in den Reihen der anwr-Gruppe zu wissen. Sicher hat die unternehmerische Leistung von anika Schuhe Vorbildcharakter, an dem sich viele Schuhfachhändler orientieren können."

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