Dienstag, 06. Dezember 2016


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Landesmedienanstalten schlagen vor: Ende Analog-TV via Sat im Frühjahr 2012

(lifePR) (Stuttgart, ) Die Landesmedienanstalten schlagen vor, die analoge Verbreitung über Satellit spätestens am 30. April 2012 zu beenden. Das ist das Ergebnis von Gesprächen, die der Digitalbeauftragte der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK), Dr. Hans Hege, mit den TV-Veranstaltern und anderen Marktteilnehmern geführt hat.

Nach dem Digitalisierungsbericht 2009 der Landesmedienanstalten empfangen schon mehr als 70 % der Satellitenhaushalte ihre Programme digital. Da das derzeitige digitale Fernsehangebot in Standard Qualität (SD) auch in Zukunft unverschlüsselt empfangen werden kann und die Programmvielfalt im Digitalen größer ist, wird der Digitalisierungsgrad in den kommenden Jahren weiter steigen.

"Ein konkretes Abschaltdatum, ab dem es keine analogen Programmangebote über Satellit mehr gibt, schafft Klarheit für alle Beteiligten", so Thomas Langheinrich, Vorsitzender der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK), "Zuschauer und Geräteindustrie können sich damit rechtzeitig auf die Umstellung vorbereiten."

Aufgabe ist es jetzt, ein Kommunikationskonzept zu entwickeln, das von allen Veranstaltern mit getragen wird. Vorbild kann dabei die erfolgreiche Praxis bei der Umstellung des terrestrischen Fernsehens auf DVB-T sein.

Da die analoge Satellitenübertragung auch noch zur Heranführung vieler Programme an Kabelanlagen genutzt wird, muss auch den Belangen der Kabelnetzbetreiber Rechnung getragen werden. Ein zentrales Anliegen der Plattformregulierung wird es sein, Nachteile für kleinere Programmveranstalter im Rahmen des Umstellungsprozesses zu vermeiden.

"Von der vollständigen Digitalisierung der Satellitenübertragung erhoffen wir uns auch einen Durchbruch bei der Nutzung der digitalen Kabelübertragung", erklärte der ZAK-Digitalbeauftragte, Dr. Hans Hege. "Mit steigenden digitalen Reichweiten erhöhen sich auch die Chancen für die Finanzierung neuer Angebote."

Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM)

Die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) setzt sich aus den gesetzlichen Vertretern (Direktoren, Präsidenten) der 14 Landesmedienanstalten zusammen. Der Direktor der geschäftsführenden Anstalt hat auch den Vorsitz der ZAK. Seit dem 1. September 2008 ist der DLM-Vorsitzende Thomas Langheinrich - Präsident der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) - auch Vorsitzender der ZAK. Die Kommission für Zulassung und Aufsicht ist abschließend zuständig für die Zulassung bundesdeutscher Rundfunkveranstalter. Darüber hinaus werden Fragen der Zulassung und Kontrolle bundesweiter Veranstalter, Plattformregulierung sowie die Entwicklung des Digitalen Rundfunks bearbeitet. Die Aufgaben im Einzelnen hat der Gesetzgeber in § 36 Abs. 2 RStV vorgeschrieben.

Die ZAK nutzt zur Erfüllung ihrer Aufgaben die Dienste zweier Beauftragter: Der Beauftragte für Programm und Werbung ist der Direktor der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), Prof. Dr. Norbert Schneider und der Beauftragte für Plattformregulierung und Digitalen Zugang der Direktor der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), Dr. Hans Hege.

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