Freitag, 30. September 2016


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Ausstrahlung des Films: "Pryvít Kiew" - auf den Spuren der NS-Zwangsarbeit

(lifePR) (München, ) Ende 2013 reisten sieben Münchner Jugendliche mit einer Gruppe junger Ukrainer auf den Spuren der NS-Zwangsarbeit. In einem gemeinsamen Projekt des ASB, der Stadt München und des Medienzentrum München (MZM) besuchten sie Kiew und befragten dort ehemalige Zwangsarbeiter, die in der NS-Zeit in Bayern eingesetzt wurden.

Nach ihrer Rückkehr produzierten die Jugendlichen mit ihren Aufnahmen eine mitreißende Dokumentation, die das Leben der ehemaligen Zwangsarbeiter während der NS-Zeit und in der Gegenwart beschreibt.

Im Mai 2014 wurde die Filmdokumentation im Münchner Gasteig erstmals öffentlich präsentiert. Zahlreiche interessierte Besucher verfolgten gebannt die Aufnahmen der Jugendlichen.

Die beeindruckende Filmdokumentation "Pryvít Kiew" ist nun am 27. April 2015 um 16:00 Uhr bei afkTV auf der Frequenz von "München TV" zu sehen. (Wiederholung am 30. April um 16:00 Uhr).

Am gleichen Tag werden 13 Angehörige einiger ehemaliger ukrainischer Zwangsarbeiter zum Gegenbesuch nach München kommen. Dabei haben sie die Möglichkeit, die Orte ihrer leidvollen Erfahrung zu besuchen. Auf dem Programm steht beispielsweise eine Führung durch das ehemalige Zwangsarbeiterlager in München-Aubing und eine Fahrt zum Konzentrationslager in Dachau. Außerdem werden die Besucher in Nürnberg den Ort der spektakulären Nürnberger Prozesse und das Zwangsarbeiter-Mahnmal am Plärrer aufsuchen.

Die ukrainischen Besucher haben aber auch die Möglichkeit, die bayerische Kultur kennenzulernen. So werden sie in einer Stadtrundfahrt durch München die interessantesten Orte der bayerischen Hauptstadt erleben und bei einer Schiff-Rundfahrt über den Königssee die sehenswerte Natur kennenlernen.

Auch von diesem Besuch werden die Jugendlichen der ASJ und des MZM eine Filmdokumentation erstellen. Die jungen Teilnehmer werden sich in dem ergänzenden Film erneut mit dem Thema Zwangsarbeit in München auseinandersetzen.

Über Arbeiter-Samariter-Bund

Der Arbeiter-Samariter-Bund RV München / Oberbayern e.V. existiert seit 1921 und ist im Rettungsdienst, in der Ersten-Hilfe-Ausbildung und in der Altenhilfe gemeinnützig tätig. Rund 270 haupt- und nebenamtliche Mitarbeitende und über 250 Ehrenamtliche setzen sich für den ASB München und die Rettungsdienst GmbH ein, indem sie retten, pflegen, beraten und unterstützen. Der ASB München ist ein Verband der freien Wohlfahrtspflege - unabhängig, parteipolitisch neutral und konfessionell ungebunden. Seine Geschichte ist eng mit der deutschen Arbeiterbewegung verknüpft. Der ASB München mit Hauptsitz in Sendling setzt sich aktiv für Münchner Bürgerinnen und Bürger ein und verlässt dabei immer wieder ausgetretene Pfade.

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