Mittwoch, 07. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 159126

Zielportfolio des Aquila® WaldINVEST III erhält FSC-Zertifizierung

Teilfläche in Castanhal / Pará wird wirtschaftliche, soziale und ökologische Effizienz beglaubigt

(lifePR) (Hamburg, ) Im November 2009 gestartet, verbindet der Aquila® WaldINVEST III zwei Welten: eine nachhaltige rentable und gleichzeitig ökologisch sinnvolle Bewirtschaftung von Forstflächen. Beides bietet eine Beteiligung am Amata-Projekt, das eine Fläche von bis zu 1 Mio. Hektar brasilianischen Regenwaldes umfasst. Darüber hinaus plant Amata die Wiederaufforstung von bis zu 40.000 Hektar Brachland.

Bereits fünf Monate nach dem Startschuss des Verfahrens erfährt die erste Teilfläche plangemäß eine international anerkannte, unabhängige Zertifizierung gemäß der Kriterien des Forest Stewardship Councils (FSC). Damit erfüllt die Wiederaufforstungsfläche um Castanhal, Pará, alle zehn Bewertungskriterien* der Zertifizierungsorganisation unter den Gesichtspunkten wirtschaftlicher, sozialer und naturräumlicher Wirkkraft.

"Die FSC-Zertifizierung dieser Teilfläche bescheinigt eine konsequente Umsetzung der Fondsstrategie vor Ort", freut sich Carsten Herzog, Manager Fund Structuring & Project Management bei Aquila Capital. "Die Kritierien des FSC beruhen auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, ihre Erfüllung ist für uns ein wichtiger Indikator für den Fortschritt des Projektes", so Herzog weiter. Für weitere Waldstücke in Paragominas und Jamari befindet sich der Zertifizierungsprozess gerade in der Vorbereitung. Mit dem Abschluss wird im ersten Halbjahr 2011 gerechnet.

Messbare Standards, regelmäßige Kontrollen sowie hohe Transparenz im Rahmen eines demokratischen Entscheidungsgremiums sprechen für eine Beglaubigung durch den FSC. So wird die Einhaltung aller FSC-Kritierien grundsätzlich durch vom FSC unabhängige Dritte überprüft. Zertifiziert werden Forstflächen auf Basis eines regelmäßigen Revisionsverfahrens, das die erneute Überprüfung der Standards nach fünf Jahren vorsieht. So sichert der FSC die nachhaltige und bewusste Nutzung der natürlichen Ressource Holz.

Über Aquila Capital:

Als unabhängiges Investmentunternehmen setzt Aquila Capital seit 2001 globale Trends in innovative Anlagelösungen um. Bisher wurden im Rahmen des Emissionhauses Aquila Capital Structured Assets geschlossene Fonds in den Anlageklassen Klimaschutz, Wald, Agrar und Solar mit einem Gesamtkapital von 190 Mio. Euro realisiert. Im Vordergrund stehen jeweils deutsche und internationale Konzepte für eine nachhaltige sowie umweltschonende Kapitalmehrung.

Über FSC:

Der Forest Stewardship Council (FSC) wurde 1993 gegründet und ist eine internationale gemeinnützige Organisation. Ziel ist es, die Forderungen an "nachhaltige Entwicklung" für Wälder umzusetzen. Besondere Bedeutung hat die gleichwertige Berücksichtigung von sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten bei der Nutzung von Naturgütern. FSC-Richtlinen werden von führenden Umweltorganisationen (z.B. WWF, Greenpeace, Robin Wood, u.a.), Sozialverbänden (IG BAU, IG Metall, u.a.), sowie zahlreichen Unternehmen unterstützt.

*Bewertungskriterien des FSC:

Prinzip 1: Einhaltung der Gesetze und FSC Prinzipien
Die Waldbewirtschaftung soll alle relevanten Gesetze des Landes sowie internationale Verträge und Abkommen, welche das Land unterzeichnet hat, respektieren und die Prinzipien und Kriterien des FSC erfüllen.

Prinzip 2: Besitzansprüche, Landnutzungsrechte und Verantwortlichkeiten
Langfristige Besitzansprüche und Nutzungsrechte an Land- und Forstressourcen sollen klar definiert, dokumentiert und rechtlich verankert sein.

Prinzip 3: Rechte indigener Völker
Die gesetzlichen und gewohnheitsmäßigen Rechte der indigenen Gruppen hinsichtlich Besitz, Nutzung und Bewirtschaftung von Land, Territorien und Ressourcen sind anzuerkennen und zu respektieren.

Prinzip 4: Beziehungen zur lokalen Bevölkerung und Arbeitnehmerrechte
Die Waldbewirtschaftung soll das soziale und ökonomische Wohlergehen der im Wald Beschäftigten und der lokalen Bevölkerung langfristig erhalten oder vergrößern.

Prinzip 5: Nutzen aus dem Walde
Die Waldbewirtschaftung fördert die effiziente Nutzung der vielfältigen Produkte und Leistungen des Waldes, so dass sie langfristig wirtschaftlich tragbar wird und eine breite Palette von ökologischen und sozialen Vorteilen gewährleisten kann.

Prinzip 6: Auswirkungen auf die Umwelt
Die Waldbewirtschaftung soll die biologische Vielfalt und die damit verbundenen Werte, die Wasserressourcen, die Böden sowie einzigartige und empfindliche Ökosysteme und Landschaften erhalten und dadurch die ökologischen Funktionen und die Unversehrtheit des Waldes gewährleisten.

Prinzip 7: Bewirtschaftungsplan
Ein für die Betriebsgröße und die Bewirtschaftungsintensität des Forstbetriebes angemessenes Planungswerk ist zu erstellen, anzuwenden und zu aktualisieren. Es beschreibt deutlich die langfristigen Bewirtschaftungsziele und die Mittel zu deren Verwirklichung.

Prinzip 8: Kontrolle und Bewertung
Eine der Betriebsstruktur angemessene Dokumentation und Bewertung soll den Waldzustand, die Erträge der geernteten Waldprodukte, die Handels- und Verwertungskette, die Bewirtschaftungsmaßnahmen sowie deren soziale und ökologische Auswirkungen feststellen.

Prinzip 9: Erhaltung von Wäldern mit hohem Schutzwert
Bewirtschaftungsmaßnahmen in Wäldern mit hohem Schutzwert sollen deren Merkmale erhalten oder vermehren. Diese Wälder betreffende Entscheidungen sollen immer im Sinne einer vorbeugenden Herangehensweise erwogen werden.

Prinzip 10: Plantagen
Plantagen sind in Übereinstimmung mit den Prinzipien und Kriterien 1-9 und dem Prinzip 10 und seinen Kriterien zu bewirtschaften. Wenn Plantagen auch eine Reihe sozialer und ökonomischer Vorteile liefern und dazu beitragen können, den globalen Bedarf an Forstprodukten zu befriedigen, sollen sie doch die Bewirtschaftung von Naturwäldern ergänzen, den Druck auf diese reduzieren und ihre Wiederherstellung und Erhaltung fördern.

Weitere Informationen finden Sie online unter:

www.aquila-capital.de www.fsc-deutschland.de www.amatabrasil.com.br

Aquila Capital Concepts GmbH

LACUNA - 1996 in Regensburg gegründet - ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Deutschland (Regensburg) und der Schweiz (Zürich). Dem Namen Lacuna (lat. Lücke, Nische) verpflichtet, entwickelt, vermarktet und vertreibt Lacuna neuartige Investmentfonds- und Beteiligungskonzepte. Bei der Umsetzung dieser Konzepte arbeitet die Regensburger Investmentgesellschaft mit externen Spezialisten - Fondsberatern, Betreibern und Initiatoren - zusammen, die ihre Fachkompetenz bereits langjährig und erfolgreich unter Beweis gestellt haben. Das Fundament bei der Beurteilung und Auswahl dieser Partner bildet ein eigenes, unabhängiges Research. Als eigenständige Gesellschaft kann Lacuna so die optimalen Partner für ihre Investoren auswählen. Neben dem Engagement in Nischenmärkten sieht Lacuna in den Sektoren Gesundheit und Umwelt ihre Kernbranchen.

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