Samstag, 03. Dezember 2016


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Mittelstand setzt auf Personalentwicklung und Arbeitgeberattraktivität

Aktuelle Hewitt-Studie: HR-Trends und Themen im Mittelstand

(lifePR) (Wiesbaden, ) Die Personalentwicklung wird in den kommenden drei Jahren in vielen mittelständischen Unternehmen die Personalarbeit dominieren: Laut einer aktuellen Umfrage der Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates ist das bei 62 Prozent des befragten Mittelstands das Zukunftsthema Nummer eins. 52 Prozent sind der Meinung, dass die Arbeitgeberattraktivität einen hohen Stellenwert einnehmen wird und jeweils 48 Prozent geben an, dass die Themen Führungskräfteentwicklung, Talent Management und Mitarbeiterbindung an Bedeutung gewinnen. "Der hohe Stellenwert der Personalentwicklung und speziell des Managements der Talente zeigt, das mittelständische Unternehmen Wert darauf legen, ihre Personalarbeit langfristig anzulegen und ihren Mitarbeitern gegenüber loyal zu sein. Der Mittelstand ist bemüht, durch professionelle Mitarbeiterentwicklung langfristig die Effizienz zu erhöhen, anstatt die Kapazitäten und Mitarbeiterzahlen kurzfristig zu reduzieren", sagt Nils Muthmann, Senior Consultant im Bereich HR Excellence und Mittelstandsexperte bei Hewitt Associates.

Für die Studie "HR-Trends und Themen im Mittelstand" hat Hewitt Associates 25 deutsche mittelständische Unternehmen unterschiedlicher Branchen befragt. Knapp die Hälfte der Studienteilnehmer hat weniger als 2.000 Mitarbeiter in Deutschland. 44 Prozent der Unternehmen sind im produzierenden Sektor tätig.

Kosten- und Effizienzdruck ist hoch

Mehr als 70 Prozent der Befragten wollen vor dem Hintergrund der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Situation in den kommenden drei Jahren ihre Produktivität und Effizienz erheblich steigern, gleichzeitig aber ihre Mitarbeiter halten. Lediglich 14 Prozent der Mittelständler gehen davon aus, dass das Thema Personalfreisetzung in den kommenden drei Jahren eine große Rolle für sie spielen wird. 56 Prozent der Befragten werden mit Kurzarbeit und 44 Prozent mit der Flexibilisierung der Arbeitszeit auf die Krise reagieren. 67 Prozent des befragten Mittelstands nutzen für ihre Personalarbeit ein Modell, das zwischen zentralen Spezial-/Stabsfunktionen und generalistischen Funktionen/Referenten unterscheidet. Viele Konzerne hingegen haben bereits Shared Services Center eingeführt, um die Effizienz der Leistungserbringung zu steigern. "Die Einführung von klassischen Shared Services Centern ist für mittelständisch geprägte Unternehmen nur selten rentabel, da die Bündelung derartiger Aufgaben in der Regel eine kritische Größe erfordert, um das erhoffte Effizienzpotential zu realisieren. Wenn es dem Mittelstand jedoch gelingt, innovative, mittelstandsspezifische Lösungen zu entwickeln, könnten die Effizienzpotentiale realisiert werden", sagt Nils Muthmann.

Employer Branding ist im Mittelstand wichtig

In mehr als der Hälfte der befragten Unternehmen wird das Thema Arbeitgeberattraktivität und Employer Branding verstärkt in den Vordergrund rücken. 79 Prozent der Unternehmen sind der Meinung, dass ihr geringer Bekanntheitsgrad der größte Wettbewerbsnachteil ist, um Toptalente für das Unternehmen zu gewinnen und zu halten. 74 Prozent kämpfen mit einem Standortnachteil und 68 Prozent glauben, dass ihre Produkte oder Dienstleitungen nicht so attraktiv sind wie die der großen und namhaften Konzerne. Auf der anderen Seite punktet der Mittelstand den Studienergebnissen zufolge mit attraktiven Arbeitgebermerkmalen: 84 Prozent der Unternehmen sprechen von einem guten Arbeitsklima, 74 Prozent bieten ihren Mitarbeitern herausfordernde und verantwortungsvolle Aufgaben, gute Entwicklungsmöglichkeiten, ein hohes Maß an Handlungsspielräumen sowie gute Vergütungs- und Sozialleistungen. "Die Ergebnisse zeigen, dass der Mittelstand mit Konzernen in einem harten Wettbewerb um die besten Talente steht, aber die Herausforderung aktiv annimmt und sich zunehmend als attraktiver Arbeitgeber am Markt positioniert. Mit Nachdruck raten wir jedoch dem Mittelstand, bezüglich ihres Employer Brands nicht die großen Marken zu kopieren. Eigenständige, innovative Lösungen ermöglichen eine deutliche Differenzierung vom Wettbewerb", sagt Muthmann.

Aon Holding Deutschland GmbH

Mit mehr als 60 Jahren Erfahrung ist Hewitt Associates (Börsenkürzel: HEW) der weltweit führende Anbieter von HR-Outsourcing und HR-Consulting Leistungen. Das Unternehmen berät mehr als 2400 Firmen und steuert die Bereiche Human Resources, Gesundheitsvorsorge, Gehaltsabrechnung und Pensionsprogramme für mehr als 350 Unternehmen und Millionen von Angestellten und Pensionären auf der ganzen Welt. Hewitt beschäftigt rund 22.000 Mitarbeiter in 35 Ländern. Für mehr Informationen besuchen Sie bitte www.hewitt.com.

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