Dienstag, 06. Dezember 2016


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Zecken

So schützen Sie sich vor den Blutsaugern

(lifePR) (Eisenberg, ) Aus lauter Furcht vor Zecken und den Krankheiten, die sie übertragen können, möchten viele Leute im Frühjahr und Sommer schon fast auf den Spaziergang auf Wiesen und in Wäldern verzichten. „Wer sich vorsichtig verhält und entspre-chend schützt, sollte sich auf keinen Fall die Freude an der Natur vermiesen lassen“, sagt Petra Sandmann-Gilles, Prä-ventionsexpertin der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse. Zu den Krankheiten, die durch Zeckensti-che übertragen werden können, gehören die Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Zum Schutz vor Stichen und möglichen Infektionen sollten Sie für sich und Ihre Kinder auf Folgendes achten:

• Tragen Sie bei Wanderungen durch Gras oder Ge-büsch und im Unterholz geschlossene Schuhe, lange Hosen und Shirts sowie eine Kopfbedeckung. Stecken Sie die Hosen in die Socken.
• Tragen Sie helle Kleidung bei Ausflügen. So finden Sie anschließend Zecken leichter.
• Bedenken Sie, dass Zeckensprays nur für wenige Stunden Schutz bieten. Außerdem bleiben die bei Ze-cken beliebten Haaransätze ungeschützt.
• Kontrollieren Sie bei sich und Ihrem Kind stets, ob Sie Zecken finden. Das gilt vor allem auch für Hautfalten, Achseln, Genitalien, Haaransätze.
• Die Kontrolle sollte unmittelbar nach dem Aufenthalt im Freien stattfinden: Auf der Suche nach einer geeigne-ten Stichstelle wandern die Spinnentiere oft noch Stunden auf dem Körper herum, bis sie sich festset-zen.

Anders als gegen Borreliose-Bakterien gibt es gegen die FSME-Viren eine Impfung. Die Krankenkassen zahlen sie für Versicherte, die sich in Deutschland in Gebieten mit höherem Zeckenrisiko viel in der Natur aufhalten.
Hat eine Zecke gestochen, sollten Sie diese so schnell wie möglich mit einer Zeckenpinzette oder Zeckenkarte nach Anleitung entfernen. „Weder mit Öl noch Nagellack oder Klebstoff kann man die Zecke entfernen.“ Umso länger die Zecke im Körper bleibt, umso höher ist das Infektions-risiko.
Zum Glück bleibt der Stich in den allermeisten Fällen fol-genlos. Trotzdem sollte man sehr wachsam bleiben - und das auch noch Monate nach einem Stich. Wenn Sie Fol-gendes an sich beobachten, sollten Sie auf jeden Fall zum Arzt gehen:

• Roter Ring um die Einstichstelle, der sich ausbrei-tet. Der Ring kann auch an anderen Stellen auftre-ten.
• Grippesymptome: Fieber, Kopf-, Glieder-, Gelenk-schmerzen
• Körperliche Beschwerden, für die es sonst keine Erklärung gibt.

Weitere Informationen unter:
www.aok.de/familie > Persönlich und in Ihrer Nähe > Junge Familie von A – Z > Zecken
www.aok.de/familie >Persönlich und in Ihrer Nähe > Junge Familie von A – Z > Borreliose
www.jolinchen.de > Ich sag dir was! > Körper > Arzt und Krankheiten > Warum sind Zecken so gefährlich?
www.gesundheitsinformation.de > A-Z Liste > Zecken
www.kindergesundheit-info.de > Themen > Krankes Kind > Fieber & Co. > Zeckenschutz
www.rki.de > Infektionsschutz > Diagnostik: NRZ und
Konsiliarlaboratorien > FSME > FAQ > Antworten auf häufig gestell-te Fragen zu Zecken, Zeckenstich, Infektion

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